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Rising Heat kommt für die Twin-Stick-Survival-Fans unter euch

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Alyssa Mercante
26. Aug. 2025
Rising Heat, das Twin-Stick-Survival-Roguelike von Fuzzy Sock Studios und Apogee Entertainment, erscheint bereits in wenigen Monaten. Falls ihr noch nichts davon gehört habt, aber auf Spiele wie „Vampire Survivors“, „Enter the Gungeon“ und „Geometry Wars“ steht: Dieser Raumschiff-Shooter könnte das nächste Spiel für euch sein.

Wenn es ambitioniert erscheint, all diese Einflüsse in ein einziges Spiel zu packen, dann liegt das daran, dass es das auch ist. Fuzzy Sock Studios möchte unter anderem mit einem dynamischen Bewegungssystem das Survival-Game-Genre auf den Kopf stellen. Euer Schiff (das ihr aus einer Handvoll Optionen auswählen könnt, ebenso wie euren Piloten, der wie alle anderen seine speziellen Fähigkeiten besitzt) bewegt sich schneller, je nachdem, in welche Richtung ihr schaut – wenn ihr auf das Ziel fokussiert seid, fliegt ihr Gegnern mit Leichtigkeit davon oder entgegen, aber wenn ihr nach vorn schießt, während ihr rückwärts fliegt, seid ihr wesentlich langsamer. Eine Tackle-Fähigkeit erlaubt es euch, nach vorne zu dashen und dabei Explosionen hinter euch zu entzünden – sehr lohnend für die aggressiveren Spieler unter uns.

Haydn Steffes, ein Produzent bei Apogee, der während der Entwicklung eng mit Fuzzy Sock zusammengearbeitet hat, erzählte mir während einer Probedemo auf der gamescom, dass das Team dieses Genre aufgreifen und mit seinen Mechaniken aktiver gestalten wollte, so entstand das Tackling. „Die meisten Survival-Spiele setzen auf eine sehr einfache Steuerung. Ronnie [Lusso, Projektleiter bei Fuzzy Sock] und ich kommen aus der MOBA-Szene und mögen kompliziertere Spiele. Wir wollten etwas von diesem Flair einbringen“, sagt Steffes.

Rising Heat überhäuft einen schnell mit vielen Inhalten, was anfangs etwas überwältigend sein kann (obwohl mir das Team schnell versichert, dass man sich nicht unbedingt mit sämtlichen komplexeren Build-Aspekten auseinandersetzen muss). Die Kämpfe sind rasant, und ihr betretet regelmäßig einen Shop, in dem ihr Hacking-Module kaufen könnt, die ihr in die (insgesamt fünf) aktiven Gegenstand-Slots im Cockpit eures Schiffes einsetzen könnt.

Diese Hacks können euren Build stark verändern, und da der Shop euch jedes Mal neue, zufallsgenerierte Hacks anbietet, kann jeder Spielverlauf drastisch anders aussehen – wobei sich die Möglichkeit, die Auswahl im Shop (kostenpflichtig) aufzufrischen, als Segen für Spieler erweisen kann, die konkrete Build-Vorlieben haben.

Außerdem könnt ihr Module miteinander kombinieren, um mögliche Debuffs einiger von ihnen zu kompensieren und um wertvolle Gegenstand-Slots zu sparen. Ein Integrationssystem ermöglicht es euch, eure verfügbaren aktiven Slots gegen Bezahlung zu erweitern. Ihr habt ein paar freie Slots in eurem Cockpit, die es euch ermöglichen, während des Spiels Module aus den aktiven Slots zu entfernen oder diese neu zu besetzen. Und obwohl das Team betont, dass man sich einfach in das Spiel stürzen und sich nach bester Twin-Stick-Manier durch den Weltraum ballern kann, merkt es an, dass Rising Heat ein wahres Paradies für diejenigen unter euch ist, die gerne optimieren.
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„Wir haben Spieletester, die Builds komplett zerlegen. Das gehört zum Spaß dazu. Wenn jemand in der Lage ist, etwas völlige Kaputtes zu schaffen, wollen wir ihn dafür belohnen“, sagt Steffes.

Die ersten drei Module, die mir während meines Spieldurchlaufs zur Auswahl standen, waren „Book Smarts“, das die Präzision steigert, „Investor“, mit dem ein gewöhnlicher Gegenstand im Shop kostenlos wird, und „Loan Shark“, das zwar die Haltbarkeit schwächt, aber bei jedem Shopbesuch Spielwährung schenkt. Die nächsten drei waren „Conjure Common“, das sofort einen „integrierten“ gewöhnlichen Hack gewährt, „Remarkable Revival“ mit 10 Bonus-Lebenspunkten und „Shrewd Sale“, mit dem ihr einen zufälligen inaktiven Hack für das Doppelte seines Wertes verkaufen könnt.

Die Möglichkeiten sind sehr vielseitig, aber das tatsächliche Gameplay von Rising Heat ist stilvoll und flüssig – zielen, schießen, dashen, in Bewegung bleiben. Eine Verkettung eurer „Dash“-Angriffe verdoppelt euren Schaden. Dreht euch in die Richtung, in die ihr fliehen wollt, um der Hitze des Gefechts schnell zu entkommen. Und wenn ihr einen Level erfolgreich abgeschlossen habt, wird ein neuer freigeschaltet, z. B. eine Side-scrolling-Karte, in der euer Raumschiff zwischen zwei Kraftfeldern gefangen ist.

„Auf der ersten Karte geht es vor allem darum, während der ersten 10 Minuten so viel wie möglich aufzuleveln“, sagt Steffes. Dann kommt der erste Bosskampf, und ihr könnt euren Build nicht mehr weiter verbessern – ihr müsst einfach hoffen, dass das, was ihr bisher gemacht habt, ausreicht, um den Kampf zu überstehen.

Für jeden Level, den ihr geschafft habt, schaltet ihr einen Überlebensmodus frei – und … genau: Es gibt Bestenlisten für diejenigen, die am längsten durchhalten.
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Rising Heat wird bei der Veröffentlichung auch einen lokalen Koop-Modus enthalten, in dem zwei Schiffe mit einem „Supercharged“-Strahl verbunden sind, der verheerend auf gegnerische Schiffe wirkt, wenn ihr zusammenarbeitet. Unkoordinierte Bewegungen könnten das Schiff eures Partners aber auch unverhofft in Gefahr bringen, achtet deshalb bei euren Couch-Gefechten auf perfektes Teamwork. Ich hatte während der Demo zwar keine Gelegenheit, es selbst auszuprobieren, aber ich kann das zu erwartende Chaos schon förmlich schmecken.

Rising Heat erscheint noch in diesem Jahr für PC. Ihr könnt das Spiel hier eurer Wunschliste hinzufügen.