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Leitfaden zu Ambrosia Sky: So wird aus eurer Aufräumaktion keine galaktische Katastrophe

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Francisco Dominguez
10. Nov. 2025
In Ambrosia Sky ist das Leben auf den Saturnringen weniger Science und deutlich mehr Fiction. Als Dalia auf den von einer fremdartigen Pilzplage befallenen Raumkolonien ankommt, hat sie nur ihren Chemiesprüher, ihr Greifseil und eine Vergangenheit, die sie lieber verdrängen würde.

Dieses Spiel unterscheidet sich von dem, was ihr über „Clean 'em-ups“ wie den PowerWash Simulator wisst, und das nicht nur, weil es mehr Wert auf Story legt. Ihr putzt hier kein dreckiges Gebäude, sondern räumt ein ganzes Ökosystem auf. 

Die Pilze leben nach ihren eigenen Regeln: Mal platzen sie wie überreife Melonen, mal zersplittern sie wie Glas, alles dank feinster Pilzphysik. Wenn die Pilze selbst Teil der Level-Geometrie sind, müsst ihr ihre biologischen Eigenheiten verstehen, sonst wird aus eurer Aufräumaktion ganz schnell eine galaktische Sauerei. 

Deshalb gibt's diesen Leitfaden: Damit vertraut ihr in Ambrosia Sky: Act One hoffentlich mehr auf chemisches Feingefühl als auf waghalsiges Spray 'n' Pray.
 

Willkommen im Pilzparadies


Schon bald werdet ihr merken, dass jede Raumkolonie unter einer Schicht lebender Architektur liegt: gewaltige, ineinander verschlungene Pilznetzwerke, deren Früchte ihr für Forschung und Crafting ernten könnt. Bei den roten Feuerpilzen und den blauen, splitterartigen Elektropilzen aus Act One gilt: System statt Draufhauen. Schließlich sollt ihr hier zu Wissenschaftlern werden, nicht zu Weltraum-Soldaten. 

Der Feuerpilz wächst zu ganzen Türmen heran, doch mit einem gezielten Schuss auf seine explosiven Früchte, ist er leicht zerlegt. Ihr könnt einfach hingehen (aber haltet lieber ein bisschen Abstand, sonst gibt's böse Flächenschäden) oder mit dem Sprüher direkt draufhalten, um die Explosion auszulösen. Der Haken an der Sache ist, dass ihr ein loderndes Inferno entfesselt habt. Wenn die Flammen alles verschlingen und das Gebiet zu heiß wird, muss man es vorsichtig durchqueren.
Leitfaden zu Ambrosia Sky: So wird aus eurer Aufräumaktion keine galaktische Katastrophe – All
Ich bahne mir lieber selbst einen Weg durchs Chaos, entferne die explosiven Früchte eine nach der anderen und sprühe sie vorsichtig vom Stiel, während ich langsam vorrücke. So spart ihr Zeit, ohne jeden Pilz beseitigen zu müssen (außer natürlich, ihr habt Lust dazu), und bekommt trotzdem Deckung vor gegnerischen Projektilen. Außerdem könnt ihr damit sogar provisorische Plattformen erschaffen, über die ihr springen könnt.

Der Elektropilz ist eine ganz andere Geschichte. Diese gezackten Kristalle sind schon ohne ihre Früchte gefährlich genug, und ihre chaotischen Formationen machen es deutlich schwieriger, voranzukommen, als bei den kompakten Türmen des Feuerpilzes. Diese Pilze bedrohen nicht nur euch, sondern überladen auch alle elektrischen Systeme in ihrer Nähe – und legen jedes Gerät lahm, bis ihr eine stabile Energiequelle anschließt.

Am sichersten ist es, die Düse des Sprühers auf einen breiten Strahl zu stellen und die Ranken nach und nach wegzusprühen, während ihr euch vorsichtig nähert. Zwar könnt ihr Zeit sparen, indem ihr die Ranken von ihrer Energiequelle trennt (sie leuchten dann dunkelblau, falls ihr trefft) aber das Zielen auf Distanz und der ständige Überblick über jede Energiequelle machen diese Taktik ziemlich unzuverlässig. 

In der Schwerelosigkeit fühlen sich die Steuerungen plötzlich federleicht an, und die spiralförmigen Auswüchse des Elektropilzes verlangen eine andere Strategie. Mit dem Greifseil könnt ihr zwar blitzschnell die Richtung wechseln und euch durch die Spiralen schlängeln, aber meistens katapultiert euch der Schwung direkt in die nächste Ladung Elektropilze. Mit der schmalen Düse und einem spiralförmigen Sprühmuster lässt sich sicher ein Pfad durch das Chaos brennen – genug, um die Pilze zu entfernen und Abstand zu gewinnen, während das Greifseil nur für echte Notfälle zum Einsatz kommt.
 

Energieverwaltung


So oft, wie Dalia überlastete Generatoren repariert und Stromleitungen neu ausrichtet, könnte man meinen, sie sei eher Elektrikerin als Wissenschaftlerin. Das macht den Elektrosprüher zu einem der wichtigsten Upgrades: Er verteilt einen leitfähigen Schaum, der aus den Früchten des Elektropilzes gewonnen wird. Packt am besten so viele Ersatzkanister ein, wie ihr tragen könnt.

Sobald ihr den Elektrosprüher freigeschaltet habt, könnt ihr so gut wie jede aktive Energiequelle anzapfen, von Wandleuchten über Med-Stationen bis hin zu Türen, und daraus eure eigenen organischen Stromleitungen basteln. Das Ganze ist eine Wissenschaft für sich – ich hab schon genug Türen blockiert, die ich eigentlich öffnen wollte, bis ich endlich kapiert habe: Es muss nur den Rahmen berühren. Wenn ihr das Prinzip einmal verstanden habt (gelb gut, blau böse) und wisst, welche Stromquellen ihr anzapfen müsst, könnt ihr viele Hindernisse überwinden.
Leitfaden zu Ambrosia Sky: So wird aus eurer Aufräumaktion keine galaktische Katastrophe – Elektrisch
Der Elektrosprüher hat noch einen besonderen Trick auf Lager: Er ist das einzige Spray, das in der Welt bestehen bleibt, perfekt, um die fiesen Wurmgegner in Act One in Schach zu halten. Klar, ihr könnt sie mit dem brennbaren Spray anzünden oder in Fungizid ertränken, aber es gibt noch eine dritte, grausamere Möglichkeit: sie mithilfe eures elektrischen Leitungssprays in eine klumpige Schaummasse einzuhüllen. 

Wer es gern etwas fieser mag, verbindet den Schaum einfach mit einer Energiequelle – ein einziger Funke, und ihr seht, was ein wahrhaft elektrischer Tod bedeutet. Spätestens beim ersten Aufeinandertreffen werdet ihr mir recht geben: Die Viecher haben's wirklich verdient.
 

Chemische Kriegsführung


Normalerweise sind die Gefahren in eurer Umgebung wenigstens zuverlässig – ein tiefer See bleibt ein tiefer See, ein brennendes Gebäude bleibt, wo es steht. Pilze breiten sich aus, und in Ambrosia Sky geht das sehr schnell. In manchen Missionen müsst ihr ein sogenanntes Leviathan-Herz sichern, und das löst eine dramatische Flucht vor einer heranrollenden Pilzlawine aus. 
Leitfaden zu Ambrosia Sky: So wird aus eurer Aufräumaktion keine galaktische Katastrophe – Lüftungsschacht
Ich bewahre meine brennbaren Spraykanister genau für diese Momente auf. Sie schneiden mühelos durch die wuchernden Pilzmassen, die euch den Weg versperren. Das blitzschnelle Greifseil ist verlockend, aber besonders in den engen Gängen der Raumstationen katapultiert es euch allzu leicht direkt in eine explosive Frucht oder mitten in neu wuchernden Pilzbewuchs, der eure Bewegung blockiert. Hier kommt endlich Spray 'n' Pray ins Spiel.

So nützlich Elektro- und Flammenspray auch sind, mein meistgenutztes Spray ist ein ganz anderes, etwas Unkonventionelles. Klingt unspektakulär, macht das Leben aber um einiges leichter: das mächtige Erntespray. Es entfernt den Pilz, ohne seine Früchte zu beschädigen. So könnt ihr gefahrlos breite Düsenaufsätze verwenden und die maximale Menge an Crafting-Ressourcen herausholen. In Sachen Effizienz konkurriert es locker mit dem guten alten Staubsauger. Sobald ihr den Elektrosprüher habt, sollte dieses Upgrade als Nächstes folgen: es zahlt sich blitzschnell aus.

In diesen verlassenen Kolonien hilft euch keiner, aber auch wenn euch im All niemand hört, machen diese Tipps eure Pilzputz-Aktion deutlich leichter. 

Ambrosia Sky: Act One ist jetzt im Epic Games Store erhältlich.