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Zehn Tipps für eure Reise in Avatar: Frontiers of Pandora

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Diego Nicolás Argüello
6. Dez. 2023
Avatar: Frontiers of Pandora ist das bisher größte Spiel, das in der Welt dieser Filmreihe spielt. Diese von Massive Entertainment entwickelte offene Spielwelt in der Ego-Perspektive erinnert vom allgemeinen Gameplay her an Far Cry, es wartet allerdings mit einer Reihe von eigenen Besonderheiten auf. Ihr spielt als Na'vi und bewegt euch durch die üppigen Wälder des Westlichen Grenzgebietes von Pandora.

In einer neuen Geschichte, die sich stark an den Filmen orientiert, werdet ihr in Avatar: Frontiers of Pandora auf einer riesigen Karte mit zahlreichen Aktivitäten sprinten, schwimmen und fliegen. Nach fünfzehn Jahren Schlaf kehrt ihr in die Zivilisation zurück und findet langsam den Kontakt zu euren Wurzeln wieder. Ihr trefft auf andere Clans und helft ihnen beim Kampf gegen die Kolonisierung und Verschmutzung durch die RDA.

Es gibt viel zu entdecken, denn Frontiers of Pandora bietet je nach den von euch bevorzugten Waffen verschiedene Spielstile, mehrere RPG-ähnliche Mechaniken, um eure Na'vi stärker und beweglicher zu machen, sowie komplexe Features wie Sammeln und Kochen. Wir haben zehn hilfreiche Tipps für euch, bevor ihr euch in Avatar: Frontiers of Pandora auf die Reise begebt.

Probiert zum Spielstart diese Einstellungen aus

Wenn ihr das Spiel zum ersten Mal startet, wird euch gleich zu Beginn eine Fülle von Einstellungen präsentiert. Das macht das Spiel sehr zugänglich, da ihr praktisch sofort Zugriff auf Details wie den Menüsprecher habt. Im Folgenden findet ihr eine kleine Auswahl der vielen verfügbaren Optionen im Spiel. Ich empfehle euch, einen kurzen Abstecher in die Spieleinstellungen zu machen, bevor ihr euch in das Spiel stürzt.

Natürlich hängt es stark von euren Präferenzen und Bedürfnissen ab, für welche Optionen ihr euch entscheidet. Empfehlenswert ist zum Beispiel die Änderung des Sichtfelds beim Sprinten. Diese Einstellung ist in Spielen eher ungewöhnlich, kann aber besonders für PC-Spieler praktisch, die gerne mit unterschiedlich weiten Sichtfeldern spielen. Wenn ihr bei schnellen Bewegungen, wie z. B. beim Sprinten, ein Schwindelgefühl erlebt, solltet ihr diese Option ausprobieren. (In diesem Fall hilft es euch auch, die Bewegungsunschärfe auszuschalten.)

Auch beim Sammeln könnt ihr die Schwierigkeit wählen. In Avatar: Frontiers of Pandora ist Sammeln eine durchaus häufige Tätigkeit. Bei diesem Minispiel müsst ihr einen Gegenstand in der Wildnis in eine bestimmte Richtung ziehen, um seine Qualität zu optimieren. Wenn ihr den Gegenstand mit zu viel Gewalt behandelt, leidet seine Qualität darunter.

Wenn ihr das unerwartet schwierig findet, könnt ihr euch die Aufgabe mit dieser Option erleichtern. Außerdem empfiehlt es sich, einen Controller zu verwenden, damit ihr anhand der Vibration besser die Bewegungen anpassen könnt, anstatt mit Maus und Tastatur die fertigen Animationen ausprobieren zu müssen.
Zehn Tipps für eure Reise in Avatar: Frontiers of Pandora – Na'vi
Der Koop-Modus braucht seine Zeit

In Avatar: Frontiers of Pandora könnt ihr das Westliche Grenzgebiet gemeinsam mit einem anderen Spieler erkunden. Wenn euch diese Aussicht verlockend erscheint, solltet ihr aber auf jeden Fall Geduld haben. Es dauert nämlich eine ganze Weile, bis ihr den Modus freischaltet.

Um den Koop-Modus zu aktivieren, müsst ihr in der Hauptgeschichte vorankommen, bis ihr die Quest „Der Aranahe-Clan“ abgeschlossen habt, in der ihr den Heimatbaum kennenlernt. Dieser wird zu einer Art Operationsbasis und schaltet gleichzeitig den Koop-Modus frei. Dafür müsst ihr beide, du und der Mitspieler, diese Mission abgeschlossen haben.

Danach findet ihr die Option im Hauptmenü. Es können maximal zwei Personen gemeinsam spielen. Dabei erhalten beide den erzielten Fortschritt, sofern ihr in der gleichen Hauptmission seid. Natürlich könnt ihr auch mit jemand anderem zusammenspielen, wenn einer von euch beiden schon weiter fortgeschritten ist, und euch gegenseitig helfen oder einfach Pandora gemeinsam erkunden.

Scannt die Umgebung nach Kisten

Eure Scan-Fertgkeit – mittlerweile ein Standardelement vieler Spiele – kann auf verschiedene Weise eingesetzt werden. Abgesehen davon, dass ihr damit auf euren Missionen natürlich die Umgebung untersucht, um weiterzukommen, könnt ihr damit unterwegs auch Kisten entdecken.

Da Avatar: Frontiers of Pandora sehr weitläufig ist und es viel zu sehen gibt, solltet ihr öfters kurz eure Umgebung scannen, wenn ihr auf eurem Weg eine Basis oder Anlage infiltriert. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ihr in einem Winkel oder Gang, den ihr vorher übersehen habt, noch die eine oder andere versteckte Kiste entdeckt. Manche enthalten Munition, anderen hingegen nützliche Waffen- und Rüstungsmodifikationen. Je früher ihr euch also angewöhnt, vor eurer nächsten Mission noch schnell die Gegend zu scannen, desto besser.

Zielmarkierungen zu finden kann einfacher sein, als es scheint

Wenn ihr in den Missionen vorankommt, vor allem in denen der Haupthandlung, werdet ihr schnell merken, dass Avatar: Frontiers of Pandora bei der Anzeige von Zielen einen eher lockeren Ansatz verfolgt. In den Quest-Beschreibungen findet ihr meist allgemeine Anweisungen, anhand derer ihr euch auf der Karte noch orientieren müsst. Sobald ihr eurem Ziel näher kommt, müsst ihr dann noch ein paar Mal auf die Karte schauen, um den richtigen Weg zu finden.

Auf der Karte seht ihr die Quest-Markierung immer von oben, allerdings gibt es Möglichkeiten, das eigentliche Ziel zu erkennen, wenn ihr in seine Nähe kommt. Zunächst wird oben auf dem Bildschirm eine kurze Bestätigung angezeigt, wenn ihr euch innerhalb des Quest-Gebiets befindet. Danach könnt ihr mit eurem Scan fast immer die Richtung eures Ziels bestimmen.

Gelegentlich konnte ich bei dem Scan die Zielmarkierung nicht finden. In solchen Fällen half es schon, wenn ich mich etwas entfernte. Offenbar ist ein gewisser Abstand zum Ziel nötig, damit die Markierung wieder angezeigt wird. Das klingt vielleicht nicht besonders wichtig, aber da die sichtbaren Anhaltspunkte eher spärlich sind, kann man sich ziemlich schnell verirren.
Zehn Tipps für eure Reise in Avatar: Frontiers of Pandora – Baum
Haltet Ausschau nach Ersatzteilen

Zu Spielbeginn werden Ersatzteile hauptsächlich dazu benutzt, um Gegenstände von NPCs wie Rajinder im Hauptquartier des Widerstands zu kaufen. Das gilt auch für die vielen Außenposten, auf die ihr bei euren Abenteuern trefft. Ersatzteile dienen als Währung zum Kauf von Waffen, Rüstungen und Vorräten.

Ähnlich wie in Metro 2033 ist es auch möglich, aus Ersatzteilen bestimmte Munitionsarten herzustellen. Obwohl sich das für einige harte Kämpfe lohnt, schien es mir besser, andere Waffen oder Munitionsarten zu verwenden und die Ersatzteile für andere Zwecke aufzuheben.

Wenn ihr mit eurer Ausrüstung zufrieden seid und keinen Bedarf seht, Währung anzusparen, ist das auch nicht notwendig. In manchen Hauptquartieren wie dem Heimatbaum basiert der Handel auf eurem Ansehen beim Clan, das ihr mit Nebenquests verdient. Ihr solltet Ersatzteile aber nicht völlig ignorieren, denn sie kommen nicht so häufig vor.

Nehmt im Hauptquartier Betäubungsgranaten mit, wenn ihr in der Nähe seid

Falls euer Vorrat an Betäubungsgranaten zur Neige geht, die vielleicht zu den nützlichsten Hilfsmitteln in Avatar: Frontiers of Pandora zählen, findet ihr im Hauptquartier des Widerstands einen scheinbar unbegrenzten Vorrat davon. Bevor ihr es verlasst, haltet in der Nähe des Ausgangs nach Munitionsschränken Ausschau. Und für gewöhnlich steht auch ein Tisch mit Granaten in der Nähe. Denkt daran, dass ihr per Schnellreise in das Gebiet zurückkehren könnt, in dem ihr zuvor wart.

Achtet in der Wildnis auf NPCs

Nicht alle zufälligen Begegnungen sind von Bedeutung. Dennoch lohnt es sich immer, NPCs auf der Karte im Auge zu behalten, vor allem welche, die in Gruppen unterwegs sind. Manche bitten euch darum, Wildtieren zu helfen, die unter den Auswirkungen der RDA leiden, und belohnen euch mit Gegenständen. Andere wiederum überlassen euch einfach nur Vorräte oder geben euch Tipps. Das hilft euch nicht nur, keine potenziellen Nebenquests zu verpassen, sondern erhöht gleichzeitig auch euer Ansehen beim jeweiligen Clan, es bringt euch also gleich zwei Vorteile.

Erkundungs-Quests sind Dauer-Quests

Es gibt viele verschiedene Arten von Quests, und eine der Kategorien hat mit Erkundung zu tun. Hierzu gehören dauerhafte Ziele, die keine bestimmte Priorität haben und manchmal nicht einmal an einen bestimmten Ort gebunden sind. Ein Beispiel ist die Quest „Clearing the Air“, in der ihr die Verschmutzung auf Pandora verringern müsst, indem ihr Außenposten der RDA zerstört.

Wenn ihr eine dieser Quests auswählt und keine bestimmte Quest-Markierung auf der Karte finden könnt, schaut noch einmal in der Beschreibung nach, ob es sich nicht um eine langfristige Aufgabe handelt. Je mehr Zeit ihr in der Hauptmission verbringt, desto wahrscheinlicher erzielt ihr auch in diesen Missionen einen Fortschritt. Wenn ihr ein paar Hinweise braucht, könnt ihr mithilfe von Erkundungs-Quests verschiedene Teile der Karte erforschen und dabei einige nützliche Belohnungen einheimsen.
Zehn Tipps für eure Reise in Avatar: Frontiers of Pandora – Hochsitz
Ruht euch an Lagerfeuern aus, um besser zu sammeln

Wenn ihr Vorräte sammelt, spielen vor allem zwei Faktoren eine Rolle: Wie ihr einen Gegenstand einsammelt (was wir bereits gesehen haben) und der günstige Moment oder die günstigsten Wetterbedingungen, um ihn zu finden. Manche haben zum Beispiel zu einer bestimmten Tageszeit eine bessere Qualität, für andere muss es regnen. Im ersten Fall könnt ihr einfach an Lagerfeuern ausruhen und die Zeit vergehen lassen. Normalerweise findet ihr diese in Hauptquartieren wie dem Heimatbaum – ihr müsst vielleicht ein bisschen suchen, aber wenn ihr eins gefunden habt, müsst ihr nur noch mit ihm interagieren und ein paar Sekunden warten.

Wie ihr RDA-Außenposten am besten infiltriert

Die ersten RDA-Außenposten lassen sich relativ einfach infiltrieren und dienen hauptsächlich als Gelegenheit, eure Kampffertigkeiten auszuprobieren. Ihr werdet jedoch unweigerlich auf größere Abbaustätten stoßen, für die ihr euer Vorgehen sorgfältig planen müsst.

Je nach Spielstil kann euer Erlebnis sehr unterschiedlich ausfallen. Dennoch solltet ihr folgende Tipps beachten:
  • Scannt immer die Umgebung, um zu wissen, in welche Richtung ihr gehen müsst, egal ob ihr ein Ventil schließen oder einen Hebel umlegen wollt. Am besten hakt ihr sie einzeln nacheinander ab, anstatt sie alle auf einmal in Angriff zu nehmen, denn das würde die Aufmerksamkeit aller Feinde vor Ort erregen.
  • Verschmutzung in der Umgebung bedeutet normalerweise, dass keine Heilgegenstände herumliegen, die ihr finden könntet, aber dafür gibt es Schränke mit Gesundheitsartikeln. Diese könnt ihr ebenfalls mit eurer Scan-Funktion orten.
  • Denkt daran, Mech-Gegner zuerst anzugreifen – folgt ihnen und wartet, bis sie euch den Rücken zugewandt haben. Schießt dann schnell einen Pfeil auf die Schwachstelle auf ihrer Rückseite. So werden andere Gegner nicht alarmiert, sofern sie euch nicht entdecken, und ihr könnt leicht Boden gutmachen.
  • Wusstet ihr, dass es in großen RDA-Außenposten normalerweise einen Raketenwerfer gibt? Haltet nach einer offenen Waffenkiste Ausschau, um ihn zu finden. Normalerweise enthält er nur ein paar Raketen und wird nach der Benutzung weggeworfen. Aber er kann euch bei einem Angriff das Überleben sichern, besonders wenn Verstärkung im Anmarsch ist.
Avatar: Frontiers of Pandora erscheint am 7. Dezember im Epic Games Store.