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Besiegt die furchterregenden verschmelzenden Monster in Cronos: The New Dawn mit diesen fünf Tipps
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Matt Cabral
Mit Cronos: The New Dawn stellt sich Bloober Team dieser Tatsache kompromisslos entgegen. Anstelle von wilden Schießereien bietet das Spiel nervenaufreibende Begegnungen, die von begrenzter Munition, knappen Ressourcen und Feinden geprägt sind, die es darauf abgesehen haben, ihre Zähne mit euren Eingeweiden zu reinigen.
Auch wenn diese Rückkehr zur Form grundsätzlich willkommen ist, kann das neue Spiel für einige Fans etwas entmutigend sein, da sie an ständig voll geladene Munition und Inventare gewöhnt sind, die mehr Medkits haben als eine Apotheke. Aus diesem Grund haben wir fünf Tipps zusammengestellt, die euch helfen sollen, die brutale Postapokalypse von Cronos zu überleben und gleichzeitig eure Gänsehaut in Schach zu halten.
Ihr solltet das Survival-Horror-Zeug sehr ernst nehmen
Wie jedes richtige Survival-Horror-Spiel, das sein Gewicht in herausgerissenen Eingeweiden wert ist, sorgt Cronos: The New Dawn dafür, dass ihr euch im Angesicht seiner außerirdischen Feinde nie zu mächtig fühlt. Ihr könnt euch darauf verlassen, dass ihr nie zu viel Munition, Handwerksressourcen oder Medkits bei euch haben werdet. Und auch die Einteilung eurer spärlichen Vorräte wird kein Zuckerschlecken, da die Inventarplätze ebenfalls knapp sind.
Während nun viele Spiele diese angsteinflößende Formel einsetzen, schraubt Cronos sie auf 20 hoch. Bei dem Spiel von Bloober Team handelt es sich um eine wahre Hommage an das Genre und ihr habt darin ständig das Gefühl, in der Unterzahl und schlecht ausgerüstet zu sein. Vor diesem Hintergrund solltet ihr euch jede einzelne Entscheidung gut überlegen: von der Frage, wann ihr ein Medkit verwenden solltet, bis hin zu den Upgrades, die ihr Geld wert sind. Auch die Entscheidung, wann ihr die letzte Kugel eurer Waffe abfeuert, sollte sorgfältig durchdacht sein.

Daher sind auf ersten Blick nützliche Upgrades wie Gesundheits- oder Schadensbooster nicht immer die richtige Wahl. Weniger glamouröse Optionen, wie z. B. das Hinzufügen eines Inventarplatzes oder die Erweiterung eures Magazins, können zu dem Lebensretter werden. Außerdem gibt es jede neue Menge Details, die beachtet werden müssen, wie etwa dass durch das zusätzliche Einlegen einer Kugel in euer Magazin der Platz frei wird, den sie zuvor im Inventar eingenommen hat. Überlegt euch jedes Upgrade gut und scheut euch nicht, eine Entscheidungen (gegen einen geringen Preis) rückgängig zu machen, wenn eure aktuelle Auswahl nicht richtig passt.
Lasst niemals Beute zurück
Überlegt es euch besser zweimal, ob in dem alten Rat, nicht abseits der üblichen Wege zu reisen, wirklich so viel Weisheit steckt. Denn Ressourcen sind genauso selten, wie sie notwendig sind, weshalb ihr alles durchsuchen solltet, was nicht niet- und nagelfest ist. Selbst wenn das bedeutet, dass ihr euch kopfüber in Gefahren stürzen oder wieder umständlich zurücklaufen müsst, solltet ihr euch das letzte bisschen Upgrade-Währung und Materialien schnappen, sobald ihr Inventarplätze frei habt, um Munition und Medkits herzustellen zu können.
Zumindest solltet ihr jeden Winkel der trostlosen Landschaft durchkämmen, um euch zu vergewissern, dass ihr keine Cores zurückgelassen habt, denn diese begehrten Gegenstände sind besonders selten und werden für viele Upgrades benötigt. Gelegentlich werden sie auch von freundlichen Katzen verschenkt. Wenn ihr also in der Ferne ein leises „Miau“ hört, solltet ihr ihm unbedingt folgen.
Durch das gründliche Absuchen der Umgebung vermeidet ihr auch, kleinere, aber oft lebenserhaltende Beute zu übersehen, wie z. B. zusätzliche Kugeln und Medkits. Auch Schlüssel, Werkzeuge und andere Gegenstände, die spezifisch dem jeweiligen Quest angehören, tauchen schneller auf, wenn kein Stein auf dem anderen gelassen wird. Scheut bei der Erkundung also nicht die zusätzlichen Meter und das erneute Besuchen bereits bekannter Stationen. An Terminals, an denen ihr euren Fortschritt speichert und euch mit Upgrades ausstattet, findet ihr auch Stationen, an denen ihr wertvolle Gegenstände wie Fackeln zum Verbrennen von Leichen erhaltet.
Denkt daran, dass diese Spots nicht nur einmal besucht werden können. Nachdem ihr zum Beispiel eine Leiche abgefackelt habt, solltet ihr zur Maschine zurückkehren und euch eine neue Fackel für kommende Grillabende mit Bösewichten schnappen. Vergesst auch nicht, öfters zu speichern, denn Cronos scheut nicht davor zurück, euch brutal zu töten und euch eures hart erkämpften Fortschritts zu berauben. Anstatt verzweifelt zu hoffen, dass ihr es bis zum nächsten Autosave oder Terminal schafft, solltet ihr lieber nochmal zum letzten zurückgehen, bis ihr euch für die nächste Bedrohung sicher genug fühlt.
Immer nachladen, anstatt rennen
Für den Fall, dass es immer noch nicht klar ist: In Cronos gibt es kein Händchenhalten. Es handelt sich eher um eine erbarmungslose Erfahrung, bei der euer Schicksal oftmals auch von einem ganz gewöhnlichen Monster vor euren Augen besiegelt wird. In dieser Version der Postapokalypse gibt es wirklich gar keine niedrigstufigen Gegner – ihr solltet also vorsichtig sein.
Das bedeutet, ihr solltet die Sprint-Mechanik wirklich nur dann nutzen, wenn eine Begegnung schiefgelaufen ist und ihr nur noch hofft, die nächsten Sekunden zu überleben. Egal, ob ihr auf der Jagd nach Beute seid, nach Questgegenständen sucht oder euch in einem scheinbar nicht bedrohlichen Abschnitt der erbarmungslosen Welt von Cronos bewegt – ihr müsst stets langsam voranschreiten und auf der Hut sein. Glaubt uns, aggressives Vorwärtseilen ist der schnellste Weg, um eure Wirbelsäule kurzerhand herausgerissen zu bekommen.

Wenn ein Gegner euch packt, sieht's vermutlich schlecht für euch aus. Aber selbst wenn ihr es bei einem unerwarteten Angriff eines Tentakel-schleudernden Monsters schafft, einem grausamen Tod zu entgehen, wird es wahrscheinlich nur dazu führen, dass ihr in Panik alle Ressourcen einsetzt, die ihr nun nicht mehr so leicht zurückgewinnen könnt. Versucht, so gut wie möglich Abstand zu halten und vermeidet es, überrascht zu werden.
Während ihr vorsichtig durch das Ödland streift, sollte eure Waffe stets so vollgeladen wie möglich sein – vorausgesetzt, ihr habt Munition. Angesichts des Geizes von Cronos, was Kugeln anbelangt, vergisst man nur allzu leicht, nachzuladen, vor allem, wenn man zwischen den Gefechten kaum zu Atem kommt.
Wenn ihr erst nachladet, während ihr praktisch schon Zehe an Tentakel mit einer riesigen Kreatur steht, endet ihr ziemlich sicher verblutend am Boden. In dieser gnadenlosen Welt zählt jeder Bruchteil einer Sekunde. Nutzt also die ruhigen Momente, um alle eure Waffen nachzuladen und euch so auf den harten Weg vorzubereiten, der vor euch liegt.
Über das Laden
Wir empfehlen zwar nicht, energiegeladen auf die albtraumhaften Kreaturen von Cronos loszustürmen, doch wir raten euch sehr wohl, eure Waffe regelmäßig zu laden. Auch in vielen anderen Spielen haben die Waffen eures Protagonisten eine stärkere Wucht, wenn sie mit einem verlängerten Abzug betätigt werden. Aber im Fall von Cronos ist der Unterschied so beträchtlich, dass der geboostete Schuss keine bloße Empfehlung, sondern eine Notwendigkeit ist, um den Gegner zu stoppen.
Das Laden für diese speziellen Schüsse braucht Zeit und wie bereits erwähnt, ist bei den nervenaufreibenden Begegnungen dieses Spiels jede Sekunde kostbar. Ihr solltet euch also genau überlegen, wann und wo ihr diese besonders starken Geschosse entfesselt. Wenn ihr versucht, damit anzugreifen, wenn ein Feind zu nah an euch dran ist, kann das dazu führen, dass er eure Bemühungen unterbricht, bevor ihr den Schuss abgeben könnt. Somit verpasst ihr nicht nur eine Gelegenheit, dem Gegner Schaden zuzufügen, sondern werdet dabei wahrscheinlich selbst welchen erleiden.
Ein zu frühes Schießen kann eine Explosion provozieren, die das Ziel verfehlt, was zu einer wütenderen Kreatur und einer verschwendeten Kugel führt. Vermeidet solche tödlichen Fehler, indem ihr nicht nur lernt, wie lange das Laden eurer Waffe dauert – vom Abzug bis zum Einschlag des Projektils –, sondern auch, wie sich euer Ziel verhält. Wenn ihr das Angriffsverhalten eines Gegners durchschaut habt, wisst ihr genau, wann die Situation es euch erlaubt, eure Waffe zu laden, und wann das Ziel so stillsteht, dass euer Schuss trifft.
Auch Waffen-Upgrades wie Ladegeschwindigkeit und Stabilitätssteigerungen spielen hierbei eine Rolle. Nach ein paar Freischaltungen erweist sich Ersteres als nützlicher als ein Upgrade für erhöhten Schaden oder vergrößerte Magazin-Kapazität, und Letzteres ist eine clevere Investition, die euch dabei hilft, Kopfschüsse zu landen – selbst wenn euer Ziel nicht optimal platziert ist.
Behandelt jeden Gegner wie einen Bosskampf
Wie all diese Aspekte zeigen, ist es am besten, gegen alle Gegner – selbst die scheinbar schwachen so zu kämpfen, als wären sie Bossgegner am Ende eines Levels. Die Feinde in Cronos sind ebenso raffiniert wie furchteinflößend, weshalb ihr auf ihre Komplexität mit einem intelligenten, taktischen Ansatz reagieren solltet.
Neben einem vorsichtigen Vorgehen, extrageladenen Schüssen, einem sparsamen Umgang mit Ressourcen und der Analyse des Gegnerverhaltens lohnt es sich stets, das Schlachtfeld genau zu beobachten. In jedem Level des Spiels gibt es Engpässe, Ecken und Hindernisse, die ihr zu eurem Vorteil nutzen könnt, aber die auch zu einem Problem werden können. Vor einem tobenden Monster davonzulaufen, nur um dann in einer Sackgasse zu landen, ist auf jeden Fall kein Spaß.

Gegnerkämpfe sind oft chaotisch und finden häufig in klaustrophobischen Räumen statt. Deshalb ist es genauso wichtig, das Gelände zu kennen, wie vorhersehen zu können, wann die nächste schleimige Tentakelhand versucht, euch das Gesicht zu zerfetzen. Genauso wichtig ist es, zu wissen, wann man explosive Gegenstände als Waffe einsetzen sollte. Treibstofffässer, Benzinkanister und andere brennbare Gegenstände können in Kämpfen zu euren besten Freunden werden, aber wie bei Kugeln und anderen Ressourcen kann ihre leichtfertige Verschwendung den Unterschied zwischen einem Sieg und dem eigenen Ende als blutiger Klumpen am Boden ausmachen.
Explosive Gegenstände schaden zwar auch noch aktiven Bedrohungen, aber noch besser wirken sie auf bereits tote Feinde. Das liegt daran, dass sich Erstere von Letzteren ernähren können, und dadurch noch viel mächtiger werden. Deshalb solltet ihr diese entflammbaren Ressourcen für besiegte Feinde aufheben, damit ihre Macht nicht von denen aufgesaugt wird, die euch immer noch unerbittlich verfolgen. Oder noch besser: Verbrennt die Leiche einer verletzten Kreatur in unmittelbarer Nähe lebendiger Feinde, um den größtmöglichen Effekt zu erzielen.
Aus dem gleichen Grund müsst ihr aufpassen, dass ihr Monster nicht zu nah an ihren Freunden tötet. Denn so werdet ihr zwar einige Bedrohungen los, liefert aber anderen Feinden in der Nähe gleichzeitig den notwendigen Treibstoff, um noch stärker zu werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich bei den Sprengstoffen in Cronos nicht um irgendwelche „roten Fässer“ handelt, die darum betteln, in die Luft gejagt zu werden. Viel mehr bieten sie eine taktische Gelegenheit, den Spieß umzudrehen und bis zur nächsten Begegnung zu überleben.
Cronos: The New Dawn ist jetzt im Epic Games Store erhältlich.