
Mit diesen Tipps und Tricks für PAYDAY 3 gelingt euch der perfekte Raub

Wenn ihr schon einmal an eurer Bank vorbeispaziert seid und dabei bemerkt habt, dass das Sicherheitspersonal sehr entspannt wirkt, die Überwachungskameras tote Winkel haben und der Tresorraum wirklich sehr voll ist, … dann könntet ihr vielleicht etwas gebrauchen, um euren kriminellen Drang unter Kontrolle zu bringen, bevor ihr bei einem Raubüberfall erwischt werdet.
Zum Glück kann euch jetzt PAYDAY 3 den gesamten Nervenkitzel eines Banküberfalls bieten, und zwar ohne die Unannehmlichkeiten eines längeren Aufenthalts im Hochsicherheitstrakt. Wie seine Vorgänger lädt der Vier-Spieler-Koop-Shooter euch und eure Crew ein, an verschiedenen Orten Tresore zu erleichtern, unter anderem in verschiedenen Banken, einem Containerlager und einer Kunstgalerie – wobei ihr gegen Horden von KI-gesteuerten Wachleuten und Polizisten antretet.
Während vieles aus PAYDAY 3 vertraut sein dürfte, hat der Entwickler Starbreeze Studios auch entscheidende Systeme überarbeitet und neue Mechaniken hinzugefügt. Diese solltet ihr beherrschen, wenn ihr mit eurer Beute entkommen wollt, anstatt euer Abenteuer auf dem Rücksitz eines Streifenwagens zu beenden. Hier sind einige Tipps für den Start eurer kriminellen Karriere.
Teilt mehr aus, steckt mehr ein und werdet schneller
Wenn es bei euren Beutezügen in PAYDAY 3 eng wird, könnt ihr drei sehr nützliche Buffs aktivieren, die euch im Getümmel einen Vorteil verschaffen: „Edge“, „Grit“ und „Rush“. Mit Edge verursacht ihr 10 % mehr Schaden, Grit reduziert euren erlittenen Schaden um 10 % und Rush macht euch schneller.

Natürlich müsst ihr immer noch geschickt spielen, um erfolgreich zu sein, aber wenn es richtig brenzlig wird, könnt ihr diese Buffs aktivieren, um eure Chancen gegen die schwierigsten Gegnerwellen zu verbessern.
Wie ihr diese Buffs aktiviert, hängt ganz von den Fertigkeiten ab, die ihr im neuen Fertigkeitensystem für euren Charakter wählt.
Die Fertigkeitsbäume werden beschnitten
In PAYDAY 2 musstet ihr eine Klasse wählen, in die ihr dann die Punkte investiert, die ihr bei euren Überfällen verdient, um neue Perks im Fertigkeitsbaum dieser Klasse zu aktivieren. Das System war zwar unkompliziert, zwang die Spieler aber in feste Rollen und die Unterschiede zwischen Builds waren eher gering. Für PAYDAY 3 hat sich Starbreeze ein neues Konzept einfallen lassen, mit dem ihr eure Bankräuber wesentlich flexibler gestalten könnt.
Anstelle von Fertigkeitsbäumen gibt es jetzt Fertigkeitslinien („Skill Lines“). Diese bestehen aus einem Basisknoten, einer Reihe von Upgrades und einem Meisterschaftsknoten (Mastery Node). Basisknoten, zum Beispiel „Medic“ oder „Tank“, schaltet ihr frei, indem ihr Raubüberfälle abschließt und euren Berüchtigt-Level erhöht. Jeder dieser Knoten hat Einfluss auf bestimmte Aktionen und fördert so verschiedene Spielstile. Mit Medic könnt ihr beispielsweise Crew-Mitglieder 20 % schneller wiederbeleben und jede verwendete Arzttasche enthält zwei zusätzliche Ladungen, während sich mit Tank eure Panzerung schneller erholt und eure Panzerungstasche zusätzliche Ladungen erhält.
Sobald ihr einen Basisknoten ausgewählt und ausgerüstet habt, könnt ihr durch Spielen verbesserte Fertigkeiten freischalten. So erhaltet ihr beispielsweise mit „Steady Hands“, einem der Medic-Upgrades, 20 % mehr Gesundheit, wenn ihr eine Arzttasche benutzt.

Wenn ihr eine Fertigkeit oft genug verwendet, schaltet ihr irgendwann einen Meisterschaftsknoten frei. Am Ende der Tank-Fertigkeitslinie erwartet euch „Disengage“, mit dem ihr euch einmal pro Überfall aus dem Betäubungsangriff eines „Special“-Gegners befreien könnt. Während ihr Upgrade-Fertigkeiten nur aktivieren könnt, wenn ihr auch den entsprechenden Basisknoten gewählt habt, könnt ihr eine freigeschaltete Meisterschaftsfertigkeit auch ohne diesen ausrüsten. Außerdem müssen dafür nicht alle Upgrades einer Fertigkeitslinie aktiv sein. Ihr könnt sie frei auswählen.
Das neue System der Fertigkeitslinien ist vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber es ist sehr effizient, um euren Build eurem Spielstil anzupassen. Es gibt über 100 Fertigkeiten, die auf 17 verschiedene Fertigkeitslinien verteilt sind, und wenn ihr Level 100 erreicht, könnt ihr schon bis zu 21 verschiedene Fertigkeiten besitzen.
Die Fertigkeitslinien sind auch mit dem neuen Edge-, Grit- und Rush-System verbunden und bestimmen, wir ihr diese Buffs auslöst und was sie verstärken. Wenn ihr beispielsweise die Basisknoten „Mower“, „Sharpshooter“ und „Gunslinger“ wählt, erhaltet ihr Edge, wenn ihr 35 Kugeln verschießt, stillsteht und mit dem Zielfernrohr zielt und wenn ihr zu eurer Sekundärwaffe wechselt. Danach könnt ihr Upgrades-Fertigkeiten wählen, die den Rückstoß reduzieren, zusätzlichen Schaden verursachen und die Durchdringung von Panzerung erhöhen, wenn Edge aktiv ist.
Alte Wachhunde mit neuen Tricks
Wie in den früheren Titeln gibt es in PAYDAY 3 drei Gegnerstufen: „Common“, „Uncommon“ und „Special“. Common umfasst alle einfachen Polizisten. Dazu gehören zunächst Sicherheitskräfte, später Polizisten ohne Schutzkleidung, SWAT-Einheiten und schließlich schwere, voll gepanzerte SWAT-Einheiten. Einzeln stellen diese einfachen Ordnungshüter kein Problem dar, wenn sie aber in größerer Zahl auftauchen, könnte es für eure Gesundheit und Panzerung bedenklich werden.

In den meisten Wellen trefft ihr auch auf ein paar Uncommon-Einheiten, die umso häufiger auftauchen, je näher ihr dem Ziel seid, mit der Beute zu entkommen. Der Scharfschütze schießt von einem Dach in größerer Entfernung mit einem Hochleistungsgewehr auf euch und kann eurer Panzerung und eurer Gesundheitsleiste beträchtlichen Schaden zufügen. Der „Shield Cop“ ist eine noch größere Bedrohung. Dieser Polizist ist mit einem ballistischen Schutzschild bewaffnet – ein Frontalangriff verpufft wirkungslos und ihr müsst Granaten benutzen oder ihn von der Seite angreifen, um ihn auszuschalten. PAYDAY-Spieler kennen ihn bereits, neu ist in PAYDAY 3, dass die normalen Polizisten sich hinter ihm formieren und ihn als Deckung benutzen.
„Special“-Einheiten sind schließlich diejenigen, die euch den Tag so richtig vermiesen. Der Bulldozer ist beispielsweise ein über zwei Meter großer, schwer gepanzerter Hüne. Um ihn zu erledigen, müsst ihr mit eurer Crew etliche Magazine entleeren. Seit dem letzten Spiel hat der Bulldozer sich auch verschiedene neue Tricks angeeignet. Jetzt stürmt er euch hinterher und wirft euch zu Boden – und wenn ihr ihm zu nahe kommt, lässt er euch seine schweren Stahlkappenstiefel spüren.
Auch der schnelle und leise „Cloaker“ und der betäubende „Taser“ sind wieder mit dabei, ebenfalls mit verfeinerter Ausrüstung. Der Cloaker, jetzt ganz in schwarzem taktischem Aufzug und mit zwei Schlagstöcken an den Handgelenken, stürzt sich auf euch und drischt auf euch ein, bis ihn jemand mit Waffengewalt umstimmt. Der Taser hingegen kann euch mit seiner elektrischen Pistole aus gewisser Entfernung betäuben. Dann habt ihr noch einen kurzen Moment, um euch langsam umdrehen und auf ihn zu schießen, bevor ihr völlig gelähmt auf die Hilfe eurer Crew warten müsst. Allerdings hat der Taser jetzt auch eine Schwachstelle: Ein kleines Akkupack an der Hüfte. Wenn ihr darauf schießt, explodiert es und versetzt alle in der Nähe einen Elektroschock.

In PAYDAY 3 gibt es auch einen neuen „Special“-Gegner – den „Nader“ (von „Grenade“). Diese neue Einheit trägt einen ganzen Gürtel voller Gasgranaten und kann euren kompletten Trupp verlangsamen und seine Gesundheit reduzieren. Wenn ihr in die grüne Giftwolke geratet, die seine Granaten verbreiten, könnt ihr nicht mehr sprinten und eure Gesundheitsleiste schrumpft. Wie der Taser hat aber auch er seine Schwachstelle: Schießt auf seinen Granatengürtel, um ihn schnell auszuschalten und die Polizisten um ihn herum in eine giftige Gaswolke einzuhüllen.
Schwere Zeiten
Wie bei den bisherigen PAYDAY-Spielen gibt es auch bei PAYDAY 3 eine Reihe von Schwierigkeitsgraden (Normal, Schwer, Sehr Schwer und Overkill), aber sie funktionieren diesmal etwas anders.
Zunächst einmal kommen alle Gegnertypen auf allen Schwierigkeitsgraden vor. Ihr müsst also nicht Overkill spielen, um den neuen Nader zu kennenzulernen. Außerdem haben die Gegner auf allen Schwierigkeitsgraden die gleiche Menge Gesundheit. Das macht es ungeübteren Spielern einfacher, mit ihren Freunden in anspruchsvolleren Modi zu spielen, und erfahrenen Spielern, mit Neulingen in leichteren Modi zu kämpfen.
Die Gegner in schwierigeren Modi haben zwar nicht mehr Gesundheit, tauchen aber (viel) häufiger auf. Im Modus Overkill sind die Gegnerwellen sehr, sehr viel größer als bei Normal. Außerdem sind sie präziser, stellt euch also darauf ein, dass eure Panzerung und Gesundheit nicht lange vorhalten. Höhere Schwierigkeitsgrade verlangen eurem Trupp viel mehr ab.

Wenn ihr den Schwierigkeitsgrad erhöht, werdet ihr auch in der Welt Veränderungen bemerken. Zum Beispiel sind die Überwachungskameras auf dem Schwierigkeitsgrad „Schwer“ unzerstörbar, und wenn ihr im Modus Overkill spielt, patrouilliert ein Wachmann auf der Karte, den ihr nicht töten könnt, ohne den Alarm auszulösen.
Obwohl PAYDAY 3 seinen Vorgängern sehr ähnlich sieht, hat Starbreeze viele Änderungen vorgenommen, mit denen Überfälle noch mehr Spaß machen. Das neue Fertigkeitsliniensystem bietet euch viel mehr Kontrolle über euren Charakter, die neuen Schwierigkeitsgrade machen es einfacher, mit Freunden zu spielen (unabhängig davon, wie gut sie sind), und die überarbeiteten Gegner … vermasseln euch einfach besser den Tag.
Wenn ihr nach einem neuen Nervenkitzel sucht, der euch vor der realen Unterwelt fernhält, könnte PAYDAY 3 genau das Richtige für euch sein. Ihr findet es im Epic Games Store.