
Neuigkeiten
Der Ritter gibt sich in Dead by Daylight die Ehre: Überlebenstipps
B
Behaviour Interactive
Als berechnender Gebieter und überragender Krieger bringt der Ritter ein einzigartiges Element in den Nebel mit: Er arbeitet nicht allein. Ihn begleiten 3 treue Wachen, die seine dunkle Neigung teilen, Schmerzen zuzufügen. Die Überlebenden müssen sich also mehreren Bedrohungen gleichzeitig stellen – zumindest für kurze Zeit.
Seid unbesorgt! Schon bald werdet ihr diese Wachen so gut kennen wie den Ritter selbst. Fangen wir mit ihren Namen an. Der Scharfrichter – das ist der Große mit dem grotesken Aussehen und dem riesigen Beil. Der Meuchler, ihr könnt ihn an seiner Glatze, seiner Lederrüstung und seinem gezackten Dolch erkennen. Und schließlich der Kerkermeister, dessen Kennzeichen sein schartiger Helm, die Plattenrüstung und der tödliche Flegel sind.
In den ersten Prüfungen, bei denen die Begegnung mit dem Ritter noch neu und ungewohnt ist, kann es schnell brenzlig werden, wenn die Wachen ins Spiel kommen. Selbst erfahrene Spieler werden mit zwei Killern auf ihren Fersen ihre Schwierigkeiten haben, und es wird euch Einiges an Geschicklichkeit kosten, ihnen zu entgehen.
Wie also schafft man es, mit derart schlechten Chancen zu überleben?
Vittorio Toscano war ein geduldiger Mann, der an die Macht des Wissens glaubte. Damit war er durchaus auf der richtigen Spur – selbst der Ritter würde zustimmen, dass es von äußerster Wichtigkeit ist, seinen Gegner zu kennen. Denn nur dann kann man seine Schwächen entblößen und vielleicht sogar ausnutzen.
KENNT EUREN GEGNER
Die Macht des Ritters basiert auf Patrouillenpfaden, die er innerhalb einer begrenzten Reichweite erzeugen kann. Sobald er einen erzeugt hat, beginnt eine der drei Wachen des Ritters ihre Patrouille. Falls sie euch sieht, macht sie erstens den Ritter auf euch aufmerksam und jagt euch zweitens selber nach. Das kann gefährlich sein – vor allem, wenn der Ritter gerade in der Nähe ist.Der Ritter kann mit seiner Macht außerdem seinen Wachen befehlen, Generatoren zu beschädigen und Paletten zu zerstören. Wenn ihr eine Wache hierbei beobachtet, läuft gerade die Abklingzeit der Macht des Ritters, und ihr müsst euch um Patrouillenpfade keine Sorgen machen. Zumindest für eine Weile.
Wenn ihr verfolgt werdet und eines der Banner (eine Art Fahne) des Ritters entdeckt, könnt ihr es aufheben, um den Patrouillenpfad komplett zu entfernen und nebenher einen Geschwindigkeitsschub zu erhalten. Banner können außerdem entfernt werden, indem ein Überlebender von einem Haken genommen wird. Es lohnt sich also zweifach, Altruist zu sein. Versucht, im Voraus zu erahnen, welche Bereiche der Ritter abriegeln könnte. Wenn ihr ein verwundetes Teammitglied seht, das von einer der Wachen verfolgt wird, ist das ein idealer Zeitpunkt, um einen Schutztreffer einzustecken.
Haltet euch vor Augen, dass der Spieler des Killers eigene Patrouillenpfade erst erstellen muss, die in dem Moment als sichtbare Wege erkennbar sind. Sehr wahrscheinlich werden Generatoren zu seinen Prioritäten zählen, vor allem, wenn es sich um einen Generator handelt, bei dem ihr und eure Teammitglieder schon entsprechende Fortschritte gemacht habt. Wenn ihr eine Weile keine Wache gesehen habt, dann solltet ihr vielleicht besser vorsichtig sein, wenn ihr zu so einem Generator zurückkehrt.
DIE TALENTE DES RITTERS
Obwohl allen Killern bei der Erstellung von Builds viele Talente zur Auswahl stehen, werdet ihr die charakterspezifischen Talente des Ritters wahrscheinlich oft zu Gesicht bekommen – vor allem zu Anfang, wenn ihr sie gerade erst kennenlernt.Sein erstes Talent heißt Keine Versteckmöglichkeit, womit er schnell zur Geißel aller selbsternannten Schleichmeister werden sollte. Wenn der Ritter einen Generator beschädigt, sieht er die Auren aller Überlebenden in seiner unmittelbaren Umgebung. Das solltet ihr bedenken, wenn ihr das nächste Mal versucht, euch hinter dem Baumstumpf ganz in der Nähe zu verstecken. Denn wenn er direkt auf euch zukommt, könnt ihr sicher sein, dass er „Keine Versteckmöglichkeit“ verwendet.
Sein zweites Talent ist der Fluch: Im Angesicht der Dunkelheit. Wenn ihr Fluchtalente noch nicht kennt: Ihr könnt sie an einem leuchtenden Fluch-Totem erkennen, und sie müssen gesäubert werden. In einigen Fällen – „Im Angesicht der Dunkelheit“ gehört dazu – können Fluchtalente an einzelne Überlebende gebunden werden. Wenn euch der Ritter verletzt, werdet ihr verflucht. Dadurch werden alle Teammitglieder außerhalb des Terrorradius des Ritters dazu gezwungen, zeitweise zu schreien.
Wenn ihr zu den Schreienden gehört und das Fluch-Totem nicht gleich finden könnt, ist es vielleicht keine schlechte Idee, der Gefahr ins Auge zu blicken und euch knapp innerhalb des Terrorradius zu halten. So verhindert ihr, dass ihr der Ritter auf euch aufmerksam wird. Schließlich ist ein schreiender Überlebender leichte Beute.
Sein drittes Talent ist Hochmut, ein bedrohliches Talent, das Verfolgungsjagden noch tödlicher macht. Dieses Talent ist schnell erklärt: Wenn ihr den Killer betäubt, leidet ihr für eine kurze, aber nervenaufreibende Zeit unter dem Statuseffekt „Gefährdet“. Falls ihr euch unter „Gefährdet“ nichts Konkretes vorstellen könnt: Es bedeutet, dass ihr mit einem Schlag erledigt werden könnt.
Angesichts der Möglichkeiten dieses Talents solltet ihr damit rechnen, dass der Ritter versucht, betäubende Treffer zu erhalten, um dann von dem Statuseffekt „Gefährdet“ zu profitieren. Daher sollet ihr im Voraus Paletten verteilen oder zumindest nur dann Treffer riskieren, wenn ihr bei voller Gesundheit seid. Der Geschwindigkeitsschub, den ihr erhaltet, wenn ihr verletzt werdet, kann euch dazu dienen, einen sicheren Ort zu erreichen und euch mit anderen zu treffen, die euch heilen können.
Hoffentlich hilft euch dieser Leitfaden dabei, eine Chance gegen den Ritter und gegen jeden Killer zu haben, der in seinem Build die einzigartigen Talente des Ritters verwendet. Viel Erfolg! Wir sehen uns im Nebel.
