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Diese sieben Features machen Men of War II zum detailliertesten Strategiespiel des Jahres
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Rick Lane
Eine dynamische Frontlinie, die sich mit euren Soldaten bewegt
Das Frontliniensystem ist das Herzstück der strategischen Schlachten in Men of War II. Das System verfolgt die Bewegungen der Soldaten auf dem Schlachtfeld und erzeugt dynamisch eine Frontlinie, die auf der Karte anzeigt, welche Gebiete von jeder Armee zu einem bestimmten Zeitpunkt gehalten werden. Ihr müsst in Men of War II also nicht konkrete Kontrollpunkte einnehmen und halten, denn eure Truppen gewinnen mit jeder Bewegung Boden.

Auf diese Weise verschafft ihr euch in jeder Schlacht einen schnellen Überblick. Doch das Frontliniensystem erfüllt noch weitere Aufgaben, so spielt es zum Beispiel bei vielen Missionszielen eine entscheidende Rolle. Vielleicht erhaltet ihr den Befehl, eine feindliche Stellung einzukesseln, indem ihr das umliegende Gebiet erobert, oder ihr müsst die feindlichen Linien durchbrechen, um zur Verstärkungseinheit durchzudringen. Das Frontliniensystem beeinflusst auch die Spielmechaniken. Manche Aktionen (z. B. der Aufbau von Verteidigungsanlagen) sind nur von der eigenen Seite aus möglich, und wenn ihr die Frontlinie vorantreibt, könnt ihr eure eigenen Einheiten auch von einer höheren Stellung aus verstärken.
Übernehmt durch direkte Kontrolle der Einheiten persönlich die Führung
In Echtzeitstrategie-Spielen könnt ihr sehr spezifische Befehle erteilen, und doch gibt es immer wieder Momente, in denen eure Einheiten nicht genau das tun können, was ihr wollt. In diesen Situationen habt ihr in Men of War II die Möglichkeit, Einheiten im Spiel direkt zu kontrollieren. Ihr könnt Panzer, Maschinengewehrstellungen, Artilleriegeschütze und sogar einzelne Soldaten unmittelbar befehligen und platzieren, wobei sich das Spiel vorübergehend in ein Third-Person-Actionspiel wie Gears of War oder World of Tanks verwandelt.
Das ist besonders praktisch für Aufgaben, die Präzision erfordern, wenn z. B. ein Fallschirmjäger patrouillierende Wachen mit Wurfmessern lautlos ausschalten soll oder ihr ein Panzerabwehrgeschütz in eure Gewalt bringen müsst, um eine Granate auf ein gepanzertes Fahrzeug zu schießen, das sich zwischen zwei Gebäuden versteckt. Ihr könnt das Feature aber auch einfach benutzen, um gelegentlich selbst bei der Action mitzumischen. Ihr wollt ja den ganzen Spaß nicht nur euren Panzerabwehrsoldaten überlassen, oder?
Benutzt alles auf dem Schlachtfeld, um euch einen Vorteil zu verschaffen …
Ob ihr einer sowjetische Panzerbrigade den Befehl gebt, die gesamte deutsche Armee aufzuhalten, oder amerikanische Fallschirmjäger anführt, die sich durch die Heckenlandschaft der Normandie schleichen, habt ihr es in vielen Missionen mit einer weit überlegenen Streitmacht zu tun. Daher müsst ihr oft raffinierte Lösungen finden, um das Kampfgeschehen zu euren Gunsten zu wenden, indem ihr Waffen und Ausrüstung erbettelt, leiht oder stehlt, wo immer ihr die Gelegenheit dazu findet.
Zum Glück könnt ihr sämtliche Waffen und Fahrzeuge eurer Feinde auch selbst benutzen. Habt ihr gerade ein MG-Nest gesäubert? Besetzt es selbst und bearbeitet die deutschen Linien mit rotierenden Salven. Habt ihr in einem Wäldchen ein deutsches Artilleriegeschütz entdeckt? Tötet seine Mannschaft, rollt es den Hügel hinauf und bombardiert die feindliche Verteidigung aus einem Kilometer Entfernung.
Ihr könnt euch für eure eigenen Zwecke aber nicht nur Fahrzeuge und größere Waffen unter den Nagel reißen. Da jeder Soldat im Spiel sein eigenes Inventar hat, lohnt es sich, gefallene Feinde auf Waffen, Munition und Verbandskästen zu durchsuchen. Ebenso könnt ihr euch bei feindlichen Fahrzeugen bedienen und ihren Sprit abzapfen. Ihr könnt Gegnern sogar den Helm vom Kopf schießen, um ihn dann einzusammeln. Denkt immer an die wichtigste Regel im Krieg: Wer es findet, darf es behalten, und wer es verloren hat, wird von seinem eigenen Flak-Geschütz nach Deutschland zurückgepustet.
… ihr könnt es natürlich auch einfach zerstören.
Da Men of War II ein Echtzeitstrategie-Spiel während des 2. Weltkriegs ist, überrascht es nicht, dass ihr so einiges in die Luft jagen müsst. Tatsächlich nimmt es Entwickler Best Way mit der Zerstörung ziemlich ernst und jede Explosion kann den Verlauf einer Schlacht entscheidend beeinflussen. Jede Deckung, ob Mauer, Baum oder Gebäude, kann mit einer gut platzierten Mörser- oder Artilleriegranate vernichtet werden. Umgekehrt können Explosionen auch Deckung erzeugen, wenn Geschosse das Gelände aufwühlen und Krater hinterlassen, in denen Soldaten kurzfristig Schutz suchen können.

Die ausgefeiltesten Zerstörungsmechanismen des Spiels kommen jedoch bei Gebäuden und Fahrzeugen zum Einsatz. Konstruktionen verbiegen sich oder zerbrechen, je nachdem, wo sie getroffen werden, und der Einschlagpunkt bestimmt, welche Fenster zersplittern und welche Dächer einstürzen. Was die Fahrzeuge betrifft, können Granaten auch bei Panzern unterschiedliche Schäden verursachen. Sie können die Gleisketten zerstören und den Panzer bewegungsunfähig machen. Oder die Kanone wird unbrauchbar und kann nicht mehr abgefeuert werden. Außerdem könnte ein Teil der Besatzung getötet werden, was die Bewegung und Feuerkraft einschränkt. Natürlich kann auch direkt der ganze Panzer explodieren und nur ein schwelendes Wrack hinterlassen, das später im Kampf wiederum als Deckung dienen kann.
Befehligt eure Soldaten, Gräben auszuheben und Befestigungen zu bauen
Wenn ihr auf den großen, offenen Schlachtfeldern von Men of War II keine Deckungsmöglichkeiten findet, schafft einfach selbst welche. Die meisten Infanterieeinheiten können Sandsackwälle bauen, die eure Truppen vor feindlichem Gewehrfeuer schützen, und Grabennetze ausheben, in denen ihr euch sicher zwischen den Stellungen bewegen könnt. Einige Einheiten können auch fortgeschrittenere Befestigungen bauen, z. B. MG-Nester aus Sandsäcken und sogar Beton. Solide Verteidigungsanlagen können für euren Vormarsch an der dynamischen Frontlinie von Men of War II entscheidend sein, denn ihr könnt mit einer Handvoll Soldaten eine weitaus größere Streitmacht auf Abstand halten.
Findet mit drei verschiedene Kampagnenarten das passende Kriegsszenario für euch
Während sich die meisten Spiele mit einer Kampagne begnügen, gibt es in Men of War II gleich sechs Kampagnen, die in drei verschiedene Arten unterteilt sind. Zu Beginn gibt es drei Standardkampagnen, bei denen ihr jeweils eine vorgegebene Auswahl an Einheiten kontrolliert, um bestimmte Ziele zu erreichen. Ihr versucht, mit den sowjetischen Streitkräften den deutschen Vormarsch durch Osteuropa nach Russland aufzuhalten, führt die US-Armee durch die Normandie, um die Deutschen in den Kessel von Falaise zu drängen, oder erlebt mit den zersplitterten Resten der Wehrmacht die letzten Tage des Krieges auf heimischem Boden.

Außerdem gibt es zwei „Historische Kampagnen“, in denen ihr die russische Gegenoffensive in Osteuropa und die D-Day-Landungen spielt. Diese unterscheiden sich in zweierlei Hinsicht von den Standardkampagnen. Einerseits bieten sie euch die Möglichkeit, neue Technologien zu erforschen und eure Einheiten aufzurüsten, andererseits bestimmt ihr selbst darüber, welche Einheiten ihr in die Schlacht schickt.
Schließlich gibt es noch den Modus „Eroberung“, eine dynamische Kampagne nach Art von Total War, die rundenbasierte Heeresbewegungen auf großen, offenen Karten mit taktischen Echtzeitschlachten kombiniert, in denen ihr um wichtige Dörfer und Städte kämpft. Auf den vier verschiedenen Karten kämpft ihr als Amerikaner um die Befreiung von Paris, haltet als Sowjets den deutschen Vormarsch auf oder drängt als Wehrmacht an die West- oder Ostfront. Die rasanten „Überfall“-Missionen und die Mehrspieler-Modi mitgerechnet könnt ihr die Action von Men of War II auf zahlreiche Arten erleben.
Bewegt Artilleriewaffen mit Fahrzeugen (oder notfalls mit Pferden)
Ein Detail, das mir persönlich in Men of War II besonders gut gefällt, ist die Möglichkeit, mobile Waffen (z. B. schwere MGs oder Artillerie) mit Fahrzeugen verbinden kann, um sie über das Schlachtfeld zu bewegen. Bei den amerikanischen und deutschen Streitkräften benutzt ihr dazu motorisierte Fahrzeuge wie Lastwagen und Sattelschlepper. Die Sowjets können ihre großen Geschütze aber auch mit Pferden in Stellung bringen. Es hat etwas sehr Befriedigendes, seine großen Waffen zusammenzupacken und sie woandershin zu transportieren, erst recht, wenn man dafür Pferde benutzt.
Men of War II ist jetzt im Epic Games Store erhältlich!