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Leitfaden zu Project Motor Racing: Bleibt mit diesen essenziellen Fahrtipps auf Kurs

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Phil Iwaniuk
2. Dez. 2025

In unserer modernen Welt braucht vieles nur die halbe Aufmerksamkeit, vom Blick in die Arbeitsmails bis zum entspannten Scrollen durch die heißesten Themen der Gaming-Branche. Rennwagen am absoluten Limit zu fahren, gehört definitiv nicht dazu. Wie Project Motor Racing deutlich macht, kommt man hier nur mit absoluter Konzentration und viel Übung ans Ziel. 

Unser Leitfaden zu Project Motor Racing gibt euch Tipps, wie ihr mit mehr Tempo und Kontrolle im Racingsim von Straight4 Studios auf Kurs bleibt. Nehmt langsam Tempo auf, beherrscht zuerst die Grundlagen, und wir sehen uns in den Online-Lobbys. 
Project Motor Racing – Reifentemperatur
 

Lasst eure Reifen und Bremsen erst warm werden


Das ist nichts Neues – die meisten Rennsims simulieren Reifen- und Bremsbelagtemperaturen schließlich schon seit Ewigkeiten. Der Unterschied bei Project Motor Racing ist, dass das Spiel euch nichts vor macht – Reifen und Bremsen brauchen eben eine gewisse Zeit, bis sie warm sind. 

In Project Motor Racing solltet ihr euch zwei bis drei Runden warmfahren, sonst merkt ihr schnell, wie wenig Grip ihr habt und wie lang eure Bremswege plötzlich werden, wenn ihr zu früh zu viel Gas gebt. 

Durch leichtes Trail-Braking in den Kurven bekommt ihr zuverlässig Temperatur in die Reifen, ohne gleich einen Flatspot zu riskieren, weil euch ein Rad blockiert. Und was die Reifentemperatur angeht, müsst ihr nicht wie ein ungeduldiger F1-Fahrer hinter dem Safety Car wild hin und her schwänzeln. Fahrt die ersten zwei Runden einfach mit etwa 75 % Einsatz, dann kommen Temperatur und Reifendruck schnell in den grünen Bereich.
Project Motor Racing – Fahrzeugwahl und Schwierigkeitsgrad
 

Mit der Fahrzeugwahl legt ihr fest, wie anspruchsvoll es wird


In Project Motor Racing gibt's die üblichen Fahrhilfen, und für Einsteiger ist es sinnvoll, im Fahrhilfen-Menü Traktionskontrolle, Automatik und die Ideallinie einzuschalten. Ihr könnt natürlich auch mit den anderen Einstellungen experimentieren, aber für Einsteiger ist das ein guter Ausgangspunkt. 

Und darüber hinaus zählt natürlich auch, für welches Auto ihr euch entscheidet. Einen Lister Storm mit seinem 7,0-Liter-V12 und purer Hinterradpower im Zaum zu halten, ist etwas völlig anderes, als entspannt im Cockpit des Lamborghini Huracán GT3 EVO2 zu sitzen und die elektronischen Helfer zu spüren, die euch ein stabiles, griffiges Fahrgefühl geben. 

Die Fahrzeugauswahl von Project Motor Racing funktioniert praktisch wie eine Rangfolge des Schwierigkeitsgrads. Stellt es euch ein bisschen wie die Turnierleiter in Mortal Kombat vor: Ganz oben würde normalerweise Shao Kahn warten, nur dass hier statt eines übernatürlichen Ninja-Gottkönigs ein Oldschool-Rennwagen ohne jegliche elektronische Hilfen lauert. 

Grundsätzlich gilt: Neue Fahrzeuge mit wenig PS sind am leichtesten zu fahren. Je weiter ihr in der Zeit zurückgeht und je größer die Motoren werden, desto anspruchsvoller wird es.
Project Motor Racing – Gasgeben und Bremsen
 

Bleibt beim Bremsen leicht auf dem Gas


Eine der Besonderheiten der auf realen Grundprinzipien basierenden Physik von Project Motor Racing ist das klar spürbare Lastwechselverhalten, sobald ihr vom Gas auf die Bremse wechselt. Bei einigen Autos merkt ihr das deutlicher als bei anderen, besonders bei Modellen mit Heckmotor und Hinterradantrieb, wo der abrupte Lastwechsel das Fahrzeug instabil machen kann und es schnell schwer wird, den Bremspunkt sauber zu treffen, ohne dass das Heck ausbricht. 

Im Fahrhilfen-Menü findet ihr eine Trail-Throttle-Hilfe, die das Problem abfedert. Wenn ihr jedoch lieber alles selbst fühlt und ohne Hilfen fahrt, gibt's einen simplen Trick, um beim Wechsel von Gas auf Bremse nicht die Stabilität zu verlieren: Bleibt leicht auf dem Gas. 

Nicht wie in „Speed“, wo Keanu Reeves den Bus über 80 km/h halten muss. Stattdessen könnt ihr beim Bremsen das Gaspedal leicht gedrückt lassen, sodass sich Gas- und Bremseingaben kurz überlappen. So bleibt das Auto stabil und gerät beim harten Bremsen nicht ins Schwanken. 
Project Motor Racing – Force Feedback pro Fahrzeug
 

Stellt euer Force Feedback für jedes Fahrzeug individuell ein


Project Motor Racing bietet zwei Einstellungen für Force Feedback. Die erste ist ein globales Einstellungsmenü, das ihr unter den Optionen findet. Die zweite findet ihr, sobald ihr im Menü „Car Setup“ ein Event startet. 

Wenn ihr diese Parameter im „Car Setup“-Menü fahrzeugspezifisch anpasst, könnt ihr das Force Feedback genau so abstimmen, wie es zum Verhalten eures Wagens passt. Wenn euer alter Mittelmotor-Racer beim Gasgeben leicht unruhig wird und nach links und rechts ausschert, wollt ihr vielleicht ein leichteres Lenkgefühl, also das Force Feedback etwas runterdrehen. Bei leichteren, moderneren Fahrzeugen mit griffigeren Reifen möchtet ihr dagegen vielleicht das Force Feedback erhöhen, um in den Kurven genau zu spüren, was die Reifen machen. 
Project Motor Racing – Pro Sim Setups
 

Nutzt die Setups der Profi-Simracer


Ein wirklich gutes Setup findet man nur durch Erfahrung, jede Menge Feinarbeit und viele Proberunden. Die Setups eines schnellen, erfahrenen Simracers zu übernehmen, dagegen dauert nur wenige Augenblicke. 

Wenn ihr eure Rundenzeit schnell spürbar verbessern wollt, schaut im ModHub vorbei, den ihr unter „Downloads“ im Hauptmenü findet. In der Kategorie „Vehicle Setup“ stehen euch dort Community-Setups bereit, die ihr einfach herunterladen und auf euer Fahrzeug anwenden könnt. 

Grundsätzlich kann das jeder machen, aber zum Start hat Straight4 Studios gemeinsam mit einigen Simracern bereits mehrere hochwertige Setups vorbereitet. Aktuell stehen euch Setups von Jesper Pedersen, Nicolas Hillebrand, Michi Hoyer und Alex Hobbs zum Download bereit. 

Diese Auswahl an Profi-Setups deckt zwar nicht jedes Fahrzeug auf jeder Strecke ab, gibt euch aber einen wertvollen Anhaltspunkt, an dem ihr euch orientieren könnt, wenn ihr später eigene Setups erstellt. Welche Parameter haben sie am stärksten verändert, und warum? An welchen Stellen verhält sich das Auto mit dem Setup anders als mit den Standardparametern? Wenn ihr euch solche Fragen stellt, lernt ihr schnell, wie ihr aus den Profi-Setups eure eigenen ableiten könnt. 

Und als netten Bonus könnt ihr eure Setups, sobald ihr den Dreh raus habt, direkt an euren Fahrstil und euer Force Feedback anpassen. 

Project Motor Racing ist ab sofort im Epic Games Store erhältlich.