
Werdet mit unserem Anfängerleitfaden zu Sword of the Sea zu Sand-Shredding-Gurus

In Sword of the Sea surft ihr auf der Luft. Giant Squid – das Studio, das die fantastischen Abenteuer in ABZÛ und The Pathless geschaffen hat – ist für seine stimmungsvollen Erlebnisse bekannt, die ein gewisses Maß an Geschicklichkeit erfordern.
Dasselbe gilt für Sword of the Sea. Die Umgebung fasziniert mit wunderschönen Animationen und atemberaubenden Sequenzen, während ihr versucht, euer Hoverschwert eurem Willen zu unterwerfen.
Die Atmosphäre von Sword of the Sea ist allgemein sehr relaxt, aber während ihr über die Dünen gleitet, habt ihr trotzdem reichlich Gelegenheit, euren inneren Tony Hawk oder Shaun White zu entfesseln. Zückt euren besten Controller, falls ihr einen habt, denn Giant Squids neuestes Werk spielt ihr am besten mit Sticks und Knöpfen statt mit Maus und Tastatur. Lest weiter, um herauszufinden, wie ihr das Meiste aus eurem sandigen Abenteuer herausholt.
Bezwingt die Halfpipe
Ja, selbst in Fantasiewelten, die aus der Antike zu stammen scheinen, können Schwertsurfer durch perfekte Halfpipes shredden. In Sword of the Sea führen sie euch oft zu neuen Gebieten, versteckten Schätzen oder geheimnisvollen Persönlichkeiten, die in der Wüste verborgen sind.
Dabei ähneln die Halfpipes in dieser traumhaften Welt eher Schnee als Wasser oder Asphalt. Während ihr von Seite zu Seite schwingt, beschleunigt ihr und gewinnt mit jedem Stoß eurer Füße mehr Höhe. Das erfordert Geschicklichkeit, denn ihr könnt einen eleganten Frontside-360 landen, euch aber genauso leicht auch verschätzen und in die falsche Richtung katapultieren.
Achtet darauf, die Blickrichtung an eurer Bewegung auszurichten, damit die Perspektive euch nicht in die Irre führt.
Geht auf Entdeckungsreise
Sword of the Sea ist ein lineares Abenteuer, gibt euch aber auch Freiheit, Level nach Belieben zu erkunden. In manchen Abschnitten könnt ihr kleinere Gebiete in Ruhe untersuchen, anstatt einem vorgegebenen Pfad zu folgen. Dabei ist die Steuerung ist so präzise, dass es genauso viel Spaß macht, einfach durch die Gegend zu kreuzen wie über die Wände von Ruinen zu gleiten oder auf der Halfpipe spektakuläre Sprünge hinzulegen.

Über die gesamte Karte sind Truhen und andere verborgene Schätze verteilt – ihr erkennt sie für gewöhnlich an Blasen, die sie umgeben. Sie helfen euch, neue Gebiete und Fähigkeiten schneller freizuschalten und der kleine Umweg lohnt sich immer, während ihr über den Sand fliegt.
Manche Umgebungen im Spiel verändern sich, während ihr sie erkundet: Neue Bereiche erscheinen, zusätzliche Schätze tauchen auf, und einige Geheimnisse werden leichter zugänglich. Orte, die ihr bereits besucht habt, verdienen einen neuen genauen Blick, wenn das Wasser durch die Wüste fließt.
Meisterhafte Schwertmanöver
Während ihr in Sword of the Sea über den Sand rast, könnt ihr euren Schwung jederzeit nutzen, um Höhe zu gewinnen. Das wird bei den kleinen Plattform-Passagen im Spiel wichtig. So gibt es in manchen Ruinen bestimmte Türme, die Belohnungen bereithalten, wenn ihr es schafft, von einem nahen Dach auf ihre Spitze zu springen.
Ihr müsst direkt auf ihnen landen, was gar nicht so einfach ist, da ihr praktisch ununterbrochen in Bewegung seid.
Im richtigen Moment zu springen, um dann euren Vorwärtsschwung abzubrechen, sobald ihr auf der anvisierten Plattform landet, ist eine Fertigkeit, die ihr in Sword of the Sea schnell verbessern werdet.
Auch Abspringen ist schön
Durch die Wüste und über das Wasser zu gleiten, ist ein fast meditatives Erlebnis, und trotzdem kann es leicht passieren, dass ihr die Kontrolle über das Schwert unter euren Füßen verliert. Überall in dieser Welt gibt es Klippen, über die ihr in den Abgrund stürzen könnt.
Auch eure Tricks können schiefgehen, ihr müsst aber nicht mit peinlichen Soundeffekten oder Sturzanimationen rechnen, wie sie in beliebten Skate- und Snowboard-Spielen üblich sind. Stattdessen gleitet ihr mühelos weiter durch die Wüste, so als wäre nichts geschehen. Scheut euch also nicht, noch einen Spin, Grab oder Flip zu wagen.
Gleitet über die Ruinenwände
In Sword of the Sea erwarten euch zahlreiche Prüfungen, in denen ihr innerhalb eines Zeitlimits eine Höchstpunktzahl erreichen müsst. Dazu müsst ihr Kombos erzielen, indem ihr in der Luft Tricks aneinanderreiht, was besonders für Neueinsteiger eine Herausforderung sein kann.

Viele dieser Prüfungen sind gezielt neben Wänden platziert, an denen ihr gleiten könnt – eine einfache Möglichkeit, Tausende von Punkten anzuhäufen. Für Tricks an den Wänden erhaltet ihr Punkte und Multiplikatoren – eine wesentlich leichtere Alternative zu Manövern auf dem Boden oder Halfpipes.
Gleitet über die leuchtenden Beschleunigungsfelder, um einen schnellen Kickflip auszulösen. Dadurch erhält eure Kombo zusätzliche Multiplikatoren und ihr gewinnt an Höhe und Geschwindigkeit. Seid aber vorsichtig: Diese Felder können euch schnell von der Wand katapultieren, wenn ihr euch dicht an einem Rand befindet. Solange ihr über Wände gleitet, wächst eure Kombo, aber sie endet, sobald ihr den Boden berührt.
Haltet euch an den Algen fest
Manchmal ist es in Sword of the Sea einfacher, hohe Orte zu erreichen, als es auf den ersten Blick erscheint. Manche Plattformen erfordern zwar präzises Jump-’n’-Run, andere lassen sich jedoch mit nur einem Tastendruck in Reichweite bringen. Hier kommen die Algen ins Spiel.
Stellt euch die Algen wie eine magische, improvisierte Leiter vor. Gleitet einfach darauf zu und drückt die Sprungtaste, um sofort in die Lüfte gehoben zu werden.
Haltet Ausschau nach Luftspiegelungen
Giant Squid setzt stark auf Umgebungshinweise. Seht ihr etwas, das leuchtet, schwebt oder sonst irgendwie verdächtig wirkt? Probiert aus, was es macht. Leuchtende Linien dienen als Startplattformen und beweglicher Sand beschleunigt euch wie ein Förderband. Das sind nur zwei Beispiele für Umgebungselemente, die euch helfen, höhere Orte zu erreichen oder einfach an Höhe zu gewinnen, um mehr Punkte zu sammeln.

Manche derartigen Hinweise sind entscheidend für den Fortschritt der Geschichte, da sie Mechanismen auslösen, die Türen öffnen und neue Wege offenbaren. In Sword of the Sea geht es darum, neue Möglichkeiten zu entdecken. Seid bereit, jede Ecke und jeden Winkel zu untersuchen. Alles wirkt mühelos, während ihr über den Wüstensand gleitet und seine Geheimnisse enthüllt.
Luft nach oben
Während eures gesamten Abenteuers in Sword of the Sea sammelt ihr Splitter, indem ihr Herausforderungen meistert, Geheimnisse entdeckt und schwer zugängliche Orte erkundet. Bringt sie zum örtlichen Ältesten, um eure Fähigkeiten zu verbessern. Je mehr Splitter ihr findet, desto stärker werdet ihr.
Sie sind allerdings nicht einfach zu finden, da sie an den abgelegensten Orte versteckt sind. Zum Glück könnt ihr sie dank der Interaktionsmechanik von Sword of the Sea direkt einsammeln – setzt sie also klug ein.
Lasst euch Zeit
Sword of the Sea ist ein atemberaubendes Erlebnis, das ihr nur einmal zum ersten Mal spielen könnt. Es besticht durch mitreißende Musik, wunderschöne Animationen und ein so flüssiges Gameplay, dass alles fast mühelos von der Hand geht. Das Abenteuer ist nicht besonders lang, kostet eure erste Spielsitzung daher voll aus und genießt den Ausflug auf eurem Schwert in eurem eigenen Tempo.

Diese Tipps sind zwar im gesamten Spiel nützlich, um keine der wundervollen Überraschungen zu spoilern, zeigen sie jedoch nur Szenen und Bilder aus den frühen Entwicklungsphasen von Sword of the Sea.
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