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Sechs geniale Details aus „LEGO Star Wars: Die Skywalker Saga“
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John Walker
Wie seine Vorgänger lässt es sich allein oder im Couch-Koop spielen und ist nach wie vor eines der besten Spiele, die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern erleben können. Außerdem strotzt dieser Titel nur so vor liebevollen Details, was der Beweis dafür ist, dass die Entwickler viel zu hart daran gearbeitet haben. Um dieses unglaubliche, riesige Spiel zu würdigen, haben wir für euch einige unserer Lieblingsdetails und versteckten Extras zusammengestellt.
LEGO Star Wars: Die Skywalker Saga ist ab dem 5. Dezember 2024 um 17:00 Uhr MEZ bis zum 12. Dezember 2024 um 17:00 Uhr MEZ kostenlos im Epic Games Store erhältlich.
Hier könnt ihr mit eurer ursprünglichen Trilogie beginnen
Der Begriff „die ursprüngliche Trilogie“ ist in der Welt von Star Wars ziemlich verwirrend. Gemeint sind die ersten drei Filme. Das heißt nicht, dass es sich um die chronologisch ersten drei Streifen handelt, sondern um die Teile vier, fünf und sechs. Klingt schon etwas kompliziert. Dieses Durcheinander wird sicherlich nicht dadurch verbessert, dass der erste veröffentlichte Star Wars-Film, Eine neue Hoffnung, als „Episode IV“ bezeichnet wird, obwohl er 1977 einfach nur „Krieg der Sterne“ hieß. Diese Bezeichnung wurde erst 1981 nach der Veröffentlichung von Episode V: Das Imperium schlägt zurück im Jahr 1980 hinzugefügt … na gut, das reicht jetzt.
Was wir damit sagen wollen, ist, dass eure ursprüngliche Trilogie immer jene ist, die ihr zuerst gesehen habt, egal ob sie 1977, 1999 oder 2015 begann. In Lego Star Wars: Die Skywalker Saga könnt ihr euch aussuchen, mit welcher davon ihr anfangen möchtet. Zwar müsst ihr immer noch mit dem ersten Streifen jeder Trilogie beginnen und alle drei Filme der Reihe nach durchspielen, ihr könnt jedoch auch gleich mit Jar Jar durchstarten oder von Anfang an in die Rolle von Rey schlüpfen.
Huckepack-Ausflüge!
Es gibt nichts Schöneres als den Anblick von Obi-Wan Kenobi, der von R2-D2 per Huckepack getragen wird. Dieses Szenario mag merkwürdig erscheinen und sicherlich im Widerspruch zur offiziellen Version des Star Wars-Universums stehen, aber die Beweise liegen auf der Hand. Wenn ihr mit dem Jedi in der Nähe des plappernden Roboters seid, könnt ihr diesen einfach besteigen. Danach steuert ihr den umherflitzenden R2-D2, während sich euer Obi-Wan köstlich amüsiert.

Natürlich lässt sich das auch mit anderen Figuren machen, aber keine scheint es so zu genießen wie der betagte Jedi-Ritter. Angesichts der Tatsache, dass er kurz davor steht, sich Vader ohne wirklichen Grund zu opfern, soll er doch ruhig noch ein bisschen Spaß haben. (Danach erscheint er dann als leicht bläulich schimmernder Geist, der anscheinend mächtiger ist, als wir uns vorstellen können.)
Wie ein sich stoßender Sturmtruppler zum Star wurde
Wir alle lieben diesen einen Moment in Eine neue Hoffnung, auf den wir besonders neue Zuschauer hinweisen: Als die Rebellen auf dem Todesstern sind und die Sturmtruppen durch die Tür zum Sicherheitskontrollzentrum über der Dockbucht 327 stürmen. Hinten sieht man einen Typen, der sich ziemlich heftig den Kopf am Türrahmen stößt! Diese Szene wurde so belassen – tatsächlich wurde sie nicht einmal in einer der späteren Versionen des Films von George Lucas korrigiert oder herausgeschnitten. (In der Fassung von 2004 fügte er sogar noch einen Soundeffekt hinzu.)

Ein solcher Moment kam beispielsweise in Episode II vor, als sich Jango Fett auf einem Sklavenschiff den Kopf stößt, und auch im 2015 erschienenen Spiel Star Wars: Battlefront. Im Lego-Titel trifft es den armen Sturmtruppler aber wirklich so hart, dass er sich im Kreis dreht und vor Schwindel kaum stehen kann.
Die Entscheidung liegt bei euch
Während Die Skywalker Saga die Ereignisse in den Filmen ziemlich genau abbildet, könnt ihr im Free-Play-Modus eurer Fantasie freien Lauf lassen und mit allen Charakteren interagieren, die ihr bisher freigeschaltet habt. Wenn ihr also schon immer mal sehen wolltet, wie Darth Maul und Kylo Ren gemeinsame Sache machen, dann seid ihr hier genau richtig. Zudem führen bestimmte Paarungen zu einer ganzen Reihe von bisher nicht geführten Gesprächen, was natürlich richtig genial ist.
Eines dieser tollen Easter Eggs taucht auf, wenn man Darth Vader und den jungen Anakin Skywalker zur gleichen Zeit ins Spiel bringt.
„Wow, das ist ein cooles Outfit!“, sagt der euphorische junge Anakin zum legendären Bösewicht. „Wo kann ich mir das besorgen?“
„Geduld, mein Kind“, antwortet Vader. „Hab einfach nur Geduld!“
Lasst eure Charaktere vor sich hinmurmeln
Wenn ihr Lego-Spiele schon immer toll fandet, insbesondere die früheren Versionen von Lego Star Wars (um es gleich vorwegzunehmen: Nein, hier werden keine Inhalte wiederverwendet), dann werdet ihr euch daran erinnern, dass es in den Zwischensequenzen keine echten Dialoge gab. Stattdessen gaben die Figuren undeutliche Murmellaute von sich und machten höchstens Gesten und Grimassen.
Im Laufe der Jahre wandten sich die Entwickler von Traveller's Tales davon ab und verwendeten stattdessen Synchronsprecher (die in der Regel die Originalstimme imitieren), um klassische Zeilen auf witzige Weise mit originellen, oft sehr albernen neuen Dialogen zu kombinieren. Und das mit Erfolg! Wer aber an die bisherige Vorgehensweise gewöhnt war, für den kann es auch befremdlich sein.
Zum Glück gibt es in Die Skywalker Saga jedoch einen Modus, mit dem man die Figuren wieder murmeln lassen kann. Dieses Feature ist allerdings nicht so leicht abzurufen und befindet sich auch nicht in den Einstellungsoptionen.
Um die Charaktere murmeln zu lassen, müsst ihr den Holoprojektor öffnen (das ist der Bildschirm, auf dem ihr Figuren auswählen, Studs ausgeben könnt usw.) und ganz rechts auf den Reiter „Extras“ klicken. Dort befinden sich alle Anmerkungen zum Tutorial. Doch darüber gibt es einen Abschnitt namens „Datenkarten“. Das sind zusätzliche Features, die man mit Unmengen von Studs und in den Leveln versteckten Datenkarten freischalten kann. Wenn ihr aber in der Liste nach unten scrollt, seht ihr, dass es eine bereits freigeschaltete Option gibt. Das ist der „Mumble Mode“, den ihr zu nostalgischen Zwecken einfach nur aktivieren müsst.
Man darf auch schummeln!
Vor langer Zeit – als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte und wir noch jünger waren – gab es für so gut wie jeden Titel sogenannte Cheat-Codes. Das waren sozusagen die Überbleibsel der von den Entwicklern bei der Erstellung der Spiele verwendeten Shortcuts, die nicht entfernt wurden und durch geheime Codes oder unsinnige Controller-Optionen ausgelöst wurden, damit diejenigen, die Bescheid wussten, einen Vorteil daraus erlangen konnten. (Wenn ihr jemandem über 40 „IDSPISPOPD“ nennt, werden seine Augen glasig und er wird etwas von „kein Clipping“ murmeln – und ja, das habe ich wirklich aus dem Gedächtnis getippt.) Solche Cheat-Codes gibt es beim Gaming fast gar nicht mehr. Zum Glück bleiben sie uns aber in den Lego Star Wars-Spielen erhalten.

Natürlich sind sie hier etwas „offizieller“, da man sie über einen bestimmten Menüpunkt im Spiel eingeben kann. Wenn ihr auf eurem Holoprojektor denselben Reiter „Extras“ wie zuvor öffnet, erscheint oben die Option „CODE EINGEBEN“. Es gibt zwei Arten: Manche schalten Charaktere frei, andere wiederum Schiffe. Sowohl die Schiffe als auch die weihnachtlichen „Holiday Special“-Versionen der Charaktere können nur auf diese Weise abgerufen werden.
Codes für freizuschaltende Charaktere
- Darth Vader (Holiday Special): WROSHYR
- Tarkin: 3FCPPVX
- Mr. Bones: BAC1CKP
- Poggle der Geringere: Z55T8CQ
- Der Imperator: SIDIOUS
- I-TS-Transportschiff der Rebellen: SHUTTLE
- Die Razor Crest: ARVALA7
LEGO Star Wars: Die Skywalker Saga ist ab dem 5. Dezember 2024 um 17:00 Uhr MEZ bis zum 12. Dezember 2024 um 17:00 Uhr MEZ kostenlos im Epic Games Store erhältlich.