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POPUCOM ist ein bunter Mix aus Match-3-Puzzles, Plattformspielen und Koop-Gameplay

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Jason Rodriguez
27. Nov. 2024

Im Epic Games Store gibt es zahlreiche Koop-Titel, die ihr gemeinsam mit euren Freunden spielen könnt. Von Brothers: A Tale of Two Sons Remake und A Way Out bis hin zu We Were Here Expeditions: The Friendship – in zahlreichen Spielen muss man als Team erfolgreich sein. Aber wie wäre es mit einem Titel, in dem mehrere Genres kombiniert werden, wie beispielsweise Plattformspiele und Match-3-Puzzles? Ein gutes Beispiel hierfür ist Popucom, ein vielversprechendes Koop-Spiel von Countersurge Salient.

Ich konnte es auf der Tokyo Game Show spielen, auf der meine Frau und ich Ende September waren. Die 45-minütige Demo, in der wir mit bunten Geräten hantierten, Widersacher bekämpften und Fallen auswichen, war wirklich sehr unterhaltsam.
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Zu Beginn wurde uns erklärt, dass POPUCOM in einer seltsamen Welt spielt, in der einst ein als „Doktor“ bekanntes Genie lebte, das die geheimnisvolle „Prisma“-Ressource erforschte. Obwohl der Planet selbst inzwischen von Monstern namens „Pomu“ übernommen wurde, hatte der Doktor mächtige Artefakte zur Bekämpfung dieser Kreaturen zurückgelassen. Wir erfuhren, dass die Spielercharaktere Jungen und Mädchen sind, die dazu berufen wurden, diese Artefakte zu sammeln, um die Pomu zu vernichten. Unsere Figuren – meine war ein in Blau gehaltener Junge und ihre ein Mädchen mit einer rötlichen Färbung – waren gerade herbeigeeilt, um dem Ruf zu folgen.

Von Anfang an war ich von den comicartigen Grafiken, den lebendigen Designelementen und den roboterhaften NPCs beeindruckt. Die Entwickler verrieten uns, dass auf diesem Planeten nur noch Roboter übrig sind, die jedoch von realen Vorlagen inspiriert wurden. So ist beispielsweise der NPC-Händlerroboter „Gambot“ den Verkäufern in Mini-Märkten nachempfunden. Außerdem bestehen mehrere Level aus miteinander verbundenen Plattformen und Basen. Diese Schauplätze sind aufgrund der Erfindungen des Doktors, der Roboter und anderer entstandener Kreaturen teils futuristisch, teils industriell gehalten.

Gleich zu Beginn der Demo erhielten wir eine Waffe namens „Rainbow Popper“. Mir fiel auf, dass sich mit dem Gerät meiner blauen Spielfigur nur blaue Ziele treffen ließen, während meine Frau nur auf die roten schießen konnte. Wir konnten auch zu den Farben Gelb und Grün wechseln, um mit gleichfarbigen Objekten zu interagieren. Dazu gehörten Plattformweichen, bewegliche Rampen, Förderbänder, Luftringe, Laserfallen und vieles mehr. Wir sprangen über Abgründe, kletterten über Hindernisse und bauten unsere eigenen Transportmittel. Es gab sogar Abschnitte, in denen wir Barrieren einer bestimmten Farbe errichten mussten, um uns gegenseitig vor tödlichen Strahlen zu schützen.

Wir mussten uns vor Gegnern wie dem „Stacko“ in Acht nehmen, einem großen Monster mit einem segmentierten Körper, der aus miteinander verbundenen, verschiedenfarbigen Ballons bestand. Nun kamen die Match-3-Mechaniken zum Einsatz, da ich nur die blauen und gelben Kugeln treffen konnte, während meine Frau auf die roten und grünen schießen musste. Gelang es uns, drei Kugeln derselben Farbe miteinander zu verbinden, war unser Widersacher besiegt, was mit einem unerwartet lauten Knall einherging. Dieses Konzept war auch beim Erstellen von Plattformen von Bedeutung. Auch hier konnte ich nur zwei blaue Würfel übereinander stapeln, da die Struktur beim dritten auseinanderfallen würde. Meine Frau musste also entweder eine rote oder eine grüne Kiste hinzufügen.

Das ursprüngliche Gameplay von POPUCOM unterschied sich erheblich von der Demo, da für den Titel zunächst nur physikbasierte Interaktionen vorgesehen waren. Als das Team noch aus zwei Personen bestand, entwickelten sie eine Waffe namens „Push Popper“, die ausschließlich auf physikalischen Prinzipien basierte. Bei den ersten Tests gab es auch Wesen, die dem Stacko ähnelten. Dies waren kleine, übereinander gestapelte Monster, deren Einzelteile mit dem „Push Popper“ herausgedrückt werden konnten, um einen Match-3-Effekt auszulösen.

Die Entwickler fanden diese ersten Prototypen jedoch nicht ansprechend genug. Schließlich fügten sie dem „Push Popper“ die Farbkomponente hinzu, sodass aus einem rein physikbasierten Spiel ein Titel mit Farb- und Match-3-Mechaniken wurde. So entstand der „Rainbow Popper“, den wir in der Demo benutzten.
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In POPUCOM geht es vor allem um die Zusammenarbeit mit eurem Partner. Meine Frau und ich durften uns auf keinen Fall aus den Augen verlieren, während wir uns durch die Level kämpften. Wäre ich in einen anderen Bereich gegangen, in dem meine Frau nicht einmal einen Farbwechsler bedienen konnte, dann hätte sie dort keine Fortschritte gemacht. Hätte sie sich vor mir in einen Abschnitt mit einem Förderband-Hindernisparcours begeben, wäre sie nicht in der Lage gewesen, mich vor Lasern oder Gegnern zu beschützen. Das Entwicklerteam verglich die Koop-Mechanik mit einem Dreibeinlauf, einer einzigartigen Erfahrung, bei der zwei Personen nur gemeinsam erfolgreich sein können. Man will dadurch einen kooperativen Titel schaffen, der die Bindung zwischen den Spielern stärkt und den Aufbau positiver, realer Beziehungen fördert.

Die Entwickler fanden heraus, dass das Schießen mit oder das Austauschen von Farben auch bei größeren Gruppen funktioniert, woraufhin sie das Spiel entsprechend erweiterten. Im „Party Mode“ können bis zu vier Spieler gleichzeitig spielen. Dabei sind unerwartete Kombinationen und Interaktionen möglich, sodass eine Herausforderung mit offenem Ende entsteht und ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen könnt. Zudem ist geplant, in zukünftigen Updates höhere Schwierigkeitsgrade einzuführen.

Es gibt allerdings noch viel zu tun. Wenn man ein solides physikbasiertes Spiel mit Koop-Modus erstellen will, kann es jedoch auch zu unerwarteten, aber amüsanten Problemen kommen. Bei einem Boss, einem Humanoiden namens „Pobbaman“, gab es beispielsweise einen Animationsfehler, wodurch er sich albern bewegte und deutlich weniger furchteinflößend wirkte. Bei einem anderen Bug machte ein schlangenartiges Wesen unendlich viele Sit-ups. Dies sind nur einige der Probleme, die sich bei der Arbeit an POPUCOM ergaben, über die die Entwickler allerdings lachen konnten.

Obwohl die Veröffentlichung von POPUCOM unmittelbar bevorsteht, ist noch lange nicht alles fertig. Ihr könnt den Titel jetzt im Epic Games Store auf eure Wunschliste setzen.