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Dying Light: The Beast wirft den Protagonisten der Reihe Kyle Crane zurück ins Rampenlicht

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Laura Kate Dale
21. Aug. 2024
Ich freue mich immer wieder, wenn ich höre, dass ein neu angekündigtes Videospiel ursprünglich als DLC für ein existierendes Spiel begonnen hat. Eigenständige Spiele, die eigentlich als DLC geplant waren, haben eine besondere Aura, etwas Einzigartiges, das sich dagegen wehrt, „nur ein kleines Anhängsel an etwas Altem“ zu sein.

Dying Light: The Beast begann als DLC für Dying Light 2 Stay Human (und wird für Besitzer der Dying Light 2 Stay Human Ultimate Edition kostenlos sein), aber nachdem ich auf der gamescom 2024 hinter geschlossenen Türen eine ausführliche Gameplay-Demo gesehen hatte, konnte ich verstehen, wie es sich in einen Ableger verwandelt hat.

Das Spiel bringt Kyle Crane, den Protagonisten des ursprünglichen Dying Light, nach einer langen Abwesenheit zurück ins Universum des Spiels. Eine mysteriöse Person namens „Der Baron“ hat Kyle mehr als ein Jahrzehnt lang gefangen gehalten und an ihm Experimente durchgeführt. Nach seiner Flucht gebietet er jetzt über tierische Fähigkeiten. In der Demo konnten wir beobachten, wie er mit seinen verbesserten Parkourfähigkeiten mühelos über große Abgründe springen und die gewölbte Wand eines Wasserturms entlanglaufen konnte. Diese neuen Kräfte sind im „Beast Mode“ deutlicher sichtbar, in dem sich Kyle verwandelt, die Welt in orange sieht und einen völlig anderen Kampfstil verwendet.

In dieser neuen Gestalt springt Kyle über das Schlachtfeld, wirft mühelos schwere Objekte, bekämpft gigantische Gegner mit bloßen Fäusten und reißt feindlichen Wesen ihre Köpfe als Teil einer Finisher-Animation ab, die an Kratos aus God of War erinnert. Seine „Beast“-Fähigkeiten können auch aufgewertet werden, allerdings ging die heutige Demo nicht darauf ein, wie.

The Beast ist immer noch unverkennbar ein Dying Light-Spiel – einzelne Zombies stellen kaum eine Gefahr dar und Gruppen können euch schnell überwältigen –, aber der neue Titel hebt sich durch Änderungen am Umgebungsdesign und verbesserter Grafik vom Vorgänger ab. Es spielt nicht mehr nur in einer Stadt, sondern auf einer brandneuen Open-World-Karte mit einem Hauptplatz, der an ein spanisches Dorf erinnert, Wäldern, Industriebezirken mit Fabriken, Silos und einer Müllhalde. Diese Gebiete werden von überarbeiteten Wettereffekten (wie verbesserten Regen- und Sturmeffekten) belebt, die zeigen, dass dieser Ableger ein Schritt nach vorne ist.
Dying Light: The Beast wirft den Protagonisten der Reihe Kyle Crane zurück ins Rampenlicht – Leaper
Dying Light: The Beast führt auch neue Gegnertypen ein, darunter eine eigene neue Unterkategorie namens „Freaks“. Zu ihnen zählt der Behemoth, eine massive Hulk-artige Bestie, die Autos wirft, mit hoher Geschwindigkeit auf einen zustürmt und mit Faustschlägen auf den Boden gigantischen Flächenschaden austeilt. In der Demovorführung konnten wir Spieler beobachten, die den Behemoth bewusst anlockten und dafür besonderen Treibstoff für eines der neuen Fahrzeuge in The Beast sammeln mussten. Der gestohlene Geländewagen war kraftvoll genug, um problemlos durch Zombies zu rasen, muss aber gelegentlich repariert, instand gehalten und betankt werden.

Zwar ist Dying Light: The Beast nicht als Shooter konzipiert und man wird im Spiel dazu ermutigt, sich vor Gegnern zu verstecken oder an ihnen vorbeizulaufen, aber dennoch wurden die Waffen ordentlich aufgewertet. Unsere Demovorführung dauerte etwas zu lange, also hat sich der Entwickler, der die Demo spielte, kurzerhand von einer ausgeschalteten Wache ein Sturmgewehr geschnappt und Gegner niedergeschossen, um etwas Zeit zu sparen. Als wir sahen, wie er Gegner niedermähte, wurde uns klar, dass dies jetzt eine gute Option für Spieler ist, die in manchen Kämpfen am liebsten die Kugeln sprechen lassen. Die Entwickler haben sich einiges einfallen lassen, um diesen Spielstil zu ermöglichen – beispielsweise verlangsamt sich die Zeit, wenn ihr während eines Schusswechsels zur Seite hechtet.

The Beast ist immer noch ein Open-World-Spiel, aber es fühlt sich an, als wären die Einzelspielerinhalte in diesem kürzeren Ableger dichter gepackt als in Dying Light 2. Falls ihr schon immer die Welt und Hintergrundgeschichte von Dying Light erkunden wolltet, aber vom schieren Ausmaß der Reihe abgeschreckt wurdet, bietet sich jetzt eure Gelegenheit.

Setzt Dying Light: The Beast im Epic Games Store auf die Wunschliste.

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