
Leitfaden zu Against the Storm: Nightwatchers – 8 Tipps für eure Siedlungen

Seid ihr bereit, als Statthalter der Verbrannten Königin noch mehr Gefahren zu trotzen? In Against the Storm, einem Städtebauspiel von Eremite Games und Hooded Horse, habt ihr alle Hände voll zu tun, um trotz schwindender Ressourcen und des immer näher rückenden Peststurms die Zivilisation wieder aufzubauen. Im neuen DLC Against the Storm: Nightwatchers setzt ihr eure Reise mit neuen Verbündeten, einer Art humanoider Fledermäuse, fort.
Dieser Leitfaden zu Against the Storm: Nightwatchers enthält verschiedene Tipps, die euch dabei helfen, eure Siedlungen zu verwalten und in verschiedenen Biomen eure Ziele zu erreichen. Für alle neuen Statthalter werden außerdem die grundlegenden Mechaniken von Against the Storm erläutert.

So schaltet ihr die Inhalte des DLCs Against the Storm: Nightwatchers frei
Der Großteil der Inhalte aus dem DLC Against the Storm: Nightwatchers wird im Laufe der aktuellen Kampagne verfügbar. Hierzu gehören die Biome Bambusebene und Felsschlucht sowie mehrere Weltereignisse, legendäre Grundsteine und vieles mehr.
Das Fledermaus-Volk wird aber erst spielbar, wenn ihr Stufe 11 erreicht habt. Ihr könnt auch zusätzliche Vorteile für die Fledermäuse über Upgrades für die Schwelende Stadt freischalten:
- Messingschmiede, Stufe 10: Schaltet die Startfähigkeit der Fledermäuse frei. Zudem erhaltet ihr den Entwurf für das Gutsgericht.
- Messingschmiede, Stufe 12: Schaltet die Fähigkeit frei, Fledermaushäuser zu verbessern.

Weltkarte, Expeditionsvorbereitung und Upgrades für die Schwelende Stadt
In Against the Storm gibt es eine Oberwelt, in der jedes Feld ein Biom mit einer eigenen, prozedural generierten Karte darstellt. Diese Biome haben ihre eigenen Modifikatoren und Effekte – im Korallenwald gibt es zum Beispiel mutierte Bäume, die Bonusressourcen liefern, während in den Sümpfen riesige Organismen vorkommen, die mehr Materialien liefern. Außerdem gibt es Weltkartenmodifikatoren und Weltereignisse, die einzigartige Herausforderungen bieten.
Bevor ihr eine Expedition startet, könnt ihr aus verschiedenen freigeschalteten Spezies auswählen, die sich eurer Karawane anschließen. Zusätzlich könnt ihr dank des Verladungsbonus mit zusätzlichen Ressourcen beginnen.
Die Veränderung der Welt wird durch den Peststurm-Zyklus bestimmt, der jeweils ein paar Jahrzehnte dauert. Je mehr Zeit ihr auf einer Karte bzw. in einem Biom verbringt, desto näher rückt der nächste Zyklus. Wenn der Peststurm losbricht, werden alle Siedlungen zerstört und auf der Weltkarte erscheinen Biome und Modifikatoren zufällig an neuen Orten. Allerdings könnt ihr die Dauer jedes Zyklus verlängern, indem ihr uralte Siegel umschmiedet, die als große leuchtende Glyphen auf eurem Bildschirm erscheinen.
Über die Oberwelt kommt ihr zum Menü der Schwelenden Stadt. Hier bekommt ihr Belohnungen für eure erbrachten Leistungen (bestimmte Aufgaben oder Erfolge). Die globalen Ressourcen, die ihr verdient, könnt ihr auch für dauerhafte Upgrades ausgeben. Stellt euch das wie ein Meta-Fortschrittssystem vor, das euch belohnt, während ihr immer wieder spielt.

Sammelt Ressourcen und erkundet das Unerforschte
In Against the Storm geht es vor allem darum, Ressourcen zu sammeln, Gebäude für die Weiterverarbeitung von Materialien zu bauen und für jede Aufgabe die beste Spezies zu wählen.
Zu den Gebäuden, die Ressourcen sammeln, gehören Nahrungssammlerlager, „Harvesters' Camp“, Mine und Regenkollektor. In Industriegebäuden wie Brennofen, Lederarbeiter und Schmelzer werden Ressourcen zu fertigen Produkten verarbeitet. Diese Gegenstände werden möglicherweise von Dorfbewohnern, für Bauprojekte, Aufträge und Handelsmöglichkeiten benötigt.
Das vielleicht wichtigste Gebäude am Anfang ist das Holzfällerlager. Es ermöglicht euch, Bäume zu markieren, die dann von zugewiesenen Dorfbewohnern gefällt werden. Dadurch erhaltet ihr nicht nur die Ressource Holz, sondern ihr erschließt auch neue Gebiete in einer Region.
Viele Gebäude im Spiel haben zwar nur einen begrenzten Einflussbereich, aber sie können an neue Standorte versetzt werden. Wenn ihr also Bäume in einem anderen Gebiet fällen müsst, könnt ihr euer Holzfällerlager dorthin versetzen.

Lichtungsereignisse, Feindseligkeit und andere Gefahren
Ein wichtiger Tipp für Against the Storm: Nightwatchers: Der Wald birgt viele Geheimnisse, manche sind nützlich, andere können gefährlich sein. Kleine, nebelbedeckte Abschnitte, die von euren Holzfällern aufgedeckt werden, können Lichtungsereignisse enthalten, die euch wiederum Bonusressourcen und Dorfbewohner einbringen. In der Regel enthalten sie jedoch Ressourcenknoten.
Aber es lauern auch unheimliche Wesen in der Dunkelheit. Ihr begegnet ihnen auf Gefährlichen und Verbotenen Lichtungen, die mit großen Totenkopf-Symbolen gekennzeichnet sind. Bei diesen Ereignissen müsst ihr oft die erforderlichen Ressourcen abliefern – oder mit den Konsequenzen leben. Zum Beispiel kann der Fluch eines uralten Schreins mehrere Dorfbewohner töten, wenn ihr keine Ressourcen anzubieten habt.
Und schließlich betrachten euch die Wälder als Eindringlinge in ihr friedliches Reich. Gemeinsam mit eurer Siedlung wächst auch die Feindseligkeit des Waldes euch gegenüber. Das führt zu neuen Schwierigkeiten, darunter Modifikatoren für Waldgeheimnisse, Wettereffekte und andere schwerwiegende Folgen.

Die Qual der Wahl: Reputation, Aufträge, Entwürfe, Neuankömmlinge und Grundsteine
Um in Against the Storm in jedem Biom oder jeder Mission erfolgreich zu sein, müsst ihr genug Reputation ansammeln, bevor die Ungeduld der Königin ihren Höchstwert erreicht. Diese Werte werden durch einen blauen und einen roten Balken unten auf dem Bildschirm angezeigt. Um Reputation zu erhalten, könnt ihr:
- Aufträge erledigen, d. h. ihr erfüllt bestimmte Aufgaben wie ein Gebäude zu errichten oder eine bestimmte Ressource zu sammeln, um Belohnungen zu verdienen,
- Bedürfnisse der Dorfbewohner erfüllen und so ihre Zufriedenheit und Entschlossenheit steigern,
- die Region erkunden.
Jede Expedition bringt auch neue Entscheidungen und Zwickmühlen mit sich:
- Entwürfe: Wählt unter verschiedenen Gebäuden, die ihr zu eurem Baubestand hinzufügen wollt. Entscheidet euch für Gebäude, die die Ressourcen in eurer Umgebung nutzen oder weiterverarbeiten können.
- Neuankömmlinge: Rekrutiert zusätzliche Dorfbewohner und erhaltet Bonusmaterialien.
- Grundsteine: Aktiviert Buffs, die während der gesamten Mission wirksam sind.

Kümmert ihr euch um eure Fledermaus-Bürger
Die Fledermäuse in Against the Storm: Nightwatchers sind ein zähes Volk mit einer großen Begabung für die Metallverarbeitung, vom Abbau bis zur Produktion von Gegenständen. Andere Arbeiten machen ihnen allerdings keinen Spaß. Sie können in den Karawanenoptionen oder in einer Gruppe von Neuankömmlingen auftauchen, sobald ihr Stufe 11 erreicht habt.
Hier sind ihre zusätzlichen Besonderheiten:
- Bedürfnisse: Einfache Unterkunft, Fledermausunterkunft, Kekse, Brei, Spieße, Mäntel, Raufen und Bildung.
- Speziesgebäude: Fledermaushaus, Grill und Akademie.
- Startfähigkeit: Gewährt den Entwurf für das Gutsgericht.
- Passive Fähigkeit – „Dedication“: Pro zwei Mitglieder einer anderen Spezies, die eure Siedlung verlassen oder sterben, erhaltet ihr +1 Entschlossenheit/Zufriedenheit. Jedes Mal, wenn eine Fledermaus eure Siedlung verlässt oder stirbt, wird 1 „Dedication“ entfernt.
- Gutsgericht-Mechanik: Wählt ein Mitglied einer Spezies aus und schickt es weg. Dies erhöht die Fleißigkeit derjenigen, die in eurer Siedlung bleiben, und beeinflusst die „Dedication“ der Fledermaus-Dorfbewohner.
Der „Dedication“-Boost, den euch die passive Fähigkeit der Fledermäuse gewährt (und die Fähigkeit des Gutsgerichts, diesen zu manipulieren), sollte hoffentlich alle Probleme ausgleichen, die entstehen, wenn ihr Mitglieder anderer Spezies verliert.

Das Biom Bambusebene und der Fluffschnabel
Against the Storm: Nightwatchers enthält auch zwei neue Biome: Bambusebene und Felsschlucht. Bambusebene verfügt über die folgenden Biom-Effekte und einzigartigen Mechaniken:
- „Rainwashed Soil“: Auf der ganzen Karte sind keine natürlichen Flecken mit Nährboden zu finden.
- Riesiger Fluffschnabel: Freundliche Wesen, die Dünger produzieren, damit ihr manuell Nährboden erstellen könnt.
- „Farmer’s Pride“: Erhöht die Chance von Bauernhöfen, für jeden erhaltenen Dünger doppelte Erträge zu erzielen, um 5 %.
In Bambusebene müsst ihr euch um den riesigen Fluffschnabel kümmern und seine Bedürfnisse erfüllen. Dazu gehören verschiedene Kräuter und Nahrungsmittel, Wasser und Wärmequellen. Bei einer Zufriedenheit von 50 % oder mehr gewährt dieses Wesen nützliche Vorteile:
- Dorfmaskottchen (ab 50 % Zufriedenheit): Gewährt allen Spezies +2 globale Entschlossenheit.
- Dünger (ab 65 % Zufriedenheit): Erzeugt automatisch Dünger. Sobald ihr drei habt, könnt ihr auf die Schaltfläche „Clean” klicken, um mehr zu erzeugen.
- „Breadwinner“ (ab 80 % Zufriedenheit): Erhöht die Chance aller Dorfbewohner, bei zugewiesenen Aufgaben die doppelte Ausbeute zu erzielen, um 10 %.

Das Biom Felsschlucht und der Schwarzmarkt
Das Biom Felsschlucht ist ein unwirtlicher Ort, an dem ihr eure knappen Ressourcen sorgfältig verwalten müsst. Dies sind die Effekte dieses Bioms:
- „Resource Hub“: Jedes Mal, wenn ihr Waren im Wert von 20 Bernstein verkauft, werden die Handelsrouten und die Ankunft der Händler um 10 % beschleunigt.
- Schwarzmarkt: Ermöglicht euch den Bau des Schwarzmarkts.
- „Royal Patronage“: Beginnt eure Expedition mit 40 Holz und 10 Bernstein.
Um in dieser Region zu überleben, braucht ihr viele Waren, die ihr an Händler verkaufen könnt, um mehr Bernstein zu erhalten. Die Ressourcen, die euch fehlen, könnt ihr dann auf dem Schwarzmarkt kaufen.
Damit sind wir am Ende unseres Leitfadens zum DLC Against the Storm: Nightwatchers angekommen. Hoffentlich helfen euch diese Tipps dabei, eure Reise durch die gefährlichen Reiche fortzusetzen!
Against the Storm und der DLC Against the Storm: Nightwatchers sind im Epic Games Store erhältlich. Ihr könnt eure Sammlung außerdem mit dem DLC Against the Storm: Keepers of the Stone vervollständigen, um mit dem Frosch-Volk zu spielen und dessen Biome, Gebäude und Herausforderungen kennenzulernen.