
Blades of Fire 2.0 bringt die Anvil Trials, neue Zaubersprüche, den Fotomodus, New Game Plus und mehr

Das umfangreiche 2.0-Update für Blades of Fire ist da und bringt jede Menge Neuerungen für dieses auf das Handwerk ausgerichtete Dark-Fantasy-Rollenspiel mit sich. Dazu gehören neue Inhalte, die eifrige Spieler in Form von „Anvil Trials“ in Angriff nehmen können, ein neuer Schwierigkeitsgrad namens „Titanium“ für echte Hardcore-Spieler, ein Transmutationssystem, das das Handwerk intuitiver macht, und sogar ein Fotomodus.
Anvil Trials ist der neue Boss-Rush-Modus des 2.0-Updates. Wenn ihr einen Boss besiegt, erscheint ein Amboss, der euch in eine Arena befördert, wo ihr gegen eine stärkere Version dieses Gegners antreten könnt. Diese Begegnungen füllen eure Heiltränke wieder auf, und wenn ihr den Ort verlasst, werden eure Gesundheit und der Zustand eurer Waffen auf den Stand vor dem Amboss zurückgesetzt, unabhängig davon, ob ihr gewonnen habt oder nicht.
Bei diesen „Anvil Trials“ geht es nicht nur um das Recht, damit anzugeben: Blades of Fire belohnt euch je nach eurer Abschlusszeit mit bis zu drei Medaillen. Mit diesen Medaillen könnt ihr dann eine weitere neue Ressource freischalten: Arcana, also Zauber, die Adso wirken kann, um euren Waffen passive Buffs zu verleihen. Jede Waffe kann jeweils nur eine Arcana tragen, und dafür sind eine Mindestreputation und ein Reparaturstern erforderlich. Arcana können euren Spielstil stark beeinflussen, von Aggressivität bis hin zur Überlebensfähigkeit. Wir empfehlen euch daher, mit dieser neuen Mechanik zu experimentieren, um herauszufinden, was für euch am besten funktioniert.
Apropos Buffs: Ihr werdet jede Hilfe brauchen, die ihr kriegen könnt, um den neuen Schwierigkeitsgrad „Titanium“ in Blades of Fire zu meistern, der ebenfalls mit Version 2.0 eingeführt wurde. Dieser neue Modus, der als „Weg für die Waghalsigen und Auserwählten“ beschrieben wird, ist speziell für zurückkehrende Spieler konzipiert. Wie das folgende Video erklärt, verursachen Gegner in „Titanium“ etwa 20 % mehr Schaden und verfügen über deutlich mehr Gesundheit und Rüstung, was bedeutet, dass selbst einfache Gegner euch an eure Grenzen bringen können. Titanium „verflucht“ außerdem einige der Ambosse im Spiel, was bedeutet, dass ihr sie nicht mehr zum Ausruhen oder für Schnellreisen nutzen könnt, was das Spiel deutlich anspruchsvoller macht.
Wenn euch das zu viel erscheint, wird es euch freuen zu hören, dass Blades of Fire mit „New Game+“ auch eine Option für Gelegenheitsspieler bietet. Sobald ihr das Spiel zum ersten Mal durchgespielt habt, könnt ihr mit dem Großteil eures Fortschritts weitermachen, darunter Fähigkeiten, Upgrades, Gesundheits- und Ausdauer-Edelsteine, Waffen, Materialien und vieles mehr. Getreu den Soulslike-Einflüssen des Spiels erhöht NG+ jedoch auch die Skalierung von Gegnerschaden und -gesundheit, sodass ihr auf der Hut sein müsst.
Was das Handwerk angeht, führt Blades of Fire 2.0 ein Transmutationssystem ein, mit dem ihr Materialien in der Schmiede in andere umwandeln könnt. Damit könnt ihr nun jedes Material in ein anderes umwandeln, vorausgesetzt, ihr habt es entdeckt. Seltenere und mächtigere Materialien sind jedoch in höheren Stufen zusammengefasst, was bedeutet, dass ihr mehr gewöhnliche Beute benötigt, um die Gegenstände der höchsten Stufe herzustellen, und umgekehrt. Wenn ihr schon immer mal das perfekte Schwert schmieden wolltet, könnt ihr mit diesem System nun im Grunde eure unerwünschte Beute gegen die benötigten Teile eintauschen.
Zu guter Letzt bietet Blades 2.0 auch eine neue Funktion für die Künstler unter uns: einen Fotomodus. Wie zu erwarten, bietet dieser euch die volle Kontrolle über die Kamera, einschließlich Position, Winkel, Höhe, Sichtfeld und optionalem Raster. Ihr könnt die Schärfentiefe feinjustieren, um den Fokus der Kamera auf den Vordergrund und Hintergrund zu legen, und mit den Farbwerkzeugen mit Belichtung, Kontrast und Kanalanpassungen experimentieren, um die perfekte Farbgebung zu erzielen, die ihr euch wünscht. Es gibt außerdem eine Reihe visueller Effekte, um filmischere Aufnahmen zu erstellen, und ihr könnt den Fotomodus während Zwischensequenzen nutzen, um der Spielgeschichte eine neue Perspektive zu verleihen.
Es gibt noch weitere Neuerungen, auf die wir noch nicht eingegangen sind, darunter neue Skins für Aran, Schmiedestatuen, mit denen ihr neue Waffenteile freischalten könnt, und vieles mehr. Das Fazit lautet: Das Update 2.0 von Blades of Fire liefert jede Menge neue Gründe, diesen loot-lastigen Hack-and-Slasher noch einmal zu spielen. Falls ihr den Sprung noch nicht gewagt habt: Vertraut uns, das ist ein echtes Soulslike-Abenteuer, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet – vor allem, wenn ihr Fans der anderen Werke von MercurySteam seid. Also schnappt euch das Erz und macht euch bereit für einen erneuten Besuch in der Schmiede, denn in diesem Spiel gibt es noch jede Menge weitere Waffen zu schmieden.

Wenn ihr wissen wollt, wie das Team hinter Metroid Dread mit Blades of Fire das Action-Adventure neu erfunden hat, solltet ihr euch unbedingt diesen ausführlichen Bericht aus dem letzten Jahr ansehen.
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