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„Bullet Yeeters“ verwandelt euer Haus in ein Schlachtfeld voller Jetpacks. Jetzt im Early Access spielen!
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Dave Tach

Ich spielte War Angel – einen kleinen Soldaten (oder auch Agent, wie die Charaktere in Bullet Yeeters genannt werden), der mit einem Schnellfeuergewehr ausgerüstet ist. Ich sprang von meiner Position auf einem Regal hoch über dem Boden hinunter. Das Spiel war zwar ganz neu für mich, aber es fühlte sich direkt vertraut an, als ich dem Geräusch von Schüssen folgte. Ich stürmte ins Gedränge, zielte und drückte auf den Abzug. Ich verlor mich im Geschehen, und ein paar Sekunden später musste ich nachladen und stand wehrlos mitten im Kugelhagel. Dank meiner Insektenperspektive sah ich einen Ausweg. Während sich etwa ein Dutzend oder mehr andere winzige Spieler ihren Weg durch die Garage bahnten, die in ein Kampfgebiet verwandelt wurde, schien mir der Küchenstuhl der perfekte Ort zu sein, um mich zurückzuziehen, zu heilen und meinen nächsten Spielzug zu planen.
Doch dann drückte ich die falsche Taste und mein Spiel wurde auf den Kopf gestellt.
Anstatt vertikal in die Höhe zu schießen und so in Sicherheit zu gelangen, sauste ich horizontal nach vorne. Ich kam etwa 5 oder 6 Meter entfernt neben einem der riesigen Holzstuhlbeine zum Stehen. Ich nutzte ein gigantisches Stuhlbein dazu, War Angel vor ihren cartoonhaften Gegnern zu schützen – z. B. vor J-Cat und ihrer EMP-Waffe sowie vor Geek, dem dickbäuchigen Programmierer, und seiner Drohne –, lud meine Waffe nach, verließ meine Deckung und erzielte meine ersten Kills.
Bullet Yeeters ist eine clevere und zugängliche Mischung aus bekannten Konzepten – mit einem spannenden Twist. Die internationalen Entwicklerteams von Yeeters Team mit Hauptsitz in Dubai haben sich zusammengetan, um dieses Spiel zu entwickeln. Alex Dor (CPO von Yeeters Team) erklärte, dass es schon immer der Plan war, etwas Einzigartiges zu erschaffen. Dazu waren nur ein paar Versuchsanläufe nötig.
„Die Entwicklung war die reinste Hölle“, erzählt Dor im Interview für den Epic Games Store. „Man sagt ja, wenn man sich auf dem Weg zu seinem Ziel nicht schwer tut, ist das Ziel nicht hoch genug gesteckt. Wir wollten von Anfang an einen unterhaltsamen Shooter mit einem originellen Spielfluss entwickeln und nicht einfach nur einem weiteren Battle-Royale-Spiel ein neues Cover geben.“
Ästhetisch gesehen handelt es sich bei dem Spiel um einen kompetitiven Shooter auf einer gleichzeitig riesigen und winzigen Bühne – etwa wie eine tödliche Version von Toy Story. Aber das war nicht der ursprüngliche Plan. Dor zufolge waren die Charaktere in den frühesten Versionen des Spiels normal große Menschen und die Kämpfe spielten sich in einer Stadt ab. Von da an entwickelte sich dann alles weiter.

„Ganz am Anfang tüftelten wir an einer Teleportationsfunktion“, erzählt Dor. „Doch dann haben wir festgestellt, dass so schnelle Positionswechsel viel Frustration mit sich bringen. Danach probierten wir viele weitere Ansätze aus. Wir arbeiteten daran, Sprünge auszubalancieren, damit sie sich für die Spieler gut anfühlen, und sorgten dafür, dass sie bei unterschiedlichen Ping-Zeiten zuverlässig funktionieren. Wir haben das Spiel sehr viel selbst gespielt, ob mit Freunden oder der Community. Und wir haben viele verschiedene Versionen entwickelt.“
Die Idee, Jetpacks in das Spiel einzubauen, kam erst später. Und die Funktion ist immerzu präsent: Spieler rauschen über den Boden, Tische und Gitarren oder katapultieren sich in die Luft und hinterlassen Dampfspuren.
Dor erklärt, wie sie die Mechanik optimiert haben: „KISS ist das Hauptprinzip hinter der Jetpack-Entwicklung.“ „Keep It Simple Stupid (auf Deutsch: Mach es so einfach wie möglich). Das ist der Schlüssel.“
Dor fährt fort: „Die Idee hinter diesen Jetpacks war, dass sie als Tool agieren sollen, damit Mikroagenten in einer normal großen Umgebung zurechtkommen. Wir hielten die Räume übersichtlich: Es gibt keine Seilrutschen und auch keine Treppen aus Müll. Sie sehen so aus, als könnten die großen Menschen jede Sekunde zurückkommen. Und in einigen Bosskämpfen passiert genau das – große Menschen tauchen auf und kämpfen gegen die Spieler.
„Was euch am Ende des Tages also geboten wird, ist pure Bewegungsfreiheit. Ihr könnt eure Position auf der Karte komplett frei verändern. Die gesamte Location gehört euch – also legt los!“
In Bullet Yeeters gibt es eine große Auswahl an Agents, und ihr verspieltes Charakterdesign erzählt die Geschichte ihrer Fähigkeiten im Kampfgeschehen.
„Jeder Agent ist der Beste in seinem Gebiet, und [seine Ult] repräsentiert seine beste Fähigkeit“, erklärt Dor. „Geek hat zum Beispiel eine ferngesteuerte Kriegsdrohne, War Angel eine Panzerfaust und so weiter. Es ist bereits eine ziemlich große Auswahl an Agents verfügbar, aber wir werden auch weiterhin Updates mit neuen Charakteren herausbringen.“
Die große Auswahl an Agents soll möglichst viele verschiedene Spielstile ermöglichen. Die Agents haben Standardwaffen wie Pistolen und Sturmgewehre, aber die Entwickler haben die Arenen in der Garage, der Küche und im Wohnzimmer so konzipiert, dass sie auch Überraschungen bieten.

„Man kann in den Arenen eine zusätzliche 'Supa Weapon' (Supa-Waffe) finden“, sagt Dor. „Mit 'Hungry Frog' (Hungriger Frosch) kann man beispielsweise seine Gegner mit der Zunge an sich heranziehen, um sie dann mit der Schrotflinte zu erledigen oder mithilfe der ultimativen Fähigkeit Molotov-Cocktail einen roten Teppich aus Feuer für sie auszurollen. In Bullet Yeeters gibt es viele verschiedene Supa-Waffen. Probiert sie alle aus und wählt die Waffe, die am besten zu eurem Spielstil und Agenten passt. In den Entwicklerteams ist 'Crab Mine' (Krabbenmine) sehr beliebt. Sie sucht eigenständig Gegner, um dann auf ihnen zu explodieren.“
Je mehr ihr spielt, desto mehr Agenten könnt ihr freischalten. Die Anpassung eurer Agenten steht ebenfalls im Vordergrund.
„Was die Charakteranpassung betrifft“, sagt Dor, „ihr könnt eure Charakter-Skins, Helme, Jetpacks sowie eure Waffen-Skins ändern. Der Prozess ist so kreativ und ansteckend, dass man, wenn man einen neuen Helm bekommt, sofort in seine Garage voller Agents gehen und ihn anpassen will. Es ist einfach, aber macht überraschend viel Spaß. Probiert es aus! Ihr werdet positiv überrascht sein, wie cool es ist, in die Rolle eines Designers zu schlüpfen und coole neue Looks zu kreieren.“
Sogar die Erfolge in Bullet Yeeters ermöglichen es euch, eure Matches zu personalisieren.

„Die Erfolge haben ein ganz spezielles Design“, erklärt Dor. „Normalerweise sind Erfolge Symbole, die man in seinem Profil einsehen kann. In Bullet Yeeters fliegen die Erfolge aber um eure Charaktere herum, als wärt ihr ein Stern und die Erfolge Planeten, die um euch kreisen.“
Bullet Yeeters ist schnell, klein und groß und nimmt sich selbst nie besonders ernst. Es ist auf Chaos ausgelegt, was sich auch im Namen widergespiegelt.
„Bullet Yeeters ist ein Chaos-Shooter“, erklärt Dor. „‚Yeet‘ (auf Deutsch: katapultieren) ist das Wort, das euch in den Kopf kommt, wenn ihr eure ultimative Fähigkeit nutzt oder eine Granate werft, während ihr über einen Gegner springt. Es dreht sich nicht ums Campen. Und auch nicht um den Umgang mit Munition. Es geht um Kugelhagel und darum, eure ultimative Fähigkeit auf eure Gegner zu ‚yeeten‘. Und wenn ihr nicht trefft, dann schnappt euch eben eine Supa-Waffe und schießt so lange, bis ihr die Gegner ausschaltet!“
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