
Leitfaden für Ready or Not: Taktische Tips, Teamführung und mehr

Ready or Not ist ein extrem realistischer Taktik-Shooter mit spannenden Höhen und horrenden Tiefen, aber unser Leitfaden mit Tipps zu taktischem Vorgehen, Teamführung und mehr hilft euch dabei, die Einsätze etwas leichter zu bewältigen.
In Ready or Not geht es darum, den Frieden zu wahren und Gewalt nur als letztes Mittel einzusetzen. Ein guter Polizist zu sein, erfordert viel Können, Training und sorgfältige Planung. Nehmt euch die Tipps in unserem Leitfaden zu Ready or Not zu Herzen, um eure Taktikerfantasien als gute Helden auszuleben.
Vorbereitung ist alles
Wenn ihr vorhabt, in Ready or Not auf Planung zu verzichten, wird euch das allerhand Lehrgeld kosten. Schon vor Beginn eines Einsatzes solltet ihr eine Reihe taktischer Überlegungen anstellen. Wenn ihr mit Freunden spielt, verteilt sich die Last etwas, aber wenn ihr allein in den Kampf zieht, müsst ihr ein komplettes Team KI-Charaktere durch schwierige Szenarien führen.

Lest immer die Einsatzbesprechung
Ihr könnt euch in Ready or Not zwar theoretisch direkt in den Einsatz stürzen, sobald ihr ihn ausgewählt habt, ihr solltet euch aber vorher doch lieber die Zeit nehmen, die Einsatzbesprechung auf eurem Tablet zu lesen. Falls ihr sie nicht selbst lesen wollt, könnt ihr sie euch auch vorlesen lassen.
Die Einsatzbesprechung enthält wichtige Informationen zu Einstiegspunkten, den Standorten von Tätern und zu Sekundärzielen. Ein guter Kommandant sollte sich diese Informationen einprägen, bevor er seine Einsatzkräfte in Gefahr bringt. Der zweite Einsatz, 23 Megabytes a Second, ist ein perfektes Beispiel hierfür. In diesem Szenario geht es um eine Geiselnahme in einem Wohnkomplex. Die Einsatzbesprechung verrät euch, welche Wohnungen leer stehen, welche miteinander verbunden sind und welche dem Täter gehören.

Übt Rückstoßmuster und die Handhabung der Waffen
Dass ihr dazu angehalten werdet, nicht zu schießen, bedeutet nicht, dass ihr eure Waffe nie brauchen werdet. In Ready or Not gibt es auf der Polizeistation einen Schießstand, der neben beweglichen Zielen auch über Fenster verfügt, an denen ihr eure Wurftechnik mit Granaten verfeinern könnt.
Die Schießmechanik in Ready or Not unterscheidet deutlich sich von anderen Ego-Shootern, die ihr vielleicht kennt. Darum macht euch mit eurer Waffe rechtzeitig vertraut, damit ihr im Ernstfall bereit seid. Nehmt euch Zeit, um die Rückstoßmuster und die Handhabung eurer Lieblingswaffen kennenzulernen. Aktionen wie den Laser einschalten, das Zielen mit dem Kippvisier und das Anheben/Senken der Waffe sollten sitzen, bevor ihr sie wirklich braucht.

Kümmert euch um euer Team, um langfristigen Erfolg zu sichern
In Ready or Not sind eure Teammitglieder mehr als nur namenlose KI-Kollegen. Es ist daher entscheidend, ihre Gesundheit und Fähigkeiten immer im Blick zu behalten. Verletzungen haben langfristige Folgen. Trefft daher alle nötigen Vorkehrungen, um eure Leute nicht unnötig in Gefahr zu bringen.
Auch wenn sie keine Kugel für euch einstecken, hinterlassen das Anschreien und der Waffeneinsatz gegen Zivilisten bei ihnen schnell psychische Spuren. Gönnt ihnen eine Pause, wenn sie sie brauchen.
Es lohnt sich, wenn ihr euch gut um eure Leute kümmert, denn sie schalten neue Fähigkeiten und Vorteile frei, die zukünftige Einsätze deutlich einfacher machen. Manche Teammitglieder erhöhen beispielsweise die Wahrscheinlichkeit, dass Täter sich friedlich ergeben, werft daher zwischen den Einsätzen immer einen Blick auf sie.

Passt eure Ausrüstung und die Uniformen an
Mode spielt in Ready or Not überraschenderweise eine größere Rolle. Nehmt euch also die Zeit, euer Aussehen anzupassen, und wählt die coolste Ausrüstung für euer Team, bevor es in den nächsten Einsatz geht. Im Laufe der Kampagne schaltet ihr neue Uniformen und Ausrüstung frei.
So geht ihr nicht nur selbstbewusster in den nächsten Einsatz, sondern könnt auch eure Leute besser unterscheiden. Es ist nicht leicht, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen, wenn sie alle gleich aussehen. Ein paar kleine Anpassungen machen daher viel aus.
Im Einsatz
So viel zur Planung und Vorbereitung – jetzt kommen wir endlich zur großen Auswahl an Einsätzen, die das Spiel zu bieten hat. Bereit? Los!

Meistert in Ready or Not nicht-tödliche Waffen
Ihr sollt in Ready or Not zwar möglichst vermeiden, Leute zu erschießen, aber schießen müsst ihr trotzdem. Für eure Einsätze stehen euch zahlreiche nicht-tödliche Waffen zur Verfügung. Pepperball-Waffen und Beanbag-Schrotflinten schalten Täter aus, ohne lebensgefährliche Verletzungen zu verursachen. Gleiches gilt auch für Taser und Pfefferspray. Gegen gut vorbereitete Täter mit Gasmasken und Schutzausrüstung sind diese Waffen natürlich weniger effektiv. Aber sie erleichtern die ersten Einsätze von Ready or Not durchaus.

Benutzt taktische Langwaffen, um gefahrlos vorzudringen
Täter sind nicht erpicht darauf, das SWAT-Team hereinzulassen, aber ihr braucht ja nicht ihre Erlaubnis. Ihr könnt Türen natürlich auch aufbrechen und mit gezogenen Waffen hineinstürmen, aber mit taktischen Langwaffen verschafft ihr euch einen entscheidenden Vorteil.
Das Videoskop ist die erste taktische Langwaffe, der ihr in Ready or Not begegnet. Es ist ein wahrer Lebensretter, mit dem ihr unter Türen hindurchsehen könnt, um herauszufinden, was sich auf der anderen Seite befindet. Später könnt ihr euer Arsenal um eine Türöffner-Schrotflinte, eine Türramme und einen taktischen Schild erweitern. Diese Hilfsmittel machen es euch nicht nur einfacher, in verbarrikadierte Räume vorzudringen, sondern schüchtern auch die Täter ein, sodass sie euren Anweisungen eher folgen.

Behaltet für eine taktische Übersicht die Helmkameras im Blick
Auch wenn ihr allein spielt, bleibt Ready or Not ein teamorientiertes Spiel. Eure KI-Kameraden sind eure Lebensversicherung, auf die ihr euch verlassen solltet. Egal ob ihr euer Team aufteilt oder alle zusammenbleibt, sollte immer eine Helmkamera aktiviert sein, damit ihr eine zweite Perspektive auf die Situation habt.
Wechselt zwischen den Perspektiven eurer Einsatzkräfte, um die Lage aus verschiedenen Blickwinkeln zu beurteilen. Besonders wenn ihr Team Rot und Team Blau getrennt losschickt, um verschiedene Bereiche zu sichern oder einen Raum aus mehreren Richtungen zu stürmen, ist das ein unverzichtbarer Vorteil. Entfernte Schüsse zu hören ohne eine Möglichkeit, zu wissen, was dort vor sich geht, ist absolut nicht wünschenswert.

Nutzt Blendgranaten, um den Raum zu kontrollieren
Um in Ready or Not die beste Einsatzbewertung zu erhalten, müsst ihr Täter ohne übermäßige Gewaltanwendung festnehmen. Trotzdem wird es euch überraschen, wie aggressiv ihr dabei vorgehen könnt, ohne eine Negativwertung zu erhalten. Blendgranaten sind in Ready or Not euer bester Freund, und ihr Einsatz zieht keine Strafe nach sich.
Der Befehl an euer Team, einen Raum mit einer Blendgranate zu sichern, ist wie ein Cheat-Code. Falls ein Täter im Begriff war, Widerstand zu leisten oder zu schießen, wird er es danach nicht mehr versuchen. Ihr könnt auch selbst Blendgranaten werfen, um euch in kritischen Schussgefechten etwas Zeit zu verschaffen. Denkt dran: Die Täter können bewaffnet sein, aber lange nicht so gut wie ihr.

Kontrolliert feindliche Bewegungen mithilfe von Türstoppern
Sie wirken unscheinbar, aber Türstopper gehören in Ready or Not zu eurer wichtigsten Ausrüstung. Sie verhindern, dass Türen geöffnet oder aufgetreten werden können, sodass ihr und euer Team in eurem eigenen Tempo vorgehen könnt.
In den frühen Einsätzen halten sich die Täter verborgen und warten, bis ihr euch nähert. Mit der Zeit werden Gegner aber schlauer und versuchen, euch aktiv zu flankieren. Ein Türstopper kann euch das Leben retten, wenn die Täter versuchen, euch in den Rücken zu fallen. Andererseits lassen sich Türstopper auch nutzen, um Täter in einem Bereich einzugrenzen, um so das Areal einfacher zu sichern.
Ready or Not ist jetzt im Epic Games Store erhältlich.