
Wie ihr jede Quest in The Lord of the Rings: Return to Moria abschließt

The Lord of the Rings: Return to Moria ist nicht einfach nur ein Survival-Crafting-Titel. Ihr müsst im Laufe des Spiels zahlreiche verwirrende Quests abschließen, bei denen ihr vorher nicht wisst, was zu tun ist. Zum Glück wiederholen sie sich so oft, dass ihr ein paar Tipps beherzigen könnt, die euch bei jeder Quest im Spiel helfen, egal an welcher Stelle.
Restauriert Zwergenstatuen in der Nähe eures Ziels
Das Kampfsystem von The Lord of the Rings: Return to Moria ist nicht einfach, doch Gefechte gestalten sich noch viel schwieriger, wenn eure Ausrüstung oder eure Waffen nicht das richtige Niveau haben. Das kann oft über euren Erfolg oder Misserfolg bei bestimmten Quests entscheiden.
Am besten solltet ihr alle Zwergenstatuen (Dwarven Statue) restaurieren, die ihr bei eurer Erkundung findet.
Statuen liefern euch verbesserte Rezepte, mit denen ihr alle Herausforderungen in der Nähe meistern könnt. Gebt euch also nicht damit zufrieden, nur eine einzige Rüstung oder eine coole Waffe anzufertigen. Solche Statuen lassen euch außerdem Rezepte für notwendige Ausrüstungsgegenstände finden (wie z. B. verschiedene Spitzhacken) und liefern auch Ressourcen wie Eisen oder Kohle.
Möglicherweise müsst ihr die Schatten in der Nähe der Statuen entfernen, um diese ohne größere Schäden restaurieren zu können. Sucht dazu einfach nach einer zerstörten Struktur im Schatten und restauriert sie. Das vereinfacht auch die Fortbewegung, besonders in den angeschlossenen Gebieten.

Probiert verschiedene Waffen und Kampfstile aus
Wenn ihr Schwierigkeiten mit einem Boss habt, verwendet ihr wahrscheinlich die falsche Waffe. Obwohl jedes Waffenrezept mit einer Stufe versehen ist, erfüllen Waffen der gleichen Stufe unterschiedliche Zwecke. Gepanzerte Gegner erleiden beispielsweise mehr Schaden durch stumpfe Waffen wie Schlägel und Kampfhämmer, während ein Schwert der gleichen Stufe weniger effektiv wäre.
Manche Waffen sehen sogar gleich aus, funktionieren aber anders. Um den Wächter im Wasser bei den Entwässerungspumpen zu besiegen, braucht man etwa eine Armbrust, die restauriert werden muss, um in der Geschichte voranzukommen. Mit einem Jagdbogen kommt ihr dort nicht weit.
In der Regel wisst ihr, dass ein anderer Ausrüstungsgegenstand sinnvoller ist, wenn euer Charakter sagt, dass er eine bessere Waffe braucht. Allerdings kann es sein, dass er dies nicht sagt, wenn es erforderlich ist, oder sogar dann sagt, wenn es gar nicht wahr ist. Da diese Methode also relativ unzuverlässig ist, ist es manchmal besser, einfach zu experimentieren, wenn sich ein Gegner als nahezu unbesiegbar erweist.
Probiert auch verschiedene Kampfstile aus. Es ist zum Beispiel einfach, Orks und Goblins zu besiegen, indem man zwischen Blocken und Angreifen wechselt. Wendet ihr dieselbe Strategie gegen einen Troll an, seid ihr schneller besiegt, als ihr denkt. Wenn ihr einen Troll blockt, werdet ihr nach hinten geschleudert und müsst seinen Angriffen ausweichen, indem ihr euch aus dem Weg rollt.
Darüber hinaus gibt es verschiedene Verzauberungen für eure Waffen. Je nachdem, welchem Gegner man gegenübersteht, können einige nützlicher sein als andere. Manchmal ist es besser, mit elementar aufgeladenen Angriffen mehr Schaden zu verursachen, als die Gegner beim Ausholen zurückzuschlagen, und umgekehrt.

Schaut euch um
Es mag ein bisschen albern klingen, aber es gibt viele Quests, bei denen man leicht hängen bleibt, weil man nicht weiß, was zu tun ist. Die Reparatur der Großen Schmiede erfordert beispielsweise den Austausch mehrerer Teile. Wenn ihr nicht genau hinseht, kann es sein, dass ihr etwas überseht und den Überblick verliert, wie das Ganze funktioniert.
Es gibt außerdem Hebel für bestimmte Dinge wie zum Beispiel Entwässerungspumpen. Auch diese sind sehr leicht zu übersehen, wenn man nicht genau hinschaut.
Wenn ihr in einer Quest feststeckt, könnt ihr euren Charakter umherbewegen und euch jedem Gegenstand nähern, den ihr seht. Sobald ihr nah genug dran seid, werden Gegenstände hervorgehoben, mit denen ihr interagieren könnt.
Erkundet alles
Jede Karte in The Lord of the Rings: Return to Moria ist anders, verfügt jedoch über die gleiche Anzahl an begrenzten Ressourcen (wie Schwarze Diamanten). Das bedeutet, dass ihr die gesamte Karte erkunden müsst, um die Ressourcen zu finden, die ihr zum Weiterkommen braucht.
Das ist ein bisschen schwieriger, als es sich vielleicht anhört. Manchmal glaubt man, dass man schon alles erforscht hat, bis man etwas braucht, das man nicht findet. Seht euch in diesen Fällen die Minikarte an. Wege zu anderen Räumen sind durch Türen an den entsprechenden Wänden zu erkennen. Außerdem gibt es auf der Minikarte Wände, die rau und zerklüftet sind. Das deutet im Allgemeinen darauf hin, dass sich hinter ihnen etwas verbirgt.
Durch das genaue Erkunden findet ihr auch die Rezepte, die ihr zum Weiterkommen braucht, sowie alle möglichen Ressourcen. Selbst wenn ihr das Erz nicht sofort abbaut, erscheint dessen Fundort auf eurer Karte, sodass ihr bei Bedarf dorthin zurückkehren könnt.

Vervollständigt die Muznakans
Schon früh werdet ihr in The Lord of the Rings: Return to Moria kistenförmige Objekte namens Muznakans entdecken. Darauf befinden sich kleine Puppen, die Familienmitglieder darstellen. Einige davon sind jedoch verloren gegangen, und eure Aufgabe ist es, sie zu finden und wieder auf den Muznakan zu stellen.
Um die Puppen zu finden, müsst ihr euch auf dem Boden umsehen, was an manchen Orten schwieriger ist als an anderen. Sie befinden sich normalerweise nur wenige Räume vom Muznakan entfernt, aber einige von ihnen können auch ziemlich weit weg sein. Wenn ihr meint, alles erkundet zu haben, und die Puppen (oder den Muznakan selbst) immer noch nicht finden könnt, geht so weit, wie ihr könnt – sehr wahrscheinlich werdet ihr ihnen begegnen.
Sobald dies erledigt ist, öffnet sich der Muznakan und enthüllt ein Ressourcenlager. Zu Beginn des Spiels ist das Vervollständigen von Muznakans eine der einzigen Möglichkeiten, um in den Quests voranzukommen. Auch im weiteren Spielverlauf wird sich dies als eine große Hilfe erweisen. Muznakans können euch (buchstäblich) stundenlanges Suchen ersparen.
Stellt alle möglichen Werkzeuge her
Zu Beginn von The Lord of the Rings: Return to Moria verfügt ihr über eine Schmiede und einen Herd, die für die Herstellung vieler Gegenstände absolut ausreichen. Allerdings bekommt ihr schnell neue Rezepte zum Bauen und müsst regelmäßig überprüfen, ob ihr alles gebaut habt, was ihr zum Weiterkommen braucht.
Wenn ihr zum Beispiel keinen Webstuhl habt, merkt ihr vielleicht nicht, dass euch Leder zur Verfügung steht. In einem solchen Fall verpasst ihr möglicherweise neue Ausrüstungsgegenstände, mit denen ihr eure Feinde im Laufe des Spiels effektiver töten könnt.
Am besten bleibt ihr auf dem Laufenden, indem ihr euch eine Hauptbasis schafft, zu der ihr leicht zurückkehren könnt, und jedes neue Werkzeug herstellt, sobald ihr es freischaltet. Das ist viel einfacher, nachdem ihr euch die Schwarzen Diamanten (Black Diamonds) für Kartensteine besorgt habt. Es kann sich also als nützlich erweisen, mit dem Festlegen der Hauptbasis zu warten, bis ihr die Minen von Moria erreicht habt.
Mit diesen sechs Tipps solltet ihr in der Lage sein, in The Lord of the Rings: Return to Moria jede Quest zu meistern und jeden Hauptboss zu besiegen. Wenn das Spiel zu schwierig erscheint, liegt das wahrscheinlich daran, dass euch etwas fehlt. Hoffentlich findet ihr mit diesen Tipps heraus, was genau das ist.
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