
In The Riftbreaker trifft Total Annihilation auf Factorio

The Riftbreaker orientiert sich an Echtzeitstrategie-Spielen wie Total Annihilation und Factorio und entstand ursprünglich bei EXOR Studios in einem firmeninternen Spieldesign-Wettbewerb, den es mit Abstand für sich entschied.
„Nach der Veröffentlichung von X-Morph: Defense waren wir auf der Suche nach Ideen für unser nächstes Projekt, und da kam uns die Idee, innerhalb unseres Teams einen Spieldesign-Wettbewerb abzuhalten“, erklärt Piotr Bomak, Community-Manager des Studios. „Jedes Teammitglied konnte so viele verschiede Spielkonzepte einreichen, wie es wollte. Am Ende hatten wir mehr als 40 Ideen für neue Spiele. Wir haben uns alle durchgelesen und dann wurde abgestimmt. Dabei erhielt das Konzept für The Riftbreaker von jedem einzelnen Teammitglied eine Stimme. An dem Punkt war uns klar, dass es allen Spaß machen würde, The Riftbreaker zu entwickeln – schließlich konnte jeder dem Konzept etwas abgewinnen.“
Bomak erzählt, dass die Entwickler seines Studios Hunderte Stunden damit verbrachten, Spiele wie Total Annihilation, Supreme Commander, Starcraft und Factorio zu spielen.
„Jedes Mal wenn jemand sagt ‚Hey, das Spiel sieht aus wie eine Mischung aus Total Annihilation und Factorio!‘, fühlen wir uns geehrt“, sagt er. „Natürlich wollen wir, dass The Riftbreaker unverwechselbar ist, aber durch solche Vergleiche wird uns klar, dass unsere Inspiration durchscheint und dass wir auf dem richtigen Weg sind.
In The Riftbreaker übernehmen die Spieler die Rolle einer Kämpferin und Wissenschaftlerin, die einen riesigen Mecha steuert, dem sie den Spitznamen „Mr. Riggs“ gegeben hat. Die beiden werden auf einem unwirtlichen Planeten abgesetzt, wo sie die spätere Kolonisierung vorbereiten sollen. Die zwei Hauptachsen des Spiels sind das globale Wirtschaftssystem und der Aufbau einer wirksamen Verteidigung.“
Bomak fährt fort: „Beim Aufbau der Wirtschaft geht es darum, ein Gleichgewicht zwischen Ressourcenproduktion und Energiebedarf zu finden. Die Spieler errichten ein Netzwerk aus Minen-Außenposten, das den gesamten Planeten umspannt und die benötigten Ressourcen liefert. Die vielfältigen Biome des Planeten stellen die Spieler beim Abbau der Ressourcen, bei der Errichtung von Basen und bei der Verteidigung vor jeweils eigene Herausforderungen. Die Lösung dieser Probleme führt zu einem System miteinander verzahnter Minibasen, von denen jede etwas liefert, das die anderen gebrauchen können. Das Ganze ähnelt einem lebendigen Organismus.“
„Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass die Spieler nur einen Mecha steuern – Mr. Riggs –, anstatt sich um viele verschiedene spezialisierte Einheiten zu kümmern. Die wichtigsten Aufgaben übernimmt der Spieler selbst, zum Beispiel den Bau neuer Gebäude oder die Erforschung neuer Gebiete, aber das meiste andere kann automatisiert werden. Das Ziel besteht darin, eine Basis zu errichten, die alle grundlegenden Aufgaben selbst erledigen kann.“
Während man die bunt gehaltenen außerirdischen Landschaften erforscht, nach Mineralienablagerungen sucht und auf Alien-Nester und andere Überraschungen stößt, erinnert das Spiel manchmal ein wenig an Hack-and-Slash-Titel. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Errichtung und angemessene Befestigung der Basis mit der Hilfe von Mr. Riggs. Die Mischung aus unmittelbar erlebter Action und durchdachter Strategie bietet einen frischen Ansatz im Vergleich zur Befehlsübersicht aus der Vogelperspektive der meisten anderen Echtzeitstrategiespiele.
Die Flora und Fauna von Galatea richtet sich nach den verschiedenen Biomen des Planeten. Ihr trefft auf kleine, aasfressende Insekten und ebenso auf gewaltige Riesentiere, die aus Stein zu bestehen scheinen. Nicht alle Wesen Galateas sind gefährlich – einige wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden. Aber wenn ihr sie stört, wehren sie sich.

Denn Eines ist klar: Ihr seid fremde Eindringlinge auf einem Planeten, der sehr gut ohne euch zurechtkommen würde.
„Alle Wesen, gegen die ihr kämpft, haben verschiedene Fähigkeiten und Schwachstellen und setzen sich auf unterschiedliche Weise zur Wehr“, sagt Bomak. „Die Spieler müssen verschiedene Strategien und Taktiken ausprobieren, um der verschiedenen Wesen Herr zu werden. Mehr verraten wir nicht – schließlich macht es eine Menge Spaß, das alles selbst herauszufinden!“
Euer Überleben auf dem Planeten wird dadurch erleichtert, dass Ashley, die Wissenschaftlerin, die Mr. Riggs steuert, Baupläne von der Erde herunterladen kann, nachdem sie die nötige Kommunikationsanlage errichtet hat. Dadurch könnt ihr fortschrittlichere Gebäude bauen und euch stehen neue Möglichkeiten zur Verfügung, die Infrastruktur der Basis zu erweitern und euren Mecha zu verbessern.
In The Riftbreaker gibt es auch ein Herstellungssystem – ihr könnt aus gesammelten Ressourcen neue Waffen, Verbesserungen und Gegenstände herstellen. Außerdem könnt ihr ein Forschungslabor einrichten, um das außerirdische Leben auf dem Planeten zu untersuchen, Proben zu analysieren und daraus Baupläne für neue Erfindungen zu entwickeln.
„Jede hergestellte Waffe hat zufällige Werte und Eigenschaften“, führt Bomak aus. „Ihr könnt auch Baupläne herunterladen, die es euch ermöglichen, verbesserte Versionen eurer Waffen mit wirklich verheerender Feuerkraft herzustellen.“
Ein Kernelement des Spiels sind Mini-Rifts, die ihr auf der Karte platzieren könnt, um direkt zur Basis zurückzukehren. So könnt ihr euch in den Weiten des Planeten verlieren, in sicherer Gewissheit, jederzeit nach Hause zurückkehren zu können – entweder um euch in Sicherheit zu bringen, oder um die Basis vor Gefahr zu bewahren.
Diese Rifts spielen eine zentrale Rolle in der Hintergrundgeschichte des Spiels. Die Erde selbst ist kaum mehr bewohnbar. Eine Reihe von Katastrophen zwang die Menschheit, nach einer neuen Heimat Ausschau zu halten. Glücklicherweise erfanden Wissenschaftler die Rift-Technologie, künstliche Wurmlöcher zwischen weit entfernten Punkten des Weltalls, mit denen sich die Menschen direkt zu jedem Punkt der Galaxie teleportieren können. Die Technologie hat aber auch einige bedeutende Schwächen: Je weiter entfernt das Ziel, desto unstabiler ist die Verbindung.
„Hier kommen die Riftbreaker ins Spiel“, so Bomak. „Dabei handelt es sich um einen Elitetrupp aus Wissenschaftlern und Kommandoeinheiten, die durch die unbeständigen Rifts zu weit entfernten Planeten reisen – im vollen Bewusstsein, dass sich das Portal schließt, sobald sie hindurchgereist sind. Die Riftbreaker werden ausgesandt, um auf dem Zielplaneten eine unbegrenzt funktionsfähige Rift-Station zu errichten. Das ist die einzige Möglichkeit, die Verbindung zwischen der Erde und der neuen Welt zu stabilisieren, damit Kolonisten hindurchreisen können.“
Neben der Kampagne gibt es in The Riftbreaker einen Survival-Modus mit einer interessanten Zusatzfunktion: Streamer können den Zuschauern erlauben, direkt mit dem Spiel zu interagieren.
Bomak erklärt: „Jeweils in Abständen von wenigen Minuten erscheint auf dem Bildschirm eine Liste mit Abstimmungsmöglichkeiten. Es kann sich um einfache Dinge handeln, wie ‚X-Ressourcen hinzufügen/entfernen‘, aber auch um größere Eingriffe wie Naturkatastrophen. Die Zuschauer können zum Beispiel einen Tornado auf die Basis des Streamers loslassen. Die Abstimmung läuft über unseren Chatbot und verwendet einfache Befehle wie ‚!A‘, ‚!B‘ usw. Die Streaming-Interaktionen sind vollständig optional und können auch auf positive oder negative Ereignisse beschränkt werden.“
Wenn das Spiel am 14. Oktober erscheint, könnt ihr es euch direkt hier im Epic Games Store holen. Bomak hat sogar ein paar Tipps für euren ersten Aufenthalt auf Galatea:
„Achtet auf eure Energieerzeugung. Ihr solltet immer genug Strom speichern, um die Nacht zu überstehen. Baut mehrfache Verteidigungsmauern. Haltet immer mehrere verschiedene Waffen parat.“