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Überleben und Geheimnisse in The Lord of the Rings: Return to Moria

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Brittany Alva
24. Okt. 2023

Die Hardcore-Fans von Der Herr der Ringe wissen vielleicht schon, dass Gimli, ein Mitglied der Zwergengefährten, nach den Ereignissen der Filme nach Moria zurückgekehrt ist. Jetzt erhalten die berüchtigten Ruinen ihr eigenes Spiel, The Lord of the Rings: Return to Moria, in dem es darum geht, die Höhlen von Orks und anderen dunklen Mächten zurückzuerobern.

Das Survival-Crafting-Game spielt rund 50 Jahre nach der Herr der Ringe-Trilogie von J.R.R. Tolkien. Mittelerde wurde zwar von Saurons Herrschaft bewahrt, aber an den dunklen Orten der Welt lauert immer noch viel Böses. Einer dieser Orte ist Moria, wo ihr die alten Zwergenminen zurückerobern und wieder nutzbar machen müsst.

Bevor ihr euch in die Minen wagen könnt, gibt es eine Menge zu tun, und wenn ihr wisst, wie das Spiel funktioniert, könnt ihr euch eine Menge Zeit (und Kopfschmerzen) sparen. Hier findet ihr alles, was ihr wissen müsst, ehe ihr euch in das Abenteuer von The Lord of the Rings: Return to Moria stürzt.
 

Erschafft euren Charakter (und eure Welt)


Wenn ihr das Spiel zum ersten Mal startet, müsst ihr euren Charakter erstellen. Dabei stehen euch viele Möglichkeiten zur Auswahl, der wesentliche Punkt ist aber, dass ihr an eurem Charakter jederzeit wirklich alles anpassen könnt. Dazu müsst ihr nicht einmal etwas Besonderes tun und ihr könnt den von euch erschaffenen Zwerg in jede gewünschte Welt mitnehmen. Ihr könnt euren Zwerg sogar in den Ruhestand schicken, wenn ihr denkt, dass er genug geleistet hat.

Die Welten sind etwas wichtiger – sie sind praktisch eure Spielstände. Jede Welt wird von der KI generiert und eure Quests, Basen, Ressourcen und auch alles andere werden in einer Welt gespeichert. Ihr könnt offline oder mit Freunden online durch eure Welt ziehen – und ihr könnt auch zu jedem beliebigen Zeitpunkt zwischen den beiden Möglichkeiten wechseln.
Lager im frühen Spiel von The Lord of the Rings: Return to Moria


Baut euer Lager


Nachdem ihr im Tutorial die Grundlagen gelernt habt, stoßt ihr in The Lord of the Rings: Return to Moria auf ein kleines Lager, das ihr benutzen könnt. Es gibt nur zwei Dinge, die in einem Lager vorhanden sein müssen: eine Feuerstelle und Bettzeug, aber in einem guten Lager gibt es auch eine Schmiede, einen Esstisch, Truhen und einen Schmelzofen, um Erz zu Barren zu schmelzen.

In der Anfangsphase des Spiels ist das alles, was ihr braucht. Während der ersten Stunden werdet ihr wahrscheinlich das Innere des Gebirges erkunden und schließlich die Minen von Moria erreichen, wo ihr viel Zeit verbringen werdet. Natürlich wäre es nett, gleich zu Anfang ein komplettes Lager einzurichten, aber sofern ihr nicht leidenschaftliche Ressourcensammler seid und am liebsten nur baut, könnt ihr eure Zeit zu Anfang besser verwenden.

Oft findet ihr Feuerstellen, die ihr wieder instand setzen könnt. Das spart euch auf Dauer eine Menge Ressourcen, und viele von ihnen befinden sich in verfallenen Gewölben, die ihr leicht wieder herrichten und in ein gemütliches neues Lager verwandeln könnt.

Um ein Lager zu errichten, verwendet ihr meist das Baumenü und nicht die verschiedenen Handwerkmenüs. Wenn ihr mit „B“ auf das Baumenü zugreift, findet ihr dort alles Nötige, von Gerüsten über Feuerstellen bis hin zu Bettzeug. Für das meiste davon braucht ihr nicht viele Ressourcen, ihr könnt also schon zu Beginn des Spiels ohne große Einschränkungen bauen.

Mit einem guten Lager werdet ihr Belagerungen besser überstehen. Belagerungen erfolgen zufällig – plötzlich tauchen Orks und Goblins auf und wollen euer Lager zerstören. Ihr müsst sie zurückschlagen, ehe sie zu viel Schaden anrichten können, und vor allem müsst ihr eure wertvollsten Besitztümer wie die Feuerstelle oder das Bettzeug verteidigen, denn sonst wird das Respawnen zur Katastrophe, wenn ihr während der Belagerung sterbt. Wenn euer Lager von Mauern umgeben ist, werden die Feinde eine Weile aufgehalten und euch bleibt mehr Zeit, sie zu töten.
Ressourcen in The Lord of the Rings: Return to Moria
 

Sucht Ressourcen


In The Lord of the Rings: Return to Moria gibt es Ressourcen in Hülle und Fülle. Einige davon sind leicht zu erkennen, wie etwa die Holzreste auf dem Boden oder die Eisenadern in der Wand. Andere Ressourcen findet man nicht so leicht. Ihr könnt fast alle Gegenstände im Spiel in ihre grundlegenden Ressourcen zerlegen.

Bäume könnt ihr fällen, alte Bauwerke könnt ihr abreißen und manchmal lassen sogar Goblins zufällige Ressourcen fallen. Wenn ihr in schwierigere Gebiete vordringt, kann es wichtig sein, Ressourcen in der Nähe zu finden, und diese ungewöhnlichen Quellen sind dabei hilfreich.

Einige Ressourcen findet man vor allem an speziellen Orten. Elbenholz findet ihr zum Beispiel in dem Bereich, in den Tageslicht dringt, an der Stelle, an der das Zaubererzeichen die Macht der Elben erwähnt. Erkundung ist ein Hauptelement während des ganzen Spiels.

Wenn ihr auf der Suche nach Erzen für bestimmte Rezepte seid, ist nicht immer klar, wonach ihr Ausschau halten müsst – erkundet viel und sammelt alles, was euch unter die Augen kommt, denn nur so könnt ihr herausfinden, was ihr wirklich braucht. Bronzebarren stellt man beispielsweise nicht aus Bronzeerz her, sondern aus Zinnerz. Während ihr also vielleicht nach einer bronzefarbenen Erzader sucht, müsst ihr eigentlich die roten Erzadern abbauen.

Hier kann euch eure Karte helfen, denn sie zeigt alle bisher gefundenen Adern an, sofern ihr ein wenig davon abgebaut habt. Das Erz regeneriert sich zwar nicht, aber ihr findet schneller, was ihr sucht, wenn ihr schleunigst wieder zu eurem Lager zurückkehren oder Feinden ausweichen wollt.
 

Handwerk


Es gibt verschiedene Arten, Rezepte herzustellen und es kommt sehr darauf an, was ihr machen wollt. Zum Glück erkennt man sehr leicht, wie man alles herstellen kann und was man dafür braucht.

Ihr könnt euch alle bereits bekannten Rezepte anschauen, indem ihr mit „C“ das Handwerkmenü öffnet und dort unten links auf die Rezeptliste klickt. Eure Rezepte sind nach den Stationen geordnet, mit denen ihr sie herstellt – einschließlich der besonderen Stationen, die ihr auf der Karte finden könnt, wie etwa die Großen Schmieden. Wenn ihr unterwegs seid, könnt ihr in diesem Menü auch nachsehen, was ihr für jedes Rezept braucht, um schnell zu erkennen, welche Ressourcen ihr suchen müsst.

Dieses Rezeptemenü hat noch einen weiteren praktischen Zweck – ihr könnt verschiedene Waffen miteinander vergleichen. Bei der Waffenherstellung wollt ihr natürlich die bestmöglichen Waffen erhalten. Waffen sind für das Überleben in den Minen von großer Bedeutung, und bessere Waffen sind umfassende Upgrades von schlechteren Waffen. Auf der Rezeptliste wird auch die Stufe jeder Waffe angezeigt, sodass ihr sicher sein könnt, die beste Waffe herzustellen. Das Gleiche gilt für die Rüstung.

Für bestimmte Rezepte braucht ihr allerdings nicht nur Ressourcen. Wenn ihr zum Beispiel ein Steak auf der Feuerstelle zubereiten wollt, braucht ihr einen Esstisch. Den könnt ihr im Baumenü herstellen. Rezepte, für die ihr bestimmte Hilfsmittel braucht, könnt ihr jederzeit herstellen, solange diese sich im selben Lager (in der Nähe derselben Feuerstelle) befinden.
Erzadern in The Lord of the Rings: Return to Moria
 

Kampf


Es ist fast, wenn nicht völlig unmöglich, The Lord of the Rings: Return to Moria durchzuspielen, ohne in einen Kampf verwickelt zu werden. Irgendwann müsst ihr die Lager der Orks plündern, und dafür braucht ihr gute Waffen und Rüstungen. Macht euch mit dem Kampfsystem vertraut – das hauptsächlich aus einem Angriff, einem aufgeladenen Angriff, Abblocken und Ausweichen besteht.

Auch wenn ihr das Kampfsystem meisterhaft beherrscht, könnt ihr auf Horden von Gegnern stoßen, die ihr ohne bessere Waffen und Rüstungen nur schwer besiegen könnt. Ihr könnt eure Kampfausrüstung auf zwei Arten verbessern.

Zuerst einmal könnt ihr bessere Waffen und Rüstungen herstellen. Dafür braucht ihr allerdings die Rezepte. Diese Rezepte erhaltet ihr vor allem, wenn ihr zerbrochene Statuen restauriert, auf die ihr unterwegs stoßt. Sie bestehen oft aus einem Paar und belohnen euch mit Rezeptteilen. Solltet ihr einmal in einem Gebiet feststecken, aus dem der einzige Ausweg an unüberwindbaren Gegnern vorbeiführt, sucht nach diesen Statuen.

Ihr könnt eure Waffen aber auch mit Runen aufwerten – dafür benutzt ihr einen Runentisch. Mit ein wenig Magie erhält eure Ausrüstung zusätzliche Fähigkeiten. Dann verursacht sie vielleicht zusätzlichen Schaden oder verändert sich sogar – sie erhält beispielsweise ein Leuchteffekt, wenn Feinde in der Nähe sind.
Große Schmiede bei The Lord of the Rings: Return to Moria


Erkunden


Die Erkundung ist ein Hauptelement von The Lord of the Rings: Return to Moria. In vielen Teilen der Welt findet ihr Überreste von Khazad-dûm, der Zwergenstadt, die jetzt in Moria in Trümmern liegt. Bei der Erkundung dieser Ruinen werdet ihr mit kleineren Quests beauftragt, die euch in der Hauptquest voranschreiten lassen, und ihr stoßt außerdem auf Notizen wichtiger Charaktere aus Mittelerde.

Während eurer Erkundungen findet ihr auch Ressourcen. Unmittelbar nach der Errichtung eures ersten Lagers stoßt ihr auf einen Muznakan, einen kleinen Schrein, der einer Zwergenfamilie geweiht ist. Es fehlen einige der Statuetten, und wenn ihr diese findet und jeweils an ihrer Stelle platziert, öffnet sich der Schrein und offenbart einen Schatz.

Diese Schätze sind an bestimmten Orten platziert, an denen ihr sonst nicht weiterkommen würdet. Ihr müsst in der Umgebung nach diesen Figuren suchen, aber das dauert nicht annähernd so lange wie die Suche nach Erz, das hier eher selten ist. Muznakans gibt es an verschiedenen Stellen im Spiel und sie sind wirklich hilfreich. Ähnlich enthalten Truhen, auf die ihr stoßt und für die ihr dann einen Schlüssel herstellen müsst, außerdem auch Gegenstände, die ihr für eure Hauptquest braucht.

Ihr könnt auch eure Spitzhacke mit auf Erkundungstour nehmen, dann erhaltet ihr Hinweise, was ihr tun müsst. Wenn ihr beispielsweise den Großen Schmelzofen von Narvi wiederherstellt, müsst ihr mehrere seiner Teile reparieren. Rüstet eure Spitzhacke aus, dann müsst ihr nur nach den gelb markierten Bereichen suchen und erkennt sofort, welche Teile ihr reparieren müsst.

Da ihr ständig mit Feinden und dem Verlust von Ressourcen rechnen müsst, kann die Erkundung einige Nerven kosten, aber irgendwann erhaltet ihr Zugang zu Wegpunkten. Allerdings dauert es eine Weile, die erforderlichen Ressourcen freizuschalten, und viele davon benötigen zum Wiederaufbau schwarze Diamanten – eine Ressource, die ihr bei der Plünderung von Ork-Verstecken erhaltet.
The Lord of the Rings: Return to Moria – Halle
Jetzt seid ihr bereit, euch in das Abenteuer von The Lord of the Rings: Return to Moria zu stürzen. Auf eurer Reise gibt es noch viel mehr zu lernen, aber diese Grundkenntnisse des Spiels werden euch helfen, dass ihr nichts Wichtiges verpasst und eure Reise reibungslos verläuft.

Holt euch The Lord of the Rings: Return to Moria im Epic Games Store.