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Planet Coaster 2 wirkt vertraut, schlägt aber auf der gamescom Wellen

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Laura Kate Dale
22. Aug. 2024
Manchmal ist es gut, wenn eine Fortsetzung dem Original ähnelt. Es ist so, als hätte man in seinem Lieblingscafé eine leckere Torte mit doppelter Schokofüllung gegessen und stellt beim nächsten Besuch fest, dass die Torte jetzt eine dreifache Schokofüllung hat. Es ist das schöne Gefühl, dass ihr noch mehr von dem bekommt, was euch glücklich macht.

Genau so ging es mir, nachdem ich auf der gamescom eine 15-minütige Demoversion von Planet Coaster 2 spielen durfte. Es war mehr vom Gleichen, genau das, was ich erwartet hatte, und ich hatte große Lust, weiterzuspielen.

Das 2016 veröffentlichte Originalspiel Planet Coaster ist eine Vergnügungspark-Managementsimulation, in der ihr den Park eurer Träume erschafft, um eure Gäste bei Laune zu halten – und ihnen möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen. In Planet Coaster 2 könnt ihr wieder einen traditionellen Vergnügungspark bauen, der neue Fahrgeschäfte wie etwa den „Wave Coaster“, eine Wasserachterbahn, enthält. Doch die große Neuerung, die auf der gamescom vorgestellt wurde, ist die Möglichkeit, Wasserpark-Features sowohl unabhängig von traditionellen Achterbahnen zu bauen als auch sie mit ihnen zu kombinieren.

Es gibt die gesamte übliche Grundausstattung wie Schwimmbecken und Wildwasserbahnen, die man erwarten würde, und dazu reichlich Anpassungsmöglichkeiten. So könnt ihr zum Beispiel eine kindersichere Wassertiefe wählen oder euren sich munter schlängelnden Lazy River mit Strömungspumpen bestücken.
Planet Coaster 2 wirkt vertraut, schlägt aber auf der gamescom Wellen
Natürlich reichte die kurze Spielzeit nicht aus, um all die kleineren Änderungen zu entdecken, durch die sich Planet Coaster 2 von seinem Vorgänger unterscheidet, allerdings stellte ich fest, dass einige grundlegende Designs für die sogenannten flachen Fahrgeschäfte vereinfacht wurden. Ihr erhaltet so mehr Kontrolle über ihr Aussehen und könnt mit Kulissen und thematischen Elementen ihr grundsätzliches Design und ihre Atmosphäre verändern. In der Demoversion sind mehrere flache Fahrgeschäfte mit vorgefertigten Bauplanversionen zu sehen, die völlig unterschiedlich, zum Beispiel als Unterwasserwelt oder als Piratenschiff, dekoriert sind.

Darüber hinaus fielen mir viele kleine, aber doch interessante Ergänzungen auf. So kann man zum Beispiel verfolgen, wie viele Leute einen Sonnenbrand haben, und den gepeinigten Gästen überteuerte Sonnencreme verkaufen. Das sind nur Beispiele von den kleinen Neuerungen, die sich in die Mechanik einfügen, die ihr aus dem ersten Teil kennt und liebt.

Es klingt vielleicht nach wenig, wenn man Planet Coaster 2 als eine Fortsetzung bezeichnet, die um Wasser ergänzt wurde, aber die neuen Wasserpark-Inhalte sind genauso liebevoll gestaltet wie alles im Originalspiel. Es ist das, was euch gefällt – nur mehr davon. Wenn euch das Originalspiel Planet Coaster begeistert hat und euch der Sinn nach noch mehr spannender Fahrgeschäft-Action steht, kommt ihr mit dem zweiten Teil sicher auf eure Kosten. Und manchmal ist das alles, was eine Fortsetzung erreichen soll.

Ihr könnt euch Planet Coaster 2 jetzt im Epic Games Store ansehen.

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