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Überlebt mit diesen vier Tipps die trostlose, brutale und unendlich schöne dystopische Welt von REPLACED

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Matt Cabral
1. Mai 2026
Das Erste, was einem in dem Cyberpunk-Action-Plattformer REPLACED sofort ins Auge fällt, ist nicht die schädelspaltende Nahkampfwaffe eines hässlichen Schlägers, sondern die beeindruckende visuelle Präsentation des Spiels. Dieses Abenteuer von Sad Cat Studios in einem alternativen Amerika der 1980er Jahre kann es mühelos mit Blade Runner aufnehmen und besticht durch einen handgefertigten 2,5D-Pixel-Art-Stil, der ein wirklicher Augenschmaus ist.
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Während ihr euch als R.E.A.C.H., eine künstliche Intelligenz, die in einem menschlichen Körper gefangen ist, durch diesen retro-futuristischen Thriller kämpft, werdet ihr schnell merken, dass seine von einer nuklearen Katastrophe gezeichneten Welt ebenso brutal wie schön ist. Während ihr versucht, die finsteren Geheimnisse der fiktiven Stadt Phoenix City zu entschlüsseln und das korrupte Unternehmen zu zerschlagen, das diese repressive Dystopie regiert, trefft ihr auf zahlreiche Gegner, die eurem Auftrag ein blutiges Ende bereiten wollen.

Wenn ihr euch Hals über Kopf in die fesselnde Geschichte und die faszinierende Grafik von REPLACED stürzt, während ihr gegen zahlreiche Bedrohungen kämpft, die euch mit Wonne zu Brei verarbeiten würden, kann das eine echte Herausforderung sein. Aber keine Sorge: Hier findet ihr vier Schlüsselstrategien, die euch helfen, nicht nur mühsam zu überleben, sondern euch dabei auch erfolgreich hochzuarbeiten. Und das in einer Welt, in der menschliche Organe wertvoller sind als Geld … und alle es anscheinend auf eure wertvollen Eingeweiden abgesehen haben.

Hämmert in den frühen Nahkämpfen nicht wild auf die Tasten

REPLACED führt euch sanft in seine gnadenlose Welt ein, damit ihr euch an seine brutalen Kämpfe gewöhnen könnt, bevor der Schwierigkeitsgrad merklich ansteigt. Anfangs könnt ihr die Auseinandersetzungen in der Regel gewinnen, indem ihr Grundangriffe spammt. Aber ihr solltet der Versuchung widerstehen, euch einfach durch die anfänglichen Kapiteln der Kampagne zu hämmern, sonst seid ihr unvorbereitet, wenn das Spiel einen Gang höher schaltet und euch brutal in den Rücken fällt.
Die entsprechenden Tutorials verlangen zwar nicht gleich, dass ihr an euren Konter- und Ausweichfähigkeiten arbeitet, trotzdem solltet ihr sofort damit anfangen, diese Techniken zu üben. Der Kampf in REPLACED folgt einem Rhythmus, der Fans der „Batman: Arkham“-Reihe sicherlich vertraut ist. Aber wenn ihr diesen Ablauf schon mit schwachen Standardgegnern perfektioniert, bereitet euch das weitaus weniger Mühe, als wenn ihr euch erst bei deutlich härteren Bedrohungen um die Grundlagen kümmert.
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Das Kampfsystem entwickelt sich außerdem im Laufe des Spiels weiter und fügt eurem Arsenal neue, komplexere Fähigkeiten und Manöver hinzu. Wenn ihr soweit seid, dass ihr mit der Huxley-Pistole Chaos stiftet, mit der Spitzhacke Schilde zertrümmert und mit Schockwellen den Boden erzittern lasst, sollten diese frühen Standardfähigkeiten bereits zu eurem automatischen Repertoire zählen.

Beherrscht die Huxley-Handkanone

Während sich die dynamischen Faustkämpfe von REPLACED für alle, die in den Straßen von Gotham City für Recht und Ordnung gesorgt haben, angenehm vertraut anfühlen werden, verfügt R.E.A.C.H. über eine Waffe, die ihr niemals am Werkzeuggürtel des maskierte Rächers finden werdet. Die Huxley-Pistole ist kein üblicher Ballermann, sondern eine ausgeklügeltere Waffe, die mühelos mit dem flüssigen Nahkampf harmoniert.
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Daher solltet ihr euch schnell mit ihr vertraut machen, um sie organisch in euer Gemetzel einzubinden. Ihr könnt die Pistole im Laufe des Spiels zwar mehrfach verbessern, doch schon ihre Standardfunktionen ermöglichen eine befriedigende Gameplay-Schleife, wenn ihr sie als Schlagstock verwendet und Schädel zerschmettert und aus sicherer Entfernung als tödliche Schusswaffe benutzt. Im ersteren Fall ladet ihr Energie auf, indem ihr auf Gegner eindrescht, während ihr beim zweiten Verwendungszweck diese angesammelte Energie nutzt, um auf Distanz eine absolut tödliche Kugel abzufeuern.
Und so wie ihr die fließende Abfolge von Standardangriffen, Kontern und Ausweichmanövern beherrscht, solltet ihr auch die Schleife der Huxley-Pistole üben, um sie nahtlos in euren Kampfablauf zu integrieren. Wenn ihr dann die Kunst beherrscht, im Nahkampf die Feuerkraft der Pistole zu verstärken, um anschließend einem Bösewicht das Licht auszupusten, nehmt euch Zeit, zu experimentieren, um die Strategie zu finden, die zu eurem Stil passt.

Wenn ihr zum Beispiel zu Beginn einer Schlacht erstmal schwache Horden ausdünnen wollt, solltet ihr nicht sofort Kugeln für die gefährlichsten Gegner verschwenden. Nutzt stattdessen diese größeren, langsameren Unholde, um die Pistole mit Munition aufzufüllen. Dabei verbleiben diese schwerfälligen Bedrohungen zwar länger auf dem Schlachtfeld, aber die Taktik ermöglicht euch auch, die zahlreicheren schwer fassbaren Gegner relativ einfach zu eliminieren.

Nehmt den Hundeauftrag und alle andere optionalen Aktivitäten an

Etwa auf halbem Weg durch die Geschichte von REPLACED begegnet ihr Excalibur, einem hungrigen Welpen, der sich in der Hub-artigen Station dieser Welt herumtreibt. Nach einem einfachen Auftrag, bei dem ihr dem hungrigen Hund einen saftigen Burger besorgen müsst, dürft ihr ihn liebevoll streicheln.
In den meisten Spielen wäre diese Interaktion ein netter Beitrag, um die Geschichte abzurunden, doch in REPLACED ist die Verbindung zu dem Vierbeiner erst der Anfang. Diese optionale Aktivität gewährt euch nämlich ein wichtiges Upgrade, mit dem eure Spitzhacke Energie für die Huxley-Pistole erzeugt. Dabei ist dieser Hundeauftrag nur ein gutes Beispiel für die meisten optionalen Aktivitäten. In der Station findet ihr eine ganze Reihe ähnlicher Aufgaben, die wie kosmetisches Beiwerk wirken, jedoch wertvolle Belohnungen einbringen, die euch auf dem Schlachtfeld letztendlich das Leben retten können.
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Dieser sichere Zufluchtsort entwickelt sich und ihr werdet oft zu ihm zurückkehren. Natürlich ist die spannende Action wesentlich interessanter, doch es lohnt es sich, die Zeit zu investieren, um mit allen Charakteren – und Tieren – zu interagieren und ihre Quests anzunehmen. Meistens handelt es sich zwar nur um einfache Besorgungen, aber sie lohnen sich eigentlich immer, egal ob ihr dafür einen permanenten Gesundheits-Boost, effizientere Med-Stims oder ein Waffen-Upgrade erhaltet, das ihr im weiteren Verlauf dieses dystopischen Albtraums benötigen werdet.

Profitiert von den detaillierten Schwierigkeitsmodi

Oberflächlich betrachtet wirken die drei Schwierigkeitsgrade von REPLACED wie das, was man aus zahlreichen anderen Spielen kennt. Doch die Optionen „Leicht“, „Normal“ und „Schwer“ bieten detaillierte Beschreibungen, die es ermöglichen, fundiertere Entscheidungen zu treffen, die besser zu eurem Geschicklichkeitsniveau und Spielstil passen.
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Der einfachste Modus des Spiels verringert zum Beispiel den erlittenen Schaden und eure Gegner haben weniger Gesundheitsreserven. Außerdem findet ihr unterwegs mehr Med-Stims. Umgekehrt ist im schwierigsten Modus der erlittene Schaden deutlich höher und eure Gegner können allerhand einstecken.

Zusätzlich zu dieser willkommenen Ergänzung, die ein individuelleres Erlebnis ermöglicht, lässt der Modus sich auch spontan anpassen. Wenn ihr zum Beispiel eher eine „normale“ oder „mittlere“ Herausforderung bevorzugt, aber bei einem bestimmten Kampf nicht vorankommt, könnt ihr die frustrierende Und-nochmal-Tretmühle umgehen, indem ihr vorübergehend zur Einstellung „Leicht“ wechselt.

Bleibt anzumerken, dass die fantastische optische Präsentation und die fesselnde Erzählweise REPLACED zu einem Erlebnis machen, in das man vollkommen eintauchen möchte – ohne sich darum kümmern zu müssen, dass man von einem Boss abgeschlachtet wird, der plötzlich wiederaufersteht, weil sein Körper mit einem zweiten Herzen modifiziert wurde.

REPLACED erscheint demnächst im Epic Games Store.