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Sieben Dämonen enthüllen die infernalische Tiefe der Kämpfe in DOOM Eternal
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Rick Lane
Das ist bei jedem Action-Spiel ein schwieriger Balanceakt, doch Eternal hat eine einzigartige Lösung. Die verwüstete Erde und die verbrannten Höllenlandschaften sind eine einzige riesige Tötungsschule, und die Dämonen, die ihr bekämpft, sind gleichzeitig eure Dozenten an dieser Mord-Universität. Jeder dieser schrecklichen Gegner hat eine oder mehrere Schwächen, die ihr brutal zu eurem Vorteil nutzen könnt, um eure Gegner immer effizienter niederzumetzeln und zu vernichten. Das wiederum gibt id Software die Möglichkeit, den Druck kontinuierlich erhöhen, in dem Wissen, dass der Spieler sich seine eigenen Abkürzungen durch das Labyrinth aus zuckendem Fleisch reißen und schlitzen kann.
Um das Geheimnis der Kämpfe in DOOM Eternal zu verstehen, ist es daher sinnvoll diese fauchenden, abgrundbösen Ausgeburten der Hölle zu kennen. Wir präsentieren euch sieben der interessantesten Dämonen aus DOOM Eternal, einschließlich ihrer Methoden, euch das Töten beizubringen.
Cacodemon
Der Cacodemon, ein klassischer Gegner aus DOOM, ist einer der ersten Gegner, auf den ihr in DOOM Eternal trefft. Diese gigantische, einäugige Tomate feuert aus ihrem mit unzähligen Zähnen bewehrten Rachen Feuerbälle ab und ist gleichzeitig das Monster, für dessen Bekämpfung ihr eine der ausführlichsten Anleitungen erhaltet. Kurz nach Beginn des Spiels erklärt euch Eternal, dass ein Granatentreffer in das Maul des Cacodemons ihn augenblicklich verwundbar für einen Glory-Kill macht, der wiederum eure Gesundheit wiederherstellt.

Aber ihr lernt in Eternal nicht nur, wie ihr schnell und einfach Cacodemons töten könnt. Wenn ihr in DOOM Eternal vermeiden wollt, Schaden zu erleiden, müsst ihr buchstäblich abheben. Cacodemons sind schwebende Gegner und Glory-Kills sind immer Nahkampfangriffe, daher befindet ihr euch beim Kampf mit einem Cacodemon im Handumdrehen in der Luft. Ihr könnt Cacodemons also praktisch als schwebende Plattformen verwenden, mit deren Hilfe ihr dem Chaos am Boden entkommt und Zeit findet, euren nächsten Angriff zu planen und dafür in Position zu gehen.
Arachnotron
Der Arachnotron erscheint zum ersten Mal seit DOOM wieder in der Reihe, sieht aus wie ein riesiges Gehirn mit mechanischen Spinnenbeinen und ist mit seinem Plasmageschütz auf Fernangriffe spezialisiert. Arachnotrons können zu einer echten Plage werden, wenn man sich nicht um sie kümmert. Aber es gibt eine einfache Methode, sie ihre Kampfkraft zu lähmen. Ein gut gezielter Schuss mit der Zielfernrohr-Mod der schweren Kanone kann das Geschütz sofort zerstören und die Fernangriffe des Arachnotrons deaktivieren.
Genauso wie die Granatenfütterung des Cacodemons wird auch diese Taktik von Eternal ausdrücklich mit einem Tutorial vorgestellt. Aber auch hier geht es um mehr als diese unmittelbare Funktion. Das Beispiel des Arachnotrons soll unterstreichen, wie wichtig es ist, Gegner zu deaktivieren, wenn ihr sie nicht auf Anhieb töten könnt. Die Zielfernrohr-Mod der schweren Kanone kann auf die gleiche Weise das Jetpack eines Skelett-Revenants oder die Armkanonen eines Mancubus zerstören. So könnt ihr euch auf dringendere Gefahren konzentrieren, während diesen Gegnern ohne ihre Fernangriffe nur noch der Nahkampf bleibt, bei dem ihr leicht die Oberhand behaltet.
Hell Knight
Wie der Cacodemon ist auch der Hell Knight ein legendärer Gegner aus DOOM. Doch der Hell Knight in DOOM Eternal ist deutlich anders als in früheren Spielen. Ohne seinen Angriff mit grünen Feuerbällen ist der Hell Knight nun ein bulliger Kämpfer, der sich auf euch stürzt, um euch mit Fausthieben und Schlägen auf den Boden anzugreifen.
Offensichtlich soll der Hell Knight im Kampf betonen, wie wichtig Ausweichen sein kann, jedenfalls ist es sicherlich empfehlenswert, in Bewegung zu bleiben, wenn eines dieser muskelbepackten Ungeheuer in der Nähe ist. Anders als vermutet ist allerdings oft die schnellste Art, einen Hell Knight zu töten, die eigene Stellung zu halten. Hell Knights sind empfindlich gegenüber Dauerfeuer mit Waffen wie der Chaingun oder der Kampf-Shotgun mit Vollautomatik-Mod, das sie dazu zwingt, von ihrem Nahkampfangriff abzulassen.
Während ihr schießt, verlangsamen euch beide Waffen, und ihr müsst eure Position halten, anstatt zu fliehen. So bringt DOOM Eternal den Spielern bei, vor Aggressionen nicht zurückzuschrecken, sondern sie in gleicher Weise zu erwidern, und dass ein brutaler Angriff die beste Verteidigung ist. Diese Taktik wird noch wichtiger, wenn ihr mächtigere, auf Nahkampf spezialisierte Gegner trefft, beispielsweise den klingenschwingenden Dread Knight oder den riesigen Baron of Hell. Beide können mit der Chaingun-Mod „Mobiles Geschütz“ außer Gefecht gesetzt werden, wobei es allerdings einigen Mut erfordert, sie gegen diese unglaublich gefährlichen Gegner einzusetzen.
Prowler
Der Prowler, der ursprünglich in DOOM (2016) als Dämon exklusiv für den Mehrspielermodus eingeführt wurde, ist eine besonders fiese Variante des klassischen Bösewichts der Reihe und erscheint in neueren Spielen als flinker affenartiger Schurke, der euch mit Feuerbällen beschießt. Der Prowler kämpft auf ähnliche Weise, kann sich aber im Kampfgebiet hin- und herteleportieren und verschwindet, bevor eure Kugeln ihr Ziel erreichen, um plötzlich hinter euch aufzutauchen und euch hinterrücks anzugreifen.
Der Prowler kann einer der lästigsten Gegner in Eternal sein, aber er existiert aus gutem Grund: Er soll euch daran erinnern, dass es wichtig ist, die Gegner zu lähmen. Eine der am wenigsten eingesetzten Waffen im Arsenal von Eternal ist die Eisbombe, die mehrere Dämonen an Ort und Stelle einfriert. Sie ist ein äußerst wirkungsvolles Mittel, doch da sie Gegnern nicht direkt Schaden zufügt, wird sie im Schlachtgetümmel leicht übersehen – vor allem ab der Mitte des Spiels.
Es ist kein Zufall, dass genau da der Prowler seinen ersten Auftritt hat. Er weicht geschickt aus und will euch damit ermutigen, die Eisbombe in eurem Arsenal zu schätzen und regelmäßig zu verwenden, um massive Kämpfe überschaubarer zu machen.
Cyber-Mancubus
Der Cyber-Mancubus ähnelt äußerlich und funktional dem normalen Mancubus, doch seine massiven Fettrollen sind komplett von einer grünen Panzerung bedeckt, die ihn noch widerstandsfähiger als seinen nackten Artgenossen machen. Ein Cyber-Mancubus kann euch viel Munition kosten. Daher solltet ihr lieber auf Tuchfühlung gehen und diesem gepanzerten Mutanten einen heftigen Blutschlag in die Magengegend versetzen. Der Blutschlag ist ein mächtiger Nahkampfangriff, der mehrere kleinere Gegner mit einem Treffer töten und härtere Gegner schwer verletzen kann. Wenn ihr einem Cyber-Mancubus einen Blutschlag versetzt, zerstört ihr seine Panzerung, wodurch er sehr viel anfälliger für andere Angriffe wird.

So wie beim Prowler und der Eisbombe hat auch diese zerstörerische Beziehung den Zweck, euch an den Blutschlag zu erinnern, da man ihn aufgrund seiner langen Nachladezeit gerne vergisst. Der Cyber-Mancubus trägt gewissermaßen ein T-Shirt der Größe XXXL mit der Aufschrift: „Schlag mich!“
DOOM Hunter
Der DOOM Hunter ist einer der härtesten Gegner in Eternal und wurde gezielt entworfen, um euch das Leben schwer zu machen. Er ist schwer gepanzert, durch einen Energieschild geschützt und verfügt über ein Waffenarsenal, das fast so umfangreich wie eures ist.
Der DOOM Hunter ist zwar furchterregend, aber es gibt mehrere Möglichkeiten, ihn zu eliminieren. Ihr könnt seinen Schild mit dem Plasmagewehr überladen, wodurch er anfällig für andere Angriffe wird. Alternativ könnt ihr mit Dauerfeuer aus eurer Chaingun oder der Gatling-Shotgun seinen Gleiter angreifen, wobei sein Schutzschild ebenfalls zerstört wird.
Diese verschiedenen Angriffsmöglichkeiten sind die Existenzberechtigung des DOOM Hunters. Bei so vielen Tricks und Abkürzungen, wie man in DOOM Eternal Dämonen töten kann, ist man leicht versucht, sich auf zu sehr auf eine Taktik zu verlassen. Das kann zu Problemen führen, wenn euch zum Beispiel eine bestimmte Art Munition ausgeht. Der DOOM Hunter lehrt euch, dass es mehr als eine Methode gibt, mit einem Dämon fertigzuwerden, egal, wie groß und furchteinflößend er ist.
Marauder
Das anschaulichste Beispiel für das lehrreiche Gegnerdesign von DOOM Eternal, der Marauder, ist ein extrem aggressiver, samuraiähnlicher Dämon, der dafür berüchtigt ist, dass er fast alle Angriffe abblocken kann. Tatsächlich habt ihr nur eine Chance, einen Marauder aufzuhalten, indem ihr auf ihn schießt und seine Angriffe kontert, wenn seine Augen grün aufleuchten, fast wie in einem Spiel von FromSoftware, etwa Sekiro.
Die strenge Natur des Marauders war bereits Anlass für viele Diskussionen und manche finden diesen Bossgegner zu beschränkend. Doch die Absicht hinter diesem Design ist nicht, die Kreativität der Spieler einzuschränken, sondern ihnen zu zeigen, wie sie im Kampf unaufhaltsam werden, denn der Marauder lehrt euch, eure Waffen zu wechseln.
Wenn der Marauder betäubt ist, habt ihr einen kurzen Moment Zeit, um ihm Schaden zuzufügen. Wenn ihr mehrmals mit derselben Waffe schießt, werdet ihr kaum Zeit haben, ihn einmal treffen. Aber frisch gewechselte Waffen sind in DOOM Eternal Waffen sofort schussbereit und ihr müsst nicht endlos warten, bis sie nachgeladen sind. Wenn ihr also zwischen Waffen wie der Super-Shotgun und der Balliste hin- und herwechselt, könnt ihr in sehr kurzer Zeit enormen Schaden zufügen. Wenn ihr den Bogen erstmal raushabt, hat der Marauder keine Chance gegen euch.
Diese Technik hilft euch übrigens nicht nur bei Maraudern, sondern bei allen „superschweren“ Dämonen. Kein Baron of Hell, kein DOOM Hunter und nicht einmal der allmächtige Tyrant ist euch gewachsen, wenn ihr gekonnt mit euren Waffen jongliert.
Mit dieser Liste von Gegnern lehrt euch DOOM Eternal, wie ihr selbst mit den Besten von ihnen kurzen Prozess macht. Ihr findet DOOM Eternal jetzt im Epic Games Store.