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So überlebt ihr in der postapokalyptischen Welt von ARC Raiders, in der Maschinen die Macht übernommen haben
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Jason Rodriguez
„Das Herzstück von ARC Raiders und anderen Extraktionsshootern ist das Konzept der Spannung – jede Handlung trägt irgendwelche Konsequenzen mit sich“, erklärt Aleksander Grøndal, Executive Producer bei Embark Studios in Stockholm. Grøndal hat in der Vergangenheit schon viele Projekte geleitet, darunter mehrere Titel der Battlefield-Reihe. „Diese Konzepte werden durch Immersion und Unvorhersehbarkeit ergänzt. Man taucht in die Welt von ARC Raiders ein, kann aber nie wirklich abschätzen, was als Nächstes passiert.“
Diese vier Aspekte – Spannung, Konsequenzen, Immersion und Unvorhersehbarkeit – kommen in jeder Runde von ARC Raiders zum Tragen. Das zeigt sich besonders gut im PvPvE-Charakter des Spiels: Man muss feindliche Roboter ausschalten und gleichzeitig auf gegnerische Spieler achten, die einem die Ausrüstung stehlen wollen.
Vor Beginn jeder Runde kann man entscheiden, ob man allein oder in einem Team aus drei Leuten spielen will. Außerdem muss man Ausrüstung wie Munition, Bandagen, Schilde und Granaten herstellen oder kaufen. Zur Auswahl stehen verschiedene Waffen wie Pistolen, Schrotflinten, Maschinenpistolen, Gewehre und Granatwerfer.

Sobald man an der „Oberfläche“ angekommen ist, steigt die Spannung. Man kann zufällig in einem unterirdischen Bunker oder einer U-Bahn, auf einer von Trümmern übersäten Wiese oder in einem verlassenen Wohnkomplex landen. Während man sich mit der Umgebung vertraut macht, sind in der Ferne Feuergefechte und Explosionen zu hören. Das bedeutet, dass andere Spieler von ARC Robots entdeckt wurden. In der Luft schwebende Drohnen scannen regelmäßig die Umgebung und decken die Position derjenigen auf, die unachtsam waren. Bald folgen weitere Drohnen, die mit Geschütztürmen und Raketenwerfern ausgerüstet sind und die Gegend nach Zielobjekten absuchen. Manchmal stößt man sogar auf schwer gepanzerte Walker, die man im Alleingang kaum zerstören kann.
Die Konsequenzen können ganz unterschiedlich ausfallen. Das Konzept von Risiko und Belohnung spielt dabei immer eine Rolle. Mit besserer Ausrüstung hat man sicherlich zu Beginn einen Vorteil. Wer allerdings eliminiert wird, verliert alle seine Gegenstände. Sie können nur gerettet werden, wenn sie in speziellen „Safe Pocket“-Slots im Inventar verstaut wurden. Wer das Risiko nicht eingehen will, kann stattdessen die Option „Free Loadout“ wählen. Dadurch startet man das Spiel mit einer einfachen Ausrüstung, deren Verlust jedoch keine so großen Auswirkungen hat. Das Sammeln von Ressourcen ist dennoch wichtig, um Speranza voranzubringen und bessere Gegenstände herzustellen. Dazu muss man Quests abschließen, neue Werkstätten errichten und Materialien sammeln.
Das Konzept von Risiko und Belohnung zeigt sich auch darin, wie ihr die Spielwelt erkundet und erlebt. Zur Veröffentlichung von ARC Raiders stehen vier große Karten zur Verfügung, die jeweils unterschiedliche Sektoren und Anlagen mit Ressourcen enthalten. In „Buried City“ befinden sich beispielsweise Hochhäuser, die ihr mit Seilzügen überqueren könnt. Im „Spaceport“ findet ihr dagegen eine riesige Rakete auf einer Startrampe und eine Anlage voller Technik und Industriematerialien. Diese Karten verfügen über eine begrenzte Anzahl von Extraktionspunkten. Sie reichen von leicht zugänglichen Luken über U-Bahn-Stationen bis hin zu Tresoren, die bei Aktivierung einen lauten Alarm auslösen. Übrigens: Je länger die Runde läuft, desto weniger Extraktionspunkte stehen zur Verfügung.

Da stellt man sich die Frage: Sollte ich die Karte länger erkunden, um mehr wertvolle Materialien zu sammeln, oder sollte ich nur ein paar Materialien mitnehmen, damit ich schnell zum nächsten Ausgang flüchten kann?
Dann wird Unvorhersehbarkeit zu einem entscheidenden Faktor. „Die Fähigkeiten der Maschinen, denen man gegenübersteht, lassen sich bis zu einem gewissen Grad vorhersehen“, berichtet Grøndal. „Schwieriger ist es, das Verhalten der anderen Spieler vorherzusehen oder gar zu entscheiden, wie man Konfrontationen reagiert.“
Man muss sich an bestimmte Situationen anpassen und spontan reagieren. Ist beispielsweise ein gegnerischer Spieler in der Nähe und man wurde bereits von Drohnen erspäht, muss man nicht direkt einen der beiden angreifen. Stattdessen könnte man den Gegner anlocken, damit er ins Visier der Roboter gerät. So hat man genügend Zeit, um den anderen zu eliminieren, egal ob Mensch oder Maschine.
„Manchmal muss es gar nicht zu einem Feuergefecht zwischen den Spielern kommen“, meint Grøndal. „Manchmal ist ein ARC Mech gefährlicher als ein gegnerischer Spieler. Dann sollte man sich lieber zusammentun, bevor gar nichts mehr geht.“

ARC Raiders bietet eine Sprachchat-Funktion, über die sich die Spieler hören können, solange sie nicht zu weit voneinander entfernt sind. Sowohl Einzelspieler als auch Teams können kleine Gruppen bilden. Passt dennoch auf, dass euch niemand wegen eurer hart erarbeiteten Beute hintergeht.
„Bei einem unserer früheren Tests haben wir gemerkt, dass es langsam aber sicher läuft und wir auf dem richtigen Dampfer sind“, verrät Grøndal. „Spieler, die sich anfangs nicht zusammenschließen wollten, haben sich im Laufe des Spiels immer öfter verbündet, um gegen weitere Maschinen zu kämpfen. Irgendwann waren sie Teil einer größeren Gruppe von Überlebenden. Jeder hat sein Bestes gegeben, um zu entkommen. Sie alle hatten großen Spaß dabei.“
Im Rahmen eines 10-Jahre-Plans für das Spiel arbeitet Embark Studios auch an weiteren Verbesserungen und Inhalten für ARC Raiders. Zum Start gibt es das „Expedition Project“. Hier müsst ihr über mehrere Wochen hinweg jede Menge Ressourcen sammeln. Sobald ihr das geschafft habt, könnt ihr euren Fortschritt komplett zurücksetzen und bekommt dafür einzigartige Inhalte und Belohnungen. Außerdem wird das Matchmaking-System angepasst, sodass Spieler mit einem ähnlichen Spielstil aufeinandertreffen. „Wir testen gerade ein paar Variablen, damit jeder das Spiel in seinem eigenen Tempo genießen kann“, fügt Grøndal hinzu.
Wer bereit ist, sich allein oder mit seinen Freunden den Gefahren zu stellen, sollte unbedingt ARC Raiders ausprobieren. Das Spiel ist ab sofort im Epic Games Store erhältlich.