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So findet ihr den besten Gaming-Monitor für euer PC-Setup

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Epic Games
19. Juli 2025

Der beste Monitor für euren Spiele-PC kann euer Erlebnis drastisch verbessern – vollkommen egal, ob ihr gegen andere Spieler oder alleine spielt. High-End-Gaming-Monitore übertreffen herkömmliche PC-Monitore und optimieren und verbessern jeden Frame eurer Gaming-Sessions. 

Die Auswahl des richtigen Gaming-PC-Monitors erfordert ein wenig technisches Wissen. In diesem Leitfaden für Gaming-Monitore informieren wir euch über Bildwiederholraten, Eingabeverzögerung und Auflösungen und helfen euch, den besten neuen Gaming-Monitor für eure Bedürfnisse zu finden. 
 

Was ist ein Gaming-Monitor?


Ein Gaming-Monitor ist wie ein normaler PC-Monitor, der zusätzliche Funktionen enthält, die ihn für das Spielen von Videospielen optimieren. 
 

Gaming-Monitor vs. normaler Monitor: Was ist der Unterschied?


Auch wenn ihr Spiele mit einem normalen Monitor spielen könnt, haben Gaming-Monitore in der Regel hohe Bildwiederholfrequenzen, eine geringere Eingabelatenz (die Verzögerung zwischen dem Drücken einer Taste und einem Ereignis auf dem Bildschirm) und sogar Hardware, die direkt mit eurer Grafikkarte (GPU) zusammenarbeitet.
 

Worauf ihr bei einem Gaming-Monitor achten solltet


In diesem Abschnitt werden wir über einige gängige Funktionen von Gaming-Monitoren sprechen und erklären, wie sie mit eurem Spielerlebnis zusammenhängen.
 

Auflösung


Die Auflösung eures Gaming-Monitors bestimmt, wie scharf und klar das Bild auf eurem Bildschirm erscheint. Monitore haben physikalische Auflösungsgrenzen – eine endliche Anzahl von integrierten Pixeln zur Anzeige eines Bildes. 

Die Fähigkeiten eurer Grafikkarte wirken sich auf die Wahl eures Gaming-Monitors aus. Kurz gesagt: Je höher die Standardauflösung eines Monitors ist, desto leistungsfähiger muss eure Grafikkarte sein, um ihre vollen Funktionen nutzen zu können. Das heißt, euer 4K-Monitor wird problemlos 1080p-Inhalte anzeigen, und ihr profitiert von den Auflösungsvorteilen außerhalb von Spielen, weshalb es immer noch sinnvoll sein kann, einen 4K-Monitor zu kaufen, auch wenn ihr keinen PC habt, der Spiele mit nativem 4K darstellen kann. 

Die Basisauflösung für moderne Gaming-Monitore beträgt 1080p. Sie wird häufig für Wettbewerbsspiele bei vielen E-Sport-Turnieren und -Events verwendet. 1080p-Monitore sind günstiger als ihre Gegenstücke mit höherer Auflösung. 1440p (manchmal auch als 2K bezeichnet) ist der nächste Schritt. Danach kommen die 2160p-Monitore (abgekürzt als 4K). 

Wenn ihr in einen 4K-Gaming-Monitor investierst, solltet ihr solche mit High Dynamic Range (HDR) in Betracht ziehen. Grob gesagt sind HDR-Monitore in der Lage, sowohl hellere als auch dunklere Bilder zu erzeugen als ihre SDR-Pendants (Standard Dynamic Range). 

Es gibt 8K-Monitore, aber die sind am oberen Ende des High-End-Bereichs angesiedelt und benötigen modernste GPU-Leistung, um nativ zu arbeiten. 

Die Auflösung kann auch durch das Seitenverhältnis beeinflusst werden. Ultrawide-Gaming-Monitore haben beispielsweise andere Auflösungen als solche mit einem Standard-Seitenverhältnis von 16:9. Aber darüber werden wir weiter unten ausführlich sprechen. 
 

Bildwiederholfrequenz (Hz)


Die Bildwiederholfrequenz eines Gaming-Monitors bestimmt, wie oft pro Sekunde ein neues Bild angezeigt wird. Eine Bildwiederholfrequenz von 30 Hz bedeutet, dass euer Monitor den Bildschirm 30 Mal pro Sekunde aktualisiert. 

Höhere Bildwiederholfrequenzen sorgen dafür, dass sich Spiele flüssiger anfühlen. Sie sind hilfreich für rasante Spiele wie Ego-Shooter, Rennspiele und professionelle E-Sport-Titel. Umgekehrt können niedrige Bildwiederholfrequenzen dazu führen, dass Spiele ruckeln. 

Viele Standard-PC-Monitore zielen auf 60 Hz ab, einige können aber sogar nur 30 Hz erreichen, was sie für Gaming-Anwendungen nicht gerade ideal macht. Eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz ist eine solide Basis für einen Gaming-Monitor. Viele Gaming-Monitore haben jedoch Bildwiederholfrequenzen von 144 Hz oder höher. 
 

Bildschirmgröße und Pixeldichte (PPI)


Pixel sind die winzigen Punkte, die zusammen das Bild auf eurem Gaming-Monitor erzeugen. Je mehr Pixel pro Zoll (PPI), desto schärfer und detaillierter sehen die Bilder auf eurem Bildschirm aus. Wenn der PPI-Wert niedrig ist, kann eure Anzeige körnig oder verschwommen aussehen. 

Euer PPI-Wert ist an die Größe eures Gaming-Monitors und dessen Auflösung gebunden. Wenn ihr beispielsweise einen 24-Zoll-Monitor mit einer Auflösung von 1080p besitzt, habt ihr etwa 90 PPI. Wenn die Auflösung 1440p bei 27 Zoll beträgt, habt ihr etwa 122 PPI. 
 

Seitenverhältnis


Das Seitenverhältnis eures Gaming-Monitors wird durch das Verhältnis zwischen der Breite und der Höhe eures Bildschirms bestimmt. 

Das gebräuchlichste Seitenverhältnis ist 16:9. Das ist das gleiche Seitenverhältnis wie bei einem modernen Breitbildfernseher. Monitore dieser Klasse haben native Auflösungen von 1920 x 1080 für 1080p, 2560 x 1440 für 1440p (oder 2K) und 3840 x 2160 für 4K. 

Wenn ihr RPGs oder Rennspiele spielt, solltet ihr einen Ultrawide-Monitor in Betracht ziehen, der optional gebogen ist. Diese Monitore bieten ein breiteres natives Sichtfeld (FOV). Ihr Seitenverhältnis beträgt oft 21:9 mit nativen Auflösungen von 2560 x 1080 und 3440 x 1440. 

Darüber hinaus findet ihr 32:9-Ultrawide-Gaming-Monitore mit nativen Auflösungen von 5120 x 1440 und 7680 x 2160. Diese Monitore sind in der Regel deutlich teurer und erfordern High-End-Systeme, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Außerdem sind sie riesig. Ein aktueller Ultrawide-Gaming-Monitor einer renommierten Marke hat eine native Auflösung von 7680 x 2160 und misst 57 Zoll in der Diagonale. 
 

Farbe, High Dynamic Range (HDR) und Helligkeit


Der Farbgamut beschreibt den Farbraum, den ein Monitor anzeigen kann. Gaming-Monitore verwenden häufig den sRGB-Farbraum (Standard-RGB). Deswegen kann man davon ausgehen, dass Spiele auf sRGB abzielen. HDR-fähige Monitore verwenden den DCI-P3- und Rec.2020-Farbraum. 

Die HDR-Technologie in einem Gaming-Monitor ist eine Premium-Funktion, die die Spitzenhelligkeit (die hellsten Bereiche auf eurem Bildschirm) und tiefe Schwarztöne (oder Schattendetails) erheblich erweitert. Falls ihr euch für den Kauf eines HDR-Monitors entscheidet, solltet ihr sicherstellen, dass er über starke Helligkeitsfunktionen verfügt, um den Farbbereich und die Auflösungen optimal nutzen zu können. Die Helligkeit eures Monitors wird in Nits gemessen. Je mehr Nits, desto heller kann euer Monitor sein. 
 

Panel-Typ


In der Regel gibt es zwei Panel-Typen, die bei Gaming-Monitoren üblich sind. IPS (In-Plane Switching) und TN (Twisted Nematic) sind zwei beliebte Optionen. VA (Vertical Alignment) und OLED (Organic LED) sind ebenfalls verfügbar. Im Folgenden erläutern wir ihre Vor- und Nachteile. 

IPS (In-Plane Switching)

  • Vorteile: Gut mit sRGB- und DCI-P3-Farbräumen, weiten Betrachtungswinkeln, soliden Reaktionszeiten, hohen Bildwiederholfrequenzen.
  • Nachteile: Weniger Kontrast als bei VA-Panels, Schwarztöne sind nicht so tief wie bei VA- und OLED-Monitoren.

Die gebräuchlichsten Gaming-Monitor-Panels sind IPS. Sie bieten eine gute Balance zwischen Farben, Bildwiederholfrequenzen und Gesamtreaktionszeiten sowie dynamischere Betrachtungswinkel als TN- und VA-Panels und sorgen damit für ein ausgewogenes Spielerlebnis. 

TN (Twisted Nematic)

  • Vorteile: Schnelle Reaktionszeiten, hohe Bildwiederholfrequenzen, gut für Spieler, die Wert auf Reaktionszeit statt visuelle Qualität legen.
  • Nachteile: Schwächerer Farbgamut, schlechte Blickwinkel.

Wenn euch die Reaktionszeit besonders wichtig ist, wäre ein TN-Gaming-Monitor wahrscheinlich die bessere Wahl. Allerdings sind die Betrachtungswinkel eines TN-Panels begrenzt, was bedeutet, dass das Bewegen des Kopfes die Farbe und Qualität des Bildes, das ihr seht, beeinträchtigen kann.

VA (Vertical Alignment)

  • Vorteile: Tiefere Schwarztöne und hohe Kontrastverhältnisse, funktioniert gut bei HDR-Spielen.
  • Nachteile: Langsame Bildwiederholfrequenzen können zu Geisterbildern führen, der Farbraum ist nicht so gut wie bei IPS-Panels.

VA-Panels verfügen hohe Kontrastverhältnisse und einige der tiefsten Schwarztöne und lebendigsten Farben. Allerdings haben VA-Panels eine langsamere Pixelreaktionsrate als IPS oder TN, was zu Geisterbildern führen kann, wenn Spuren früherer Frames länger als beabsichtigt sichtbar bleiben. 

OLED (Organic Light-Emitting Diode)

  • Vorteile: Lebendige Farben, tiefe Schwarztöne, hervorragende Bildwiederholfrequenzen und HDR-Leistung.
  • Nachteile: Teuer, mögliches Einbrennen des Bildschirms.

Die größten Stärken von OLED-Panels sind eine hervorragende Farbwiedergabe, ein hoher Kontrast, nahezu sofortige Reaktionszeiten und tiefe Schwarzwerte. 

Im Moment sind OLED-Gaming-Monitore jedoch teurer als alternative Technologien. Sie bergen auch ein gewisses Risiko des Einbrennens von Bildern, das auftreten kann, wenn ein Monitor über einen längeren Zeitraum statische Bilder (wie HUDs und Taskleisten im Spiel) anzeigt. Hersteller von modernen OLED-Panels haben dies verstanden, und einige Monitore sind so konzipiert, dass sie dieses Risiko mindern.  
 

Reaktionszeit


Die Reaktionszeit eures Gaming-Monitors bestimmt die Geschwindigkeit, mit der er die Farbe seiner Pixel ändern kann. 

Eine kürzere Reaktionszeit sorgt für flüssigere Bewegungen, reduziert Geisterbilder und erhöht die Klarheit bei sich schnell bewegenden Bildern – alles Vorteile beim Spielen. Monitore mit höheren Reaktionszeiten erzeugen verschwommenere Bilder und sind anfälliger für Geisterbilder. 

Die Reaktionszeit eines Monitors wird in Millisekunden (ms) gemessen. Die Meinungen gehen auseinander, aber eine Reaktionszeit von 1 bis 3 ms sorgt für ein flüssiges Spielerlebnis. Bei höheren Werten können Geisterbilder auftreten. 

Die ultraschnellen Reaktionszeiten liegen im Bereich von 1 ms oder weniger, was bei den meisten OLED-Displays der Fall ist. Diese erzeugen scharfe bewegte Bilder und weniger Bewegungsunschärfe als höhere Werte. TN-Monitore haben auch geringe Reaktionszeiten, wie wir bereits erwähnt haben, aber der Kompromiss besteht darin, dass ihr bei Farbumfang und Betrachtungswinkel Einbuße hinnehmen müsstet.
 

Premium-Funktionen


Abhängig von der Marke und dem Modell eures Gaming-Monitors kann er mit einigen markenspezifischen oder Premium-Funktionen ausgestattet sein. Viele davon verbessern die Gesamtleistung eures Gaming-Monitors. Werfen wir einen Blick auf einige der gängigsten Funktionen von Premium-Gaming-Monitoren.
 

Adaptive Sync


Wenn die Bildwiederholfrequenz eures Monitors und die Framerate eurer Grafikkarte nicht synchron sind, kann dies zu Problemen wie Eingabeverzögerung und Bildrissen oder Ruckeln führen. Ein Gaming-PC-Monitor mit Adaptive-Sync-Technologie kann mit eurer Grafikkarte kommunizieren und ihre Bildwiederholfrequenzen im Handumdrehen anpassen, wodurch das Potenzial für solche Probleme verringert wird. 

Im Gegensatz zu der schon lange verwendeten V-Sync-Technologie, die das Potenzial für Eingabeverzögerung mit sich bringt, reduzieren Adaptive-Sync-Technologien Bildrisse, ohne die Leistung eures Spiels zu beeinträchtigen.

Zwei der gebräuchlichsten Arten von Adaptive Sync sind NVIDIA G-Sync und AMD FreeSync. 
 

Anschlüsse


HDMI 2.1 ist für unkomprimiertes 4K-Video mit 120 Hz erforderlich. Wenn ihr eine höhere Bildwiederholfrequenz haben möchtet, solltet ihr DisplayPort 1.4 oder 2.1 in Betracht ziehen. 
 

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