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Delta Force: Hawk Ops versucht sich als Allround-Shooter
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Diego Nicolás Argüello
Beim Summer Game Fest hatten wir die Gelegenheit, einige dieser Modi in einer Demoversion anzuspielen. „Gefährliche Einsätze“ ist die Hawk Ops-Version von Extraktions-Shootern, während „Chaotischer Krieg“ eher Spielen wie Call of Duty und Battlefield ähnelt und den Einsatz von Fahrzeugen und Lobbys mit Dutzenden von Spielern betont, die gleichzeitig zusammenarbeiten.
Da das endgültige Spiel auch eine Einzelspieler-Kampagne enthalten wird – augenscheinlich eine Neuauflage der Delta Force: Black Hawk Down-Kampagne in Unreal Engine – schickt sich Hawk Ops an, ein ambitioniertes Comeback hinzulegen.
In der Demo von „Chaotischer Krieg“ standen wir auf einem Schlachtfeld und hatten die einfache Aufgabe, mit 16 Spielern auf jeder Seite verschiedene Gebiete auf einer Karte zu verteidigen. Wenn ihr euch mit Online-Shootern auskennt, seid ihr mit der Bewaffnung vertraut: Ehe ihr euch in einen Kampf stürzt, wählt ihr eure Primär- und Sekundärwaffen (und dazu noch eine Handvoll Gadgets und Granaten).
Die Kämpfer geben dieser Auswahl je nach Spielstil jedoch noch eine interessante Note. In unserer Demo gab es fünf Kämpfer, jeweils mit spezieller Ausrüstung und Vorteilen. So verschießt Luna mit ihrem Bogen sowohl elektrische Pfeile, die Schaden über Zeit verursachen, als auch einen Aufklärungspfeil, der auf seinem Weg exponierte Gegner markiert.

Mir war Bienenkolonie, ein typischer Unterstützer, am liebsten. Er verfügt über eine Heilpistole, mit der er sowohl die Gesundheit seiner Verbündeten als auch seine eigene wiederherstellen und Debuffs unterdrücken kann. Mit seinen Gadgets erzeugt er Nebelwände, und seine passive Fähigkeit kann gefallene Verbündete schneller wiederbeleben. In der Demo von „Gefährliche Einsätze“ gab es zwar keine Mitspieler, aber selbst mit Bots war deutlich erkennbar, dass mehrere Bienenkolonien im Team entscheidend für den Sieg sein können.
„Chaotischer Krieg“ erfordert dagegen einen langsameren und methodischeren Ansatz. Auf der riesigen Karte habt ihr völlige Bewegungsfreiheit und wählt selbst die verfügbaren Ziele und nehmt sie in Angriff, ob es sich dabei um Bot-Armeen oder andere Spielergruppen handelt. Die Vorbereitung ist ein weiterer wichtige Punkt: Bevor ihr euch in die Mission stürzt, müsst ihr euch im Shop mit Ausrüstung, Waffen, Munition und allen möglichen anderen Dingen versorgen. Diese gibt es in verschiedenen Seltenheitsstufen, selbst die Munition. Um euch mit einem echten Vorteil ins Gefecht zu stürzen, müsst ihr daher tief in die Tasche greifen.
Wenn ihr Call of Duty: Warzone gespielt habt, sollte euch „Gefährliche Einsätze“ in Delta Force: Hawk Ops hinsichtlich der Struktur und des Spielgefühls ziemlich vertraut vorkommen. Es gibt Missionen, Aufträge und sogar Bosse. Bei der Heilung gibt es eine interessante Besonderheit: Wenn eine bestimmte Stelle eures Körpers verwundet wird, erhaltet ihr einen Debuff und verliert mit der Zeit Gesundheit. Ihr könnt mit einem Medkit den Tod verhindern, aber um die Verletzung zu kurieren, benötigt ihr einen spezifischen Gegenstand.

Beute gibt es praktisch überall – in Tresoren, die auf der Karte verstreut sind, in Labormänteln, Aktentaschen und bei einer Unmenge ausgeschalteten Gegnern. Ihr findet wie üblich Waffen, Munition und Vorräte, aber ihr stoßt auch auf eine Reihe von Gegenständen, die ihr für den Verkauf gedacht sind. Sie belegen Platz in eurem Rucksack, ihr könnt also nicht einfach alles mitnehmen, aber ihr könnt das verdiente Geld später in bessere Ausrüstung für zukünftige Missionen investieren.
Wie bei „Gefährliche Einsätze“ gab es in der Demo nur Bots. Manche von ihnen benutzten Schilde und konnten nur durch seitliche Angriffe oder mit Granaten besiegt werden, andere waren gepanzert oder hatten schwere Waffen.
Delta Force: Hawk Ops hat sich ziemlich ambitionierte Ziele gesetzt. Die Spielmechaniken und Versionen von simulationsartigen Features passen gut zum Genre – der Gesamteindruck ist sehr vielversprechend. Wie bei anderen Online-Shootern wird das vollständige Erlebnis jedoch erst erkennbar, wenn die Spieler mit allen verfügbaren Mitteln herumexperimentieren. Wenn es soweit ist, wird es an Spielmodi und Mechaniken jedenfalls nicht mangeln.
Falls ihr schon begierig darauf seid, das Spiel selbst auszuprobieren, beginnt im Juli ein geschlossener Alpha-Test für PC-Spieler. Die endgültige Version von Delta Force: Hawk Ops – für die derzeit noch kein Veröffentlichungstermin feststeht – wird für PlayStation 5, Xbox Series X und S sowie für Android- und iOS-Geräte erhältlich sein. Crossplay inbegriffen.
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Wenn ihr mehr über das Summer Game Fest erfahren wollt, lest unsere Zusammenfassung der Live-Präsentation. Wir geben auch kurze Überblicke über die anderen Veranstaltungen, darunter die PC Gaming Show, die Future Games Show und Guerilla Collective.