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13 Filme, die euch auf den DLC von Dead by Daylight mit Nicolas Cage vorbereiten

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Matt Paprocki
21. Juli 2023

1996 gewann Nicolas Cage mit Leaving Las Vegas – Liebe bis in den Tod für seine beeindruckende Darstellung eines Mannes auf dem Weg der Selbstzerstörung einen Oscar. Danach machte er Bekanntschaft mit dem Internet und wurde zu dem Nicolas Cage, den wir heute kennen. Cage ist aus den Memes und Fandoms des Internets nicht mehr wegzudenken und spielt demnächst auch einen wichtigen Charakter in einer Erweiterung von Dead by Daylight. Welche Figur wird er verkörpern und auf welche schauspielerische Leistung können wir uns freuen? Im Laufe seiner Karriere hat er uns viele unterschiedliche Facetten gezeigt, von witzig über respektlos bis hin zu Meta, und Filme wie Leaving Las Vegas sind Beweis genug für sein schauspielerisches Talent. Aus diesem Grund haben wir eine Liste mit allen wichtigen Filmen zusammengestellt, die ihr vor Veröffentlichung des DLCs gesehen haben solltet.

Massive Talent (2022): Da Nicolas Cage in Dead by Daylight einen Charakter spielt, der nach ihm benannt ist, gibt es keinen besseren Einstieg in diese Liste als den Film, in dem er als „Nick“ Cage seine eigene Exzentrik auf die Schippe nimmt. Cage wird von der CIA rekrutiert und muss seine Filmrollen mimen, um einen angeblichen Superfan auffliegen zu lassen. Mehr Meta geht nicht. Da ist der asymmetrische Kreislauf von Leben und Tod in Dead by Daylight nur der nächste logische Schritt für Cage.

Renfield (2023): Wenn euch die Vorstellung von Nicolas Cage gefällt, der Leute auf grotesk lustige Weise umbringt (Dead by Daylight lässt grüßen), dann ist Renfield die perfekte Vorschau. Cage würdigt den großartigen Bela Lugosi mit einer Rückblende zu Beginn des Films und legt seinen Dracula mindestens genauso vielschichtig an. Außerdem steht er dem legendären Christopher Lee (einem weiteren Dracula-Darsteller mit Kultstatus) in nichts nach und stiehlt zusammen mit seinen Opfern allen anderen die Show. Der Film ist nicht jugendfrei, und inmitten eines Hauchs von Meta-Humor fließt das Blut in Strömen.

Mandy (2018): Cage führt als Holzfäller in einem abgelegenen Wald ein ruhiges Leben, bis ein Kultist Dämonen beschwört, um seine Freundin zu entführen. Als wutentbrannter Rächer sticht, schneidet und schlitzt sich der Schauspieler daraufhin brüllend durch seine Widersacher. Kaum eine Szene kommt ohne reichlich Blut aus, das Cage ins Gesicht spritzt, doch im Gegensatz zu Renfields Blutfontänen ist Mandy etwas subtiler. Die Betonung liegt allerdings auf „etwas“. Nichtsdestotrotz überzeugt Cage als Berserker, äußerst hemmungslos sogar.

13 Filme, die euch auf den DLC von Dead by Daylight mit Nicolas Cage vorbereiten – Renfield
Kick-Ass (2010): Als wunderbar ambivalenter Antiheld und witzige Vaterfigur „Big Daddy“ ermutigt Cage seine Teenager-Tochter in Kick-Ass, Gott und die Welt umzubringen. Er bringt ihr bei, wie sie sich mit Waffen und im Nahkampf zur Wehr setzt, und genießt die Erfolge seines kleinen Mädchens. Stellt euch diesen Cage in Dead by Daylight vor, wie er seine blutige Existenz verherrlicht, während er täglich ums Überleben kämpft. Passt wie die Faust aufs Auge.

G-Force – Agenten mit Biss (2009): Im englischen O-Ton spielt Cage sich zwar gewissermaßen selbst (auf Deutsch ist Götz Otto zu hören), doch er liefert auch als Synchronsprecher eine schauspielerische Leistung ab. Dies ist übrigens nicht seine einzige Rolle als Synchronsprecher: In den Originalversionen von Teen Titans Go! To the Movies und Spider-Man: A New Universe spricht er Superman und Spider-Man Noir. In G-Force – Agenten mit Biss spielt er einen Maulwurf, der als Hacker drei Meerschweinchen-Superhelden hilft. Die naheliegende Verschrobenheit seiner Figur hilft Cage schließlich auch, die typische Enthüllung zum Finale vorzubereiten und dann dabei ordentlich aufzutrumpfen. Der Film ist albern und für Kinder gedacht, aber deswegen macht Cage keine Abstriche.

The Wicker Man (2006): Dieser Neuverfilmung eines Horrorfilms hat Nic Cage einigen Internetruhm zu verdanken. Als sein Kopf in eine Art hölzernen Bienenkorb gesteckt wird, kreischt er den berühmt-berüchtigten Satz: „Nicht die Bienen!“ Der Film ist zwar ein totaler Reinfall, aber dank Cages schräger Darbietung eure Zeit wert. Manchmal braucht es gar nicht mehr.

Lord of War – Händler des Todes (2005): Cage ist die perfekte Wahl für den internationalen Waffenhändler Yuri Orlov, der weder Empathie noch Verlangen kennt. Cages Orlov zeigt nur dann Emotionen, wenn es nötig ist. Er ist Geschäftsmann und nur an cleveren Deals auf dem illegalen Markt interessiert. In einem Multiplayerspiel wie Dead by Daylight, bei dem jeder auf sich selbst gestellt ist, gewinnt man mit genau dieser Einstellung – sofern man in einer tödlichen Zeitschleife überhaupt von Gewinnen sprechen kann.

8mm – Acht Millimeter (1999): Als Detektiv, der die Echtheit eines grausamen Snuff-Films überprüfen muss, kann Cage in diesem emotional brutalen Werk seine düstere Seite zeigen. Angesichts der grauenvollen Herausforderung reagiert Cage mit angemessenem Ekel und unterstützt so die verstörende Stimmung des Films. Cage, der einer Realität ins Auge blickt, die er verabscheut, scheint auch hier wieder zu einem Spiel zu passen, in dem es um den sicheren Tod geht. Dieser Film ist bedrohlich, entsetzlich und brutal – das perfekte Szenario, um das Terrain für Dead by Daylight zu sondieren.

Im Körper des Feindes (1997): Während einige der bisher genannten Werke guten Gewissens von einer Liste mit Nicolas-Cage-Filmen gestrichen werden können, darf Im Körper des Feindes unter keinen Umständen fehlen. Als Oberschurke Castor Troy hat Cage den größten Spaß seiner Karriere und wirft mit abscheulichen Gedanken und Ideen nur so um sich. Das Konzept des Identitätstausches klingt so abgedroschen, dass man den Film eigentlich nicht ernst nehmen kann. Cage und Co-Star John Travolta sind jedoch fast perfekt aufeinander abgestimmt, sodass man sich auf die Prämisse einlassen kann. Allerdings wird es nie zu tiefgründig und der Spaß steht immer an erster Stelle. Ganz gleich, in welche Richtung Cages Charakter in Dead by Daylight geht, Im Körper des Feindes gibt euch einen Vorgeschmack. 

Con Air (1997): Stellt euch Cage vor, der gerade eine Runde Dead by Daylight gewonnen hat: Er wirft sein wehendes, langes Haar nach hinten und schenkt uns ein umwerfendes Hollywood-Lächeln. Das ist auch die denkwürdigste Szene in dem kitschigen Con Air. Der Schauspieler landet am Tag seiner Freilassung aus dem Gefängnis in einem Flugzeug voller Verbrecher, die die Kontrolle übernehmen wollen. Cage aktiviert natürlich sofort den Heldenmodus und liefert uns eines der unterhaltsamsten Actionspektakel der 90er.

13 Filme, die euch auf den DLC von Dead by Daylight mit Nicolas Cage vorbereiten – Massive Talent
The Rock – Fels der Entscheidung (1996): Nur wenige Schauspieler waren in den 90er Jahren so untrennbar mit Actionfilmen verbunden wie Nicolas Cage, und The Rock – Fels der Entscheidung gehört zu den Besten. Als Chemiker mit dem etwas fragwürdigen Namen Stanley Goodspeed muss Cage an der Seite von Sean Connery einen größenwahnsinnigen General davon abhalten, die Westküste der USA mit Giftgas auszuradieren. Wenn Dead by Daylight sich für Cages Kitsch-Faktor interessiert, ist dieser Film eine Topreferenz. Ob er Elton Johns Rocket Man zitiert, bevor er eine Rakete auf seinen Widersacher abfeuert, oder brüllt „Also wie wär's, wenn Sie mir verdammt noch mal nicht auf den Sack gehen?“, als ihm klar wird, womit er es zu tun hat – für Fans von Cage ist The Rock – Fels der Entscheidung eine wahre Freude.

2 Millionen Dollar Trinkgeld (1994): Cage kann auch einige romantische Filme vorweisen und 2 Millionen Dollar Trinkgeld hat es wegen seiner unbeschwerten, schrägen Atmosphäre, die Cages kitschige Seite zum Ausdruck bringt, auf diese Liste geschafft. Der Film basiert lose auf einer wahren Begebenheit und Cage gewinnt das Herz einer Kellnerin (Bridget Fonda) für sich, als er ihr einen Anteil seines Lotteriegewinns verspricht, falls er Erfolg hat. Natürlich passiert genau das. Und Cages knisternde Energie verleiht der typisch märchenhaften Hollywood-Romanze den nötigen Pepp.

Vampire's Kiss (1988): Cage ist zweifellos der Grund, warum man sich diese gute (schlechte) Komödie zu Gemüte führen sollte, auch wenn sie sonst kaum Erwähnung findet. Nachdem er von einer Frau gebissen wurde, ist Cage felsenfest davon überzeugt, dass er zum Vampir wird und verzehrt sogar eine lebende Küchenschabe. (Angeblich war das Insekt beim Dreh keine Requisite.) Außerdem ließ er sich hinter den Kulissen warmen Joghurt über die Zehen gießen, um sich auf eine romantische Szene mit Jennifer Beals vorzubereiten. Gerüchten zufolge hat das Studio mehrere Szenen gestrichen, darunter auch Momente, die laut Cage zu den besten seiner Karriere zählen. Sie sind nie an die Öffentlichkeit gelangt, doch vielleicht bekommen wir in Dead by Daylight ja neue Einblicke.