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Deliver At All Costs: So entkommt ihr den Gesetzeshütern

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Aron Garst
22. Mai 2025
Vor der Polizei zu flüchten hat sich für viele Gamer über sämtliche Genres hinweg zu einem echten Volkssport entwickelt – sei es in Grand Theft Auto oder den Need for Speed-Spielen. Deliver At All Costs spielt allerdings in den 1950er-Jahren und geht daher ein wenig anders an die Sache heran.

Im Spiel aus dem Hause Far Out Games Studio rast ihr quer durch Zäune und Gebäude und mäht Laternenmasten (und manchmal auch arglose Passanten) um, während ihr mysteriöse Lieferungen an noch mysteriösere Empfänger ausfahrt. Klar, dass ein derartiges Verhalten früher oder später die Aufmerksamkeit genau der Leute auf sich zieht, denen man besser nicht in die Quere kommt: den Gesetzeshütern.
 

Die Polizei in Deliver At All Costs kennt kein Pardon. Sobald ihr gegen das Gesetz verstoßt – und glaubt mir, das wird passieren – heften sie sich an eure Felgen. Solange sie euch im Blick haben, versuchen sie mit Höchstgeschwindigkeit, euch von der Straße zu drängen. Und selbst wenn ihr aus ihrem Blickfeld verschwindet, geben sie nicht sofort auf.

Die folgenden Tipps helfen euch dabei, erfolgreich zu liefern, die skurrile Welt zu erkunden und dabei diesen Spielverderben in Uniform immer wieder zu entwischen.
 

Euer Versteck – der Schlüssel zur Flucht


Wie sagt man so schön? Trautes Heim, Glück allein. Eure Wohnung in St. Monique ist ein sicherer Hafen mitten im Chaos der verschiedenen Spielweltabschnitte. Zwar ist sie im Eifer eines Gefechts nicht immer ganz leicht zu erreichen, aber wenn ihr es schafft, euch bei einer laufenden Fahndung dorthin zu retten, seid ihr aus der Schusslinie und könnt erst einmal durchatmen.
Deliver At All Costs: So entkommt ihr den Gesetzeshütern Crash
Trotzdem ist Vorsicht geboten: Das Treppenhaus eures Wohnblocks kann durch die Kameraperspektive vor allem unter Druck schwierig zu navigieren sein. Die Polizei steigt beinahe zeitgleich mit euch aus dem Streifenwagen aus, ihr habt also nur wenige Sekunden, um euren Wagen zu verlassen, die Treppen hochzujagen und euch in eure Bude zu retten.

Kaum seid ihr drin, lassen die Gesetzeshüter von der Fahndung ab – selbst wenn ihr euch nur kurz in eurem Heim aufhaltet. Euer heruntergekommenes Studio-Apartment wird so zu einer Art Festung der Einsamkeit. Nutzt sie weise und regelmäßig, vor allem, wenn ihr euch ohnehin in der Nähe befindet und gerade mächtig Ärger am Hals habt.
 

Hohe Sprünge halten Cops auf


Deliver At All Costs setzt auf ein stark vertikales Leveldesign. Überall in der Stadt gibt es mehrstöckige Gebäude, Dächer, Aussichtspunkte und Balkone, die ihr auf euren Lieferfahrten erkunden könnt. An manchen Orten erwarten euch sogar geheime Sammelobjekte, Geld oder besondere Charaktere, die euch Nebenquests geben.

Gleichzeitig eignen sie sich hervorragend, um zu Fuß vor den Gesetzeshütern zu fliehen, wenn ihr euer Fahrzeug zurücklassen musstet. Zwar gibt es im Spiel kaum Fallschaden, aber nach einem besonders tiefen Sprung seid ihr kurz benommen und bewegt euch einige Augenblicke lang langsamer. Die gute Nachricht: Alle Verfolger, die euch hinterherspringen, erleiden denselben Effekt.

Manchmal lohnt es sich, bereits vor einer möglichen Verfolgung Fluchtrouten auszuarbeiten. Besonders hilfreich ist es, sich feste Punkte einzuprägen – etwa die weißen Aussichtspunkte in der Nähe des Story-Startgebiets – um dort im Notfall einen spektakulären Abgang hinzulegen. Wer clever plant, kann der Polizei schon ein Schnippchen schlagen, bevor sie überhaupt richtig loslegt.
 

Fuß aufs Gas


Manchmal hilft nur eins, um den rot-blau blinkenden Verfolgern zu entkommen: Geschwindigkeit. Die Karte in Deliver At All Costs ist riesig und komplex, voller enger Gassen, verwinkelter Straßen und Hindernisse, durch die ihr nicht einfach hindurchbrettern könnt. Trotzdem lohnt es sich, das Gaspedal ordentlich durchzudrücken, um gegnerische Fahrzeuge abzuschütteln.
Deliver At All Costs: So entkommt ihr den Gesetzeshütern Küste
Eine klassische Fahndungsstern- oder Heat-Anzeige, wie man sie aus anderen Spielen kennt, gibt es nicht. Hier müsst ihr daher ganz nach Gefühl entscheiden, wann ihr aus dem Schneider seid. Im Laufe einer Verfolgung tauchen immer mehr Polizeiwagen auf, doch wenn ihr es schafft, ausreichend Abstand zwischen euch und eure Verfolger zu bringen und anschließend aus ihrem Sichtfeld zu verschwinden, seid ihr in kürzester Zeit wieder unbehelligt unterwegs.
 

Keine Scheu vor Drecksarbeit: Ab in die Mülltonne


Man weiß nie, was man bei einem Tauchgang in eine Mülltonne findet. Diesmal wird es wohl eure heißersehnte Sicherheit sein! Die sogenannte „Trash Mahal“ ist eine der von Deliver At All Costs offiziell empfohlenen Methoden, um der Polizei zu entwischen. Die großen Container sind über die gesamte Karte verteilt und warten nur darauf, dass ihr euch im Notfall ihrer bedient.

Der Plan ist simpel: Reinspringen, abtauchen und kurz abwarten, während die Gesetzeshüter vergeblich die Umgebung absuchen. Zum Glück ist der Gestank so penetrant, dass niemand auf die Idee kommt, der Schweißgeruch käme von einem Kurier aus St. Monique, der sich regelmäßig heiße Verfolgungsjagden mit dem Gesetz liefert.

In Deliver At All Costs gibt es viele Dinge, von denen man erwarten würde, dass sie euch bei der Flucht helfen – die euch allerdings rein gar nichts nutzen. Diese Lektion solltet ihr möglichst früh lernen. Telefonzellen zum Beispiel, mit denen ihr ein neues Firmenfahrzeug ordern könnt, sind für Fluchten völlig ungeeignet: Hier haben euch die Cops im Nu ausgemacht und in die Enge getrieben. Auch ein Fahrzeugwechsel, etwa durch Autodiebstahl direkt von der Straße, hilft euch nicht, wenn ihr gerade verfolgt werdet – die Polizei lässt sich nicht abschütteln.

Obwohl euer Hauptziel in Deliver At All Costs – wer hätte es gedacht – das Ausliefern ganz besonderer Sendungen ist, hat das von Far Out Games Studio geschaffene kleine Chaosparadies noch viel mehr zu bieten. Es gibt Geheimnisse zu lüften, Verwüstung zu stiften und jede Menge Gebäude, durch die man mit Vollgas hindurchrasen kann. Manchmal macht es eben mehr Spaß, für ordentlich Chaos zu sorgen, als brav den Job zu erledigen.

Also: Springt rein und gebt Gas, denn Deliver At All Costs, entwickelt von Far Out Games Studio und veröffentlicht von Konami, ist ab sofort im Epic Games Store verfügbar.