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Züchterleitfaden für Jurassic World Evolution 3: Volle Kasse mit Dino-Babys

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Diego Perez
21. Okt. 2025
Jurassic World Evolution 3 erweitert das bewährte Parkmanagement-Prinzip um ein zentrales Element: die Aufzucht von Jungtieren. Wer denkt, ausgewachsene Dinos seien schwer zu bändigen, der hat noch nie versucht, einen Baby-Tyrannosaurus großzuziehen. Die kleinen Racker haben ihre eigenen, ziemlich anspruchsvollen Bedürfnisse und stiften in eurem Park allerhand Chaos, wenn ihr sie vernachlässigt.

Jungtiere spielen für das Parkmanagement eine weit größere Rolle, als ihr anfangs vielleicht vermutet. Sie beeinflussen die Besucherzahlen und damit eure Einnahmen massiv. Auf Nachwuchs müsst ihr euch einstellen, ob ihr wollt oder nicht. (Wie heißt es so schön? Das Leben findet einen Weg.) Daher lautet die Devise: Gehege babysicher machen und die kleinen Dinos bei Laune halten!

Nachwuchs in Sicht: So funktioniert die Dino-Zucht in Jurassic World Evolution 3

Zuchtprogramme
Eine neue Dino-Generation kann entweder auf natürlichem Wege oder über strukturierte Zuchtprogramme (mehr dazu später) das Licht der Welt erblicken. Solange ihr genug Dinosaurier und freie Nester habt, dauert es nicht lange, bis ihr den ersten Nachwuchs begrüßen könnt.

Während in den früheren Spielen alle Dinos ausschließlich weiblich waren, tauchen in Jurassic World Evolution 3 endlich auch männliche Dinosaurier auf. Befindet sich in einem Gehege mindestens ein Männchen, wird es sich mit einer Partnerin zusammentun und ein von euch zur Verfügung gestelltes Nest beanspruchen.

Jede Spezies hat dabei ihre eigenen Vorlieben, was den Nestbau angeht. Am besten schickt ihr euer Ranger-Team los, um herauszufinden, was eure Tiere mögen. Manche Dinos bevorzugen versteckte Nester, abgeschirmt von den Blicken der Besucher, während andere ihre Kinderstube lieber in Gruppen anlegen, wo sie sich sicherer fühlen. Sind die Grundbedingungen erfüllt, wählen die Tiere automatisch ein passendes Nest aus und beginnen mit der Brut.

Männchen gesucht: So bekommt ihr sie

So bekommt ihr männliche Dinosaurier
Männliche Dinosaurier sind seltener als Weibchen – aber es gibt mehrere Wege, sie zu beschaffen. Ihr könnt wilde Dinos einfangen, die eurem Park zu nahe kommen, Männchen auf dem Markt kaufen, sobald dieser freigeschaltet ist, oder sie ganz klassisch aus Fossilien synthetisieren.

Für letztere Option baut ihr zunächst ein Brutlabor und schickt dann eure Wissenschaftler auf Expeditionen, um Fossilien zu bergen. Je mehr Fossilien ihr analysiert, desto vollständiger kennt ihr das Genom einer Spezies und desto präziser könnt ihr Eigenschaften und Aussehen eurer Dinos anpassen. So lässt sich sogar das Geschlecht festlegen, ehe ein Ei ausgebrütet wird – achtet also darauf, in jedem Gehege ein oder zwei Männchen unterzubringen!

Nester vorbereiten: Alles für den Nachwuchs

Nester vorbereiten 2
Egal, ob ihr auf natürliche Fortpflanzung oder künstlich erzeugte Eier setzt – ihr müsst euer Gehege auf den Nachwuchs vorbereiten. Jungtiere haben ganz eigene Bedürfnisse, die sich deutlich von denen ausgewachsener Tiere unterscheiden. Und wenn die Kleinen unzufrieden sind, spüren das alle.

Bevor ihr also Eier ausbrüten lasst, prüft, ob im Gehege überhaupt genug Platz für die Neuankömmlinge ist. Als Babys kommen sie mit wenig Raum aus, aber ausgewachsene Dinos beanspruchen mehr Fläche, als man denkt.

Sobald sie ihre ersten Schritte im Gehege machen und ihr Revier abstecken, solltet ihr für reichlich Vegetation, Wasser und eine passende Umgebung sorgen. Vergesst auch nicht, eure medizinischen Teams vorbeizuschicken, die potenzielle Krankheiten erkennen können.

Jungtiere sind von Natur aus neugierig – und wenn ihr sie nicht im Auge behaltet, können sie eurem Park ernsthaften Schaden zufügen. Sorgt also dafür, dass Wartungs- und Rangerposten alle Zäune und wichtigen Gebäude im Blick haben. Ihr wollt schließlich nicht, dass sich ein junger Triceratops in die Freiheit knabbert – und damit den Weg für eine größere Dino-Katastrophe freimacht.

Wenn ihr eine größere Herde im Schach halten müsst, lohnt es sich außerdem, die Zäune zu verstärken. Und wo ihr gerade dabei seid: Wie wäre es mit einer zusätzlichen Besucherplattform, damit eure Gäste den Nachwuchs aus nächster Nähe bestaunen können? Jungtiere ziehen deutlich mehr Besucher an und steigern eure Einnahmen – nutzt diesen Vorteil also, solange die Dinos noch klein sind!

So erhöht ihr die Fruchtbarkeit eurer Dinos

Fruchtbarkeit erhöhen
Gestresste Dinosaurier sind keine guten Eltern. Wenn ihr einen Dino anwählt, könnt ihr unter dem Eiersymbol die individuelle Fruchtbarkeitsbewertung jedes Tiers einsehen.

Dort findet ihr auch die Grundwahrscheinlichkeit für Nachwuchs, alle aktiven Modifikatoren sowie ein Diagramm, das zeigt, wie sich die Fruchtbarkeit im Laufe des Lebens verändert. Außerdem könnt ihr eine Übersichtskarte aktivieren, die euch auf einen Blick zeigt, wie es um die Fortpflanzungschancen in eurem gesamten Park steht.

Wenn eure Dinos weniger fruchtbar sind als erwartet, überprüft am besten als Erstes ihr Gehege: Fühlen sie sich wohl? Leiden sie womöglich unter einer unerkannten Krankheit? Haben sie genug Platz? Jeder Dino ist einzigartig und bringt Eigenschaften mit, die seine Fruchtbarkeit unter bestimmten Umständen erhöhen oder verringern können.

Und falls ihr die Fortpflanzung lieber ganz stoppen möchtet: Im selben Menü könnt ihr auch Verhütungsmaßnahmen aktivieren – individuell pro Tier. Das ist unter anderem dann eine große Hilfe, wenn ihr verhindern wollt, dass sich unerwünschte Merkmale auf die nächste Generation übertragen.

Strukturierte Zuchtprogramme

Zuchtprogramme 2
Sobald ihr die ersten Dino-Babys in eurem Park willkommen geheißen habt, könnt ihr euch an strukturierte Zuchtprogramme wagen. Klickt dazu einfach auf ein freies Nest und wählt passende Mutter- und Vatertiere aus.

Mit strukturierten Zuchtprogrammen können eure Wissenschaftler die Evolution steuern – sie wählen gezielt vorteilhafte Merkmale aus und schließen unerwünschte Eigenschaften aus dem Genpool aus. In Kombination mit dem Brutlabor, in dem ihr die Merkmale synthetischer Dinos zusätzlich anpassen könnt, lässt sich so gezielte Generationenplanung betreiben.

Ihr erschafft Dinosaurier, die leichter zu handhaben sind, weil sie sich als friedlicher, widerstandsfähiger oder genügsamer im Platzbedarf erweisen. Entdeckt ihr also ein besonders pflegeleichtes Exemplar, könnt ihr gezielt darauf hinarbeiten, dass dessen positive Eigenschaften an den Nachwuchs weitergegeben werden.

Genmodifikation und Anpassung

Genmodifikation
Bevor ihr euch an strukturierte Zuchtprogramme wagt, solltet ihr erst ein paar Dinosaurier mit besonders wünschenswerten Eigenschaften sammeln. Solche Exemplare in freier Wildbahn zu finden, ist allerdings schwierig – daher ist es meist sinnvoller, sie im Brutlabor zu synthetisieren.

Je mehr Fossilien ihr sammelt und je besser ihr das Genom einer Spezies versteht, desto gezielter könnt ihr synthetisierte Dinosaurier anpassen, bevor ihr sie in ihr Gehege entlasst. So lassen sich das Verhalten, die Anforderungen und die Werte jedes Dinos manuell einstellen. Auch das Aussehen könnt ihr nach Belieben verändern – von Hautfarbe und Muster bis hin zu getrennten Farbsets für Männchen und Weibchen, falls ihr bei einer Spezies den sogenannten Geschlechtsdimorphismus einführen möchtet.

Um weitere Modifikationspunkte freizuschalten, müsst ihr Fossilien erforschen und zusätzlich jede einzelne Eigenschaft mit eurem Wissenschaftsteam untersuchen, bevor ihr sie verändern könnt. Spezielle Voraussetzungen dafür gibt es nicht, ihr könnt also sofort loslegen.

Sobald eure genetisch veränderten Dinos ausgewachsen sind und in ihrem Gehege leben, könnt ihr sie in strukturierte Zuchtprogramme aufnehmen, damit ihre besonderen Merkmale an die nächste Generation weitergegeben werden. Dinosaurier, die sich auf natürlichem Wege fortgepflanzt haben, steigern übrigens die Attraktivität deines Parks stärker als synthetische – es ist also eine gute Idee, beide Ansätze zu verfolgen.

Beste Merkmale, die Vorrang haben

Beste Merkmale
In Jurassic World Evolution 3 stehen euch rund ein Dutzend Genom-Modifikationen zur Auswahl. Diese vier solltet ihr als Erstes erforschen:
  • Cross-Species Adaptation
  • Group Adaptation
  • Positive Temperament
  • Confined Space Adaptation

Mit diesen Modifikationen züchtet ihr Dinosaurier, die deutlich weniger Ansprüche an ihr Gehege stellen, und könnt euren Park somit stärker nach euren eigenen Vorstellungen gestalten.

„Cross-Species Adaptation“, also die Artenverträglichkeit, erhöht die Toleranz eines Dinosauriers. Damit steigt seine Chance, das Merkmal „Tolerant“ zu erhalten. Das Risiko für das Merkmal „Intolerant“ sinkt. Tolerante Dinos können friedlich mit anderen Arten im selben Gehege leben – das spart Platz und steigert die Gewinne eurer Aussichtsplattformen.

„Group Adaptation“, also die Gruppenanpassung, beeinflusst die Sozialverträglichkeit eines Dinosauriers. Dinos mit hoher Sozialverträglichkeit kommen besser mit größeren Gruppen zurecht. Selbst wenn ein Dino das Merkmal „Social“ nicht erhält, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass er „Antisocial“ wird – ein teures Problem, das ihr unbedingt vermeiden solltet.

„Positive Temperament“ bezeichnet ein ausgeglichenes Wesen und hat Einfluss auf die Umweltbedürfnisse eines Dinosauriers. Dinos können das Merkmal „Accommodating“ besitzen, das ihre Toleranz gegenüber nicht ganz so idealen Umgebungen steigert. Ihr müsst also weniger Gelände anpassen und gewinnt Platz für andere Dinosaurier-Arten.

„Confined Space Adaptation“, also die Anpassung an enge Räume, steigert die Chance auf das Merkmal „Humble“, wodurch ein Dino insgesamt weniger Platz benötigt. Das schafft mehr Raum für weitere Tiere im selben Gehege. Genial ist das besonders in Kombination mit „Cross-Species Adaptation“ und „Group Adaptation“, die ebenfalls für friedliches Zusammenleben und effiziente Nutzung der Fläche sorgen.

Jurassic World Evolution 3 ist jetzt im Epic Games Store erhältlich! In unserem ausführlichen Bericht erfahrt ihr, wie das Spiel entwickelt wurde.