
In No More Room in Hell 2 steht eine Zombiehorde zwischen euch und euren Koop-Freunden

Das Ende der meisten Mehrspieler-Zombie-Shooter ist einsam: allein inmitten einer Zombiehorde, ohne Freunde, ohne Hilfe und ohne Hoffnung. Beim Koop-Egoshooter No More Room in Hell 2 hingegen ist genau dies das Startszenario: Ihr beginnt irgendwo in einem abgelegenen Bereich voller Zombies, keine Freunde weit und breit, und eure einzige Überlebenschance besteht darin, euch gegenseitig zu finden, um gemeinsam den Kampf aufzunehmen. Diese geniale Abwandlung des üblichen Koop-Zombie-Shooter-Formats hat es in sich.
„Auf unserer ersten Early-Access-Karte beginnen die Spieler im ländlichen Pennsylvania getrennt voneinander in gespenstischer Dunkelheit. Sie haben keine Waffen und müssen ihre Ausrüstung erst zusammensuchen, während selbst kleinere Zombiegruppen lebensbedrohlich sind“, erzählt Alex Hayter, Brand Director beim Entwickler Torn Banner Studios. „Jedes Mal, wenn sie im Laufe des Spiels auf Freunde stoßen, werden sie stärker. Zuerst sind alle allein, verängstigt und schutzlos ausgeliefert, aber während sie bessere Ausrüstung und mehr Verbündete finden, entwickeln sie sich zu einem vollständig ausstaffierten und starken Team.“
In einzigartigen Situationen müsst ihr unterschiedliche Ziele erfüllen, ohne eine Garantie, dass ihr auf eure Freunde trefft, bevor euch ein vorzeitiger Tod ereilt, aber No More Room in Hell 2 verspricht euch viele Stunden Spannung mit einem Spielererlebnis, das jedes Mal anders ist. Natürlich ist die Karte nicht unendlich groß und auch die Anzahl der Spawnpunkte ist begrenzt, aber ein gewisser Grad der Abhängigkeit von anderen Spielern und die vielen verfügbaren Möglichkeiten sollten dafür sorgen, dass jeder Durchlauf sein eigenes interaktives Zombiefilmerlebnis zu bieten hat.

Außerdem erhaltet ihr auf der riesigen Karte Missionen, die ihr abschließen müsst. Die meisten sind für einen Einzelnen zu schwierig und ihr müsst andere Überlebende – eure Koop-Partner – suchen, indem ihr unterwegs nach Lichtern Ausschau haltet und auf Bewegungen und Geräusche achtet, die eher auf Menschen als auf Zombies hindeuten.
„Das wesentliche Grundelement für die endlose Wiederspielbarkeit des Spiels ist, dass man seine Verbündeten jedes Mal organisch und auf eine andere Weise entdeckt.“, erklärt Hayter. „Das soziale Zusammenfinden, die Gruppenbildung, verläuft auf so viele unterschiedliche Arten, dass sie dem Spielerlebnis eine einzigartige Würze und Tiefe verleiht. Auf eine gewisse Art ist es das Gegenstück zu einem Battle Royale, denn anstatt auf immer neue Gegner zu treffen, findet man immer mehr Verbündete. Diese genialen Momente im Spiel – wenn man einsehen muss, dass man keine Chance mehr hat und der Tod greifbar ist, und dann taucht plötzlich eine Gruppe von Freunden auf und man ist gerettet – sind einfach aufregend und besonders.“
Wer die Horde im Alleingang aufmischen will, wird eine Enttäuschung erleben, denn in diesem Spiel sind Teamwork und Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg. Es kann zwar vorkommen, dass ein einziger Überlebender die Mission abschließt, aber in dem Fall hat der Rest der Gruppe ihm den Weg geebnet und ist erst bei der letzten Hürde gefallen. No More Room in Hell 2 ist ein echtes Koop-Spiel, in dem ihr es nur schaffen könnt, wenn ihr wirklich zusammenarbeitet.
Wobei „schaffen“ nicht unbedingt bedeutet, dass es einen Grund zum Feiern gibt. Diese Spielwelt durchlebt zwar gerade eine Zombieapokalypse, sucht aber trotzdem Realitätsnähe – eure Gegner wirken deutlich menschlicher als die meisten Zombies der Szene. Schließlich waren sie vorher Menschen wie wir, und ihr bemitleidenswerter Zustand und die Notwendigkeit, sie trotzdem aus dem Weg zu räumen, sorgen für zusätzliche emotionale Spannung.

„Viele Spiele des Zombie-Genres tendieren zu Fantasy-Science-Fiction mit monströsen, fast Alien-artigen Zombies“, so Hayter. „Um nochmal auf das erste Spiel zurückzukommen: No More Room in Hell sollte an klassische Zombiefilme erinnern – insbesondere an die Werke von George A. Romero und solche, denen er als Inspiration diente. Man sieht de Zombies an, dass sie einmal echte Menschen waren. Ihre schrecklichen, traurigen Gesichter zeugen vom Verlust ihrer Menschlichkeit, von der irgendwo tief in ihnen vielleicht noch ein Rest vorhanden ist. Das macht es realistischer, leichter nachvollziehbar, und unserer Meinung nach auch emotionaler und damit schrecklicher.“
Was das Niedermetzeln der Zombies betrifft, ist sich das Entwicklerteam sicher, dass ihr euren Spaß haben werdet – wenn auch mit einer gewissen Unbehaglichkeit. Nachdem die Macher des Originalspiels No More Room in Hell von Torn Banner, dem Studio hinter Chivalry 2, übernommen wurden, lag der Schwerpunkt darauf, ein Spiel zu entwickeln, dass sich beim Spielen gut anfühlt. Wer Chivalry 2 kennt, weiß, was gemeint ist, denn dort machen die Kämpfe selbst dann Spaß, wenn man schlecht spielt. Diesen Anspruch hat das Team auch bei No More Room in Hell 2 umgesetzt: Das Niedermetzeln von Zombies wird nie langweilig – egal, ob ihr ihnen den Kopf einschlagt oder sie mit Kugeln durchsiebt.
„Im Endeffekt wissen wir, dass wir bei Torn Banner besonders gut darin sind, Spiele zu entwickeln, die bei denen das Spielgefühl stimmt“, so Hayter. „Wir sind überzeugt, dass wir unter allen Spielen das Zombie-Gemetzel bieten können, dass sich am besten anfühlt. Manchmal wirkt es so realistisch, dass es einem fast ein schlechtes Gewissen bereitet, wie man diesen armen Kreaturen mitspielt.“
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