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Leitfaden zu The Forever Winter: 6 Überlebenstipps für das gnadenlose Ödland

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Diego Nicolás Argüello
3. Okt. 2024

The Forever Winter ist ein von Fun Dog Studios entwickelter taktischer Koop-Survival-Shooter mit einem ordentlichen Schuss Horror. Außerdem ist er durch und durch gnadenlos. In The Forever Winter (seit dem 24. September im Early Access verfügbar) versucht ihr, in einem endlosen Krieg zu überleben, in dem die anderen größer und besser ausgerüstet sind als ihr.

The Forever Winter kann allein oder im Online-Koop gespielt werden und ist von anderen Extraction-Shootern wie Escape from Tarkov inspiriert. Kurz gesagt bedeutet das: Plündert, was ihr könnt, und erkundet, solange ihr könnt, und kehrt dann schnell zum Hub zurück, um nicht alles wieder zu verlieren. Das ist leichter gesagt als getan und wahrscheinlich werden etliche eurer Expeditionen scheitern, bevor ihr das erste Mal erfolgreich von der Jagd zurückkehrt.

Dabei sind viele Spielmechaniken beteiligt und ihr habt von Anfang an schlechte Karten, sodass es eher normal ist, wenn ihr euch überfordert fühlt. Aber keine Sorge – unser Leitfaden zu The Forever Winter enthält Überlebenstipps für dieses gnadenlose Ödland, mit denen eure Lernkurve hoffentlich etwas weniger steil wird.
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Euer Wasservorrat schwindet selbst dann, wenn ihr offline seid


Die Wasservorrat-Mechanik betrifft den Wassertank in euren „Innards“, wie der zentrale Bereich heißt. Damit die dortigen Verkäufer und Quest-NPCs am Leben bleiben, braucht ihr Wasserreserven. Wenn der Wasservorrat komplett zur Neige geht, bedeutet das den Tod für eure „Innards“ und kostet euch all euren Fortschritt außer der Erfahrung, die ihr mit euren Charakteren gesammelt habt.

Besonders fies: Derzeit schwindet euer Wasservorrat in The Forever Winter selbst dann, wenn ihr gerade nicht aktiv spielt.

Ihr braucht also einen ausreichend großen Wasservorrat. Auf euren Expeditionen könnt ihr Fässer finden, mehr Wasser erhaltet ihr allerdings, indem ihr Quests abschließt. Nach einiger Zeit seid ihr mit euren Vorräten im grünen Bereich und die Lage ist nicht mehr so brenzlig. Aber während der ersten Stunden ist Wasser eine Priorität.

Ihr verliert eine Wasserreserve pro Tag, also alle 24 Stunden Echtzeit. Wenn ihr vorhabt, eine Weile lang nicht im Spiel aktiv zu sein, solltet ihr vorher überprüfen, wie viel Reserven ihr habt. Als zusätzlicher Vorteil schaltet ein reichlicher Wasservorrat nach und nach mehr NPCs für die „Innards“ frei, falls ihr einen zusätzlichen Anreiz braucht.
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Haltet Ausschau nach Kisten.


Ihr findet in The Forever Winter verschiedene Arten von Kisten und alle sind auf ihre Weise nützlich. Mit kleinen Kisten könnt ihr schnell Beute sammeln, denn sie enthalten Waffen, Munition und medizinische Versorgung. Große Kisten lassen sich nicht öffnen, aber ihr könnt sie verkaufen. In euren „Innards“ erhaltet ihr vom Verkäufer-NPC Heisenburg circa 15.000 Credits pro Stück – eine stolze Summe.

Wenn ihr eine versiegelte Gacha-Kiste findet, solltet ihr so schnell wie möglich einen Extraktionspunkt ansteuern. Ihr müsst zuerst mit der Gacha-Kiste entkommen, aber sobald der Bildschirm mit der Beuteübersicht erscheint, könnt ihr die Kiste öffnen und findet eine zufällige Auswahl an Waffen, Munition und anderen Vorräten. Lasst euch von dem Namen nicht abschrecken – es gibt keine Mikrotransaktionen.
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Fordert eure Questbelohnungen manuell ein.


Es klingt vielleicht offensichtlich, aber sicherheitshalber hier nochmal: In The Forever Winter müsst ihr Questbelohnungen manuell einfordern. Wenn ihr ein Ziel erfüllt habt, öffnet mit der Escape-Taste das Hauptmenü, wählt den Reiter „Quests“ und klickt unten rechts auf „Quest abgeben“, um eure Questbelohnungen einzufordern. Dann erhaltet ihr euren hart erkämpften Lohn: EP, Beute und eventuell auch Wasser.

Am besten gewöhnt ihr euch an, vor und nach jeder Expedition die Quest- und Verkäuferrunde zu drehen. Ihr könnt bis zu drei Quests gleichzeitig erledigen, und wenn ihr sie annehmt, steigt der Ruf der entsprechenden Fraktion, sodass ihr schließlich bessere Beute kaufen könnt.

Es erfordert Zeit und Mühe, aber sobald ihr euch daran gewöhnt habt, regelmäßig mit Verkäufern zu sprechen und Questbelohnungen sofort nach Abschluss der Quests einzufordern, müsst ihr euch auf den Missionen nur noch ums Überleben sorgen.
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Der Bag Man ist ein großartiger Alleskönner


In der aktuellen Early-Access-Phase von The Forever Winter stehen fünf verschiedene Charakterklassen zur Auswahl. Eine sechste – der Gunhead – soll mit einem der nächsten Updates dazustoßen. Auf den ersten Blick mögen diese fünf Klassen ähnlich wirken, aber sie bieten verschiedene Vorteile, die in eurem Überlebenskampf entscheidend sein können – besonders dann, wenn ihr euch im Multiplayer-Modus mit den anderen Teammitgliedern ergänzt.

Hier ein kurzer Überblick darüber, was jede Charakterklasse zu bieten hat:

  • Alter Mann: Überlebenskünstler. Die Fertigkeiten konzentrieren sich auf medizinische Versorgung und grundlegenden Umgang mit Waffen. Durchschnittliche Gesundheit und Geschwindigkeit. Ursprünglich ausgebildet in: Gewehre (RFL), Schrotflinten (SHG), schwere Gewehre (HRF) und Pistolen (PST).
  • Scav-Mädchen: Geschwindigkeit und verdeckte Operationen. Der Schwerpunkt der Fähigkeiten liegt auf Geschwindigkeit und Handfeuerwaffen. Kann Beutesymbole auf dem HUD aus 2-facher normaler Entfernung sehen. Schnellere Bewegung, geringere Gesundheit. Ursprünglich ausgebildet in: Gewehre (RFL), Schrotflinten (SHG), Pistolen (PST) und Maschinenpistolen (SMG).
  • Maske Mann: Waffenmeister. Opfert Nuancen für Waffenfertigkeiten. Kann Extraktionsorte auf dem HUD aus 2-facher normaler Entfernung sehen. Durchschnittliche Gesundheit und Geschwindigkeit. Ursprünglich ausgebildet in: Gewehre (RFL), Schrotflinten (SHG), Pistolen (PST) und Maschinenpistolen (SMG).
  • Schamane: Meister der Logistik. Eine Mischung aus Geschwindigkeit, Tragekapazität und Waffenfertigkeiten. Kann Beutesymbole auf dem HUD aus 2-facher normaler Entfernung sehen. Durchschnittliche Gesundheit und Geschwindigkeit. Ursprünglich ausgebildet in: Gewehre (RFL), Schrotflinten (SHG), Pistolen (PST) und Maschinenpistolen (SMG).
  • Bag Man: Krafttraining. Die Fertigkeiten konzentrieren sich auf Tragfähigkeit und schwere Waffen. Hohe Gesundheit, geringe Geschwindigkeit. Ursprünglich ausgebildet in: Gewehre (RFL), Schrotflinten (SHG), leichte Maschinengewehre (LMG), schwere Maschinengewehre (HMG) und schwere Gewehre (HRF).

Unter diesen fünf Klassen ist der Bag Man eine ausgezeichnete Wahl. Diese Klasse ist geübt im Umgang mit schweren Waffen, verfügt über eine gute Gesundheit und kann die höchste Tragekapazität im Spiel erreichen. Wie bei den anderen Charakterklassen dauert es auch beim Bag Man eine Weile, den Level zu erhöhen, aber er ist sogar bei Spielbeginn schon stark. So viel der Bag Man auch zu bieten hat – er ist nicht schnell (wer Geschwindigkeit will, sollte das Scav-Mädchen wählen), aber seine Vorteile machen diesen einzigen Nachteil bei Weitem wett.
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Sollen sie ruhig kämpfen


Man kann leicht vergessen, dass es in The Forever Winter in allererster Linie ums Plündern geht. Egal, welche Karte ihr erkunden wollt, ihr werdet dabei unweigerlich auf allerhand gefährliche Gegner treffen, von Panzern bis hin zu schwer bewehrten Patrouillen, die euch zahlenmäßig überlegen sind. Diese Gegner haben es jedoch nicht allein auf euch abgesehen. Da in The Forever Winter ein ewiger Krieg herrscht, bekämpfen sich eure Gegner meistens auch gegenseitig.

Besonders zu Beginn einer Expedition solltet ihr euch am besten an einem guten Aussichtspunkt verstecken und den Schusswechsel beobachten. Je nachdem, welche Ausrüstung ihr dabei habt, könnte es auch vorteilhaft sein, sich ins Getümmel zu stürzen und die Gegner zu erledigen, nachdem sie sich gegenseitig geschwächt haben. Aber wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, wartet ihr einfach, bis der Kampf vorbei ist, und plündert dann die Leichen. Das ist natürlich nicht sehr ruhmreich, aber bis ihr euch an das gesamte Spielerlebnis gewöhnt habt, solltet ihr diese Strategien nicht verachten.
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Experimentiert mit den Grafikeinstellungen, bevor ihr loslegt


Unser letzter Tipp hat nicht direkt mit dem Spielgeschehen zu tun: The Forever Winter sieht zwar beeindruckend aus, befindet sich aber derzeit noch im Early Access. Daher ist eine stabile Framerate selbst mit einem leistungsstarken System keine Selbstverständlichkeit. In einem Spiel, indem ein gezielter Treffer oder ein schneller Rückzug darüber entscheiden kann, ob ihr eine Expedition überlebt, solltet ihr eine möglichst stabile Leistung haben.

Um das zu erreichen, könnt ihr einige Grafikeinstellungen anpassen. Haltet euch lieber an eine Bildrate von 60 FPS anstelle einer unbegrenzten – auch wenn ihr normalerweise Letztere gewohnt seid, denn hier kann sie zu Instabilität führen. Abgesehen von den üblichen Schuldigen wie Anti-Aliasing und Reflexionsqualität, die ihr vermutlich reduzieren solltet, könnt ihr die Leistung auch stark verbessern, indem ihr die Auflösungsskalierung anpasst. Die Reduzierung auf einen Wert von 50,00 (oder 50 %) hat bei mir Wunder gewirkt.

Wenn ihr eure Einstellungen schnell im Spiel ausprobieren wollt, eignet sich die Trainingsmission gut dafür. Ich würde euch aber empfehlen, mindestens eine Expedition zu spielen, um zu testen, ob alles auch in einer offenen Umgebung mit mehreren NPCs gut funktioniert.

The Forever Winter ist jetzt im Early Access im Epic Games Store verfügbar.