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Neue Koop- und PvP-Modi sorgen bei Warhammer 40,000: Space Marine 2 für jahrtausendelangen Spielspaß
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Julian Benson
Operations wurde im diesjährigen „Warhammer Skulls“-Schaufenster vorgestellt und hat die Formel der Kampagne in zweierlei Hinsicht neu aufgestellt. Zum einen ist der Modus klassenbasiert, zum anderen überwacht ein KI-Director jede Mission, wählt sorgfältig gegnerische Einheiten aus und aktiviert spezielle Ereignisse, damit jeder Spieldurchgang spannend bleibt.
Immer mit Klasse
Im Gegensatz zur Kampagne von Space Marine 2, in der ihr einen Alleskönner spielt, wählt ihr in „Operations“ aus sechs Klassen von Supersoldaten. Jede hat einen anderen Schwerpunkt und bietet eine andere Spezialwaffe. „Einige sind eher für Fernkämpfe, andere für Tarnung oder das Einstecken von hohem Schaden geeignet“, erklärt Creative Director Oliver Hollis. Beispielsweise ist der Bulwark mit einem Kampfschild ausgestattet und fungiert als Tank eures Trupps, während der Sniper über einen Tarnumhang verfügt, mit dem er sich an Gegnern vorbeischleichen kann.

Hollis wollte nicht alle sechs Klassen von Space Marine 2 verraten – es soll schließlich eine Überraschung sein. Er meinte jedoch, dass „die Klassen auf den ikonischen Figuren des ursprünglichen Brettspiels basieren, insbesondere auf den Primaris-Rüstungseinheiten.“ Wenn ihr also herausfinden wollt, was euch erwartet, solltet ihr vielleicht euren alten Ultramarine-Kodex herausholen und euch die Trupps „Assault Intercessor“, „Desolation“ und „Hellblaster“ ansehen.
Das neue Klassensystem fördert den Wiederspielwert von Operations. Da euer Trupp aus drei Soldaten besteht, die von Menschen oder KI-Bots gesteuert werden, und sechs Klassen zur Auswahl stehen, könnt ihr nicht alle Fähigkeiten und Spezialwaffen mit in die Schlacht nehmen. Abhängig von der Bedrohung, der ihr ausgesetzt seid, müsst ihr eure Fähigkeiten und Ausrüstung anpassen, um die Herausforderung zu meistern.
Nachdem ihr eine Operation mit einem Trupp abgeschlossen habt, könnt ihr die Mission mit völlig anderen Klassen erneut spielen und sehen, wie es euch bei denselben Herausforderungen ergeht.
Allerdings wird das Erlebnis nicht dasselbe sein. Hollis erzählt, dass Operations über „einen KI-Director verfügt, der die Schwierigkeit regelt und die Wiederspielbarkeit gewährleistet“. In anderen Spielen von Saber wie World War Z konstruieren diese Directors Wellen aus handverlesenen Angreifern und besonderen Gegnern, um euren Trupp zu verwirren. „Operations bietet eigene erzählerische und vorgegebene Ziele“, betont Hollis. „Viele zufällige Ereignisse können aber auch von einem KI-Director ausgelöst werden, der den Schwierigkeitsgrad an den Fortschritt des Trupps anpasst und zwischen den einzelnen Versuchen die Wiederspielbarkeit garantiert.“
KI-Directors unterscheiden sich von Projekt zu Projekt, weil Entwickler diejenigen Spielstile fördern möchten, die das Beste aus ihrem Spiel herausholen. Wenn ihr jedoch mehr über sie erfahren möchtet, haben wir Anfang des Jahres mit Saber darüber gesprochen, wie viel Arbeit sie in die Entwicklung des Directors für World War Z gesteckt haben.
Zusätzlich zu den verschiedenen Klassen und dem KI-Director könnt ihr auch den Schwierigkeitsgrad erhöhen, wenn ihr Missionen wiederholt und feststellt, dass ihr sie mit Leichtigkeit meistert. Denn erweist ihr dem Imperator wirklich Ehre, wenn ihr nicht jeden Moment Gefahr lauft, von den außerirdischen Scourges in Stücke gerissen zu werden?
Das „Ultra“ in Ultramarine
Die Space Marines streben danach, die Besten in der Armee des Imperators zu sein, und sie stehen auf jeden Fall über der kümmerlichen Imperial Guard. Aber selbst bei ihrer Kampfrüstung gibt es Raum für Verbesserungen – ein weiterer Aspekt des Wiederspielwerts von Operations.
Wenn ihr im neuen Koop-Modus Ziele erfüllt, erhaltet ihr Erfahrung und Spielwährung, die ihr für die Aufwertung eurer Spezialfähigkeiten und die Freischaltung neuer Waffen ausgeben könnt. Wenn ihr euch zum ersten Mal durch eine Mission kämpft, schafft ihr es wahrscheinlich nur mit knapper Not, aber nachdem ihr euren Marine ein paar Mal aufgelevelt habt, wollt ihr vielleicht zu einer vorherigen Schlacht zurückkehren, um die Tyraniden richtig zu vermöbeln.
Während Space Marines scheinbar nur auf das Blutbad am Schlachtfeld konzentriert sind, wissen Warhammer-Spieler ganz genau, dass die Soldaten des Imperiums es lieben, ihre Ausrüstung zu personalisieren. Saber hat dieses Gefühl von Eitelkeit eingefangen und ermöglicht es euch, jedes Teil der Rüstung eurer Soldaten durch kosmetische Gegenstände, die ihr im Kampf erhalten habt, auszutauschen.
Ihr könnt die Helme, Beinschienen, Schulterstücke und Brustpanzer eurer Space Marines durch Varianten ersetzen, die euch vielleicht aus dem Brettspiel bekannt vorkommen. Zudem könnt ihr auch Wappenaufkleber anbringen und verschiedene Rüstungsfarbschemata auswählen, um euren Kriegern auf dem Schlachtfeld ein einzigartiges Aussehen zu verleihen.
Obwohl im Season Pass mehr kosmetische Gegenstände verfügbar sein werden, stellt Hollis klar, dass „neue Inhalte wie Missionen, Gegner und Waffen allen Spielern durch regelmäßige kostenlose Updates zur Verfügung stehen werden.“
Der Kampf gegen das Chaos
„Operations“ war nicht der einzige neue Modus, der im Trailer des „Warhammer Skulls“-Schaufensters enthüllt wurde. Saber kündigte außerdem „Eternal War“ und die 6v6-Multiplayer-Schlachten von Space Marine 2 an.
In Eternal War könnt ihr euer maritimes Können unter Beweis stellen und euch mit anderen Spielern in drei verschiedenen Matches messen: „Annihilation“, „Seize Ground“ und „Capture and Control“.

„Annihilation“ ist ein 6v6-Deathmatch, bei dem ein Trupp Space Marines gegen einen Trupp Chaos Space Marines antritt und jeder versucht, innerhalb des Zeitlimits die meisten Kills zu erzielen. In „Seize Ground“ erobert und verteidigt ihr drei verschiedene Zonen auf der Karte. „Capture and Control“ ist laut Hollis „eine Ableitung des klassischen ‚King of the Hill‘-Modus, in dem man um eine Zone kämpfen muss, die zufällig festgelegt wird.“
Die ersten beiden Modi waren im ursprünglichen Warhammer 40,000: Space Marine enthalten, im Spiel von 2011 gab es hingegen nur drei Klassen zur Auswahl. Da es in dieser Fortsetzung sechs Klassen gibt, sollte es mehr Möglichkeiten für taktisches Spiel geben – vor allem, wenn man bedenkt, dass jedes Team mindestens eine Klasse jeder Art im Kampf einsetzen kann.
Saber Interactive hatte bereits in der ersten Ankündigung von Space Marine 2 klargestellt, dass das Spiel einen Multiplayer-Modus bieten würde, während die gesamte Kampagne Drei-Spieler-Koop unterstützt. Beim „Warhammer Skulls“-Schaufenster wurde jedoch noch viel mehr enthüllt. Wenn Space Marine 2 am 9. September 2024 erscheint, habt ihr jede Menge Möglichkeiten, die mit euren Freunden Ehre des Imperators zu verteidigen.
Warhammer 40,000: Space Marine 2 erscheint noch 2024 im Epic Games Store.