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Acht Tipps für den besten Einstieg in die neue Erweiterung Affliction von Path of Exile
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Diego Nicolás Argüello
Wie bei neuen Erweiterungen üblich, werdet ihr einige Zeit brauchen, um euch an die neuen Mechaniken zu gewöhnen. Da Path of Exile bereits ein komplexes Spiel ist, haben wir eine Liste mit Tipps zusammengestellt, die euch den Einstieg in Affliction erleichtern soll.
Ihr könnt den Viridischen Finsterwald in (fast) jedem Gebiet besuchen
Zumindest zu Beginn der Liga ist Affliction recht großzügig, was seine Kernmechanik angeht. In fast jedem neuen Gebiet stoßt ihr auf eine Reihe von Irrlichtern. Diese führen euch zu einem „Twisted Burrow“ (Verschlungener Bau) – einem von Ästen umgebenen Loch im Boden –, mit dem ihr interagieren könnt, um den Viridischen Finsterwald zu betreten.
Denkt daran, dass diese Eingänge spontan erzeugt werden. Das bedeutet, dass ihr öfters in bereits besuchte Gebiete zurückkehren könnt, um nachzusehen, ob ihr nicht vielleicht wieder einen Eingang entdeckt. Eine Sache solltet ihr allerdings beachten: Wenn das Gebiet eine niedrigere Stufe hat, werdet ihr zwar mit Gegnern leichter fertig, aber auch die Belohnungen entsprechen dieser Stufe. Ich würde empfehlen, diese Gelegenheiten für Erkundungstouren zu nutzen, anstatt Beute zu grinden.
Die Farben der Irrlichter sehen nicht nur schön aus
Es gibt in Path of Exile: Affliction drei verschiedene Typen von Irrlichtern. Wenn ihr euch in den Viridischen Finsterwald begebt und euch einen Weg durch die Finsternis bahnt, um das Gebiet zu erforschen, begegnet ihr farbigen Irrlichtern. Diese Wesen führen euch zu besonderen Begegnungen, Bossen und neuen Charakteren, die Teil des Viridischen Finsterwaldes sind.

Hier ist eine Liste der verschiedenen Irrlichter und ihrer Effekte:
Urzeitliche Irrlichter – Blau: Gewähren bessere Gegenstandsseltenheit.
Lebhafte Irrlichter – Gelb: Gewähren eine Chance, als Teil von Beute Währungsgegenstände zu erhalten.
Wilde Irrlichter – Lila: Erhöhen die Gegenstandsmenge.
Wenn ihr ein Gebiet erforscht, ergreifen die Irrlichter Besitz von einigen der Gegner. Die folgenden Anzeichen lassen euch wissen, wenn das der Fall ist: Eine Aura in der entsprechenden Farbe sowie Irrlichter, die um den Gegner herumschwirren, und eine Beschreibung des Stärkungseffekts, wenn ihr die Maus über den Gegner bewegt. Wichtig: Wenn ein Boss oder ein besonderer Gegner von einem Irrlicht besessen ist, solltet ihr ihn ernst nehmen, denn die Stärkungseffekte können erheblich sein.
Ihr könnt mit erhöhter Verteidigung, deutlich mehr Lebenspunkten und erhöhtem Schaden rechnen. Je nach Situation solltet ihr euch erst die schwächeren Feinde im Umkreis vornehmen, bevor ihr euch dem besessenen Gegner stellt.
Sobald ihr den Viridischen Finsterwald verlasst oder rausgeworfen werdet – das passiert, wenn ihr 10 Sekunden lang auf Plagegebieten stehen bleibt, nachdem der Ausgang geöffnet wurde, oder wenn ihr besiegt werdet –, folgen euch die Irrlichter zurück in das Gebiet, in dem ihr den Wald betreten habt. Dort ergreifen die Irrlichter dann Besitz von willkürlichen Gegnern. Dabei gelten dieselben Regeln. Manchmal suchen sie sich normale Monster, manchmal haben sie es auf Bosse abgesehen. In jedem Fall solltet ihr strategisch vorgehen.
Außerdem geben die Farben Aufschluss darüber, auf welchen NPC ihr treffen werdet. Da die Expeditionen in den Viridischen Finsterwald recht kurz sind, begegnet ihr nicht jedes Mal einem NPC. Trotzdem lohnt es sich zu wissen, dass Gelb zum Wächter der Maji führt, Lila zum Hexenmeister der Nebel und Blau zum Finsterwald-Primalist. Die NPCs bitten euch um Irrlichter der jeweiligen Farbe, wenn ihr Gegenstände erwerben möchtet. Es gibt außerdem noch einen vierten Charakter, den „Nameless Seer“ (namenloser Seher), bei dem ihr alle Irrlichter ausgeben könnt, um einen Gegenstand zu kaufen.
Konzentriert euch zuerst auf die Gegner
Im Viridischen Finsterwald bekommt ihr es mit vielen Feinden gleichzeitig zu tun. Die unterschiedlichen Typen haben alle verschiedene Fähigkeiten, auf die ihr achten solltet, aber zwei Gegner machen euch das Leben besonders schwer.
Der erste ist der „Ribrattle“ (Rippenklapperer) und sieht aus wie ein Insekt aus Holz, das oft im Kreis auf dem Boden herumkriecht. Wenn ihr plötzlich mit einem Schwächungseffekt belegt werdet – normalerweise betrifft er euer Bewegungstempo –, dann ist bestimmt ein Exemplar in der Nähe. Dank der Aura, die sie umgibt, bemerkt ihr sie recht schnell und wahrscheinlich verfluchen sie euch auch direkt. Es ist gar nicht so einfach, an sie heranzukommen. Nähert euch ihnen so weit wie möglich und greift sie schonungslos an, bis ihr sie erledigt.
Der zweite Gegnertyp sind Totems. Diese Feinde sieht man zwar auch in anderen Gebieten recht oft, aber wenn ihr im Viridischen Finsterwald nicht gleich kurzen Prozess mit ihnen macht, werdet ihr keinen Spaß haben. Totems verstärken Gegner im Umkreis, was schnell für Ärger sorgen kann, vor allem wenn sie bereits von Irrlichtern besessen sind.
Ihr braucht nur eine Sphäre der Reue, um neue passive Talente zurückzusetzen
Falls ihr unsere Vorschau zu Path of Exile: Affliction noch nicht gelesen habt: Ihr braucht nur eine Sphäre der Reue, um die passiven Talente der neuen Aszendenzklasse zurückzusetzen. Das ist eine äußerst willkommene Änderung, wenn man bedenkt, dass für die Standard-Aszendenzen fünf Sphären der Reue notwendig sind. Natürlich fallen die Sphären der Reue nicht vom Himmel und ihr solltet euch gut überlegen, für welches passive Talent ihr euch entscheidet, besonders wenn ihr mit anderen Spielern handeln wollt.
Wartet mit Erkundungstouren bis zum Ende
Wie bereits erwähnt, habt ihr im Viridischen Finsterwald nicht besonders viel Zeit. Wenn ihr eure Zeit mit sämtlichen Gegnergruppen verschwendet, die euch im Weg stehen, ist der unsichtbare Timer abgelaufen, bevor ihr es euch verseht. Aus diesem Grund empfehle ich, mit Erkundungstouren zu warten, bis sich der Ausgang geöffnet hat.

Dann könnt ihr Irrlichter sammeln und möglicherweise tauchen in unerforschten Ecken der Karte noch Gegner auf. Außerdem könnt ihr die restliche Beute einsammeln, die ihr eventuell übersehen habt. Wenn ihr eure Erkundung unterbrecht, um nachzusehen, was die Gegner fallen gelassen haben, vergeudet ihr nur wertvolle Zeit.
Es entsteht euch kein Nachteil, wenn ihr etwas länger bleibt, solange ihr die Gebietsgrenzen nicht für 10 Sekunden überschreitet – dann werdet ihr nämlich rausgeworfen. Und macht euch keine Sorgen darüber, euch zu verlaufen. Der Ausgang wird auf eurer Minikarte angezeigt.
Haltet nach leuchtenden Sphären Ausschau
Auf euren Erkundungstouren trefft ihr manchmal auf leuchtende Sphären. Sie fügen euch keinen Schaden zu, sondern „explodieren“ bei Berührung und enthüllen das umliegende Gebiet. Das ist äußerst nützlich, wenn ihr euch einen Weg durch die Plage bahnen müsst, und weist zudem darauf hin, dass ihr euch in Richtung einer Begegnung oder eines NPCs bewegt und keine Sackgasse auf euch wartet.
Die Zeit drängt
Je nach eurer Klasse und eurem Build fallen die Expeditionen in den Viridischen Finsterwald kürzer aus, als euch lieb ist. Aus diesem Grund solltet ihr in Fertigkeitengemmen investieren, die euer Bewegungstempo erhöhen oder euch Aktionen ermöglichen, mit der ihre größere Distanzen zurücklegen könnt.
Sprunghieb ist beispielsweise eine sehr praktische rote Gemme. Setzt ihn so oft wie möglich ein und visiert die Ecken des Bildschirms an. Umso besser, wenn ihr Platz für ein drittes oder sogar viertes Manafläschchen habt. Außerdem ist es immer eine gute Idee, euer Inventar zu leeren, bevor ihr den Viridischen Finsterwald betretet. Dann habt ihr genug Platz und könnt so viel Beute wie möglich abstauben. Falls der Platz trotzdem mal knapp werden sollte, müsst ihr euch aber auch keine Gedanken machen.
Während dieser Liga könnt ihr euer Inventar erweitern
Jede der drei Aszendenzklassen von Affliction hat ihre Vorteile, aber falls euch schnell der Platz im Inventar ausgeht, solltet ihr auf einen ganz besonders achten. Der Finsterwald-Primalist schaltet hauptsächlich Plätze für Anhänger frei, doch das passive Talent Macht des Bären ist einen zweiten Blick wert. Das Talent rüstet euren Charakter nämlich mit einem Finsterwald-Rucksack aus, der euer Inventar um 20 Plätze erweitert. Ganz richtig: Zusätzlich zu eurem normalen Inventar.
Damit lässt sich eine Menge anfangen. Für Gegenstände wie Rüstungen und lange Waffen machen 20 Plätze zwar keinen großen Unterschied, dafür eignen sie sich aber perfekt für eure Schriftrollen, Sphären und andere Gegenstände, die nur einen Platz benötigen. Sobald ihr den Atlas der Welten erhalten habt, könnt ihr eure Karten in diesen Rucksack packen und habt dann so viel Inventarplätze wie möglich für wirklich wichtige Beute frei.
Vergesst nicht, dass ihr immer nur eine Aszendenz gleichzeitig auswählen könnt. Wenn ihr zum Wächter der Maji oder zum Hexenmeister der Nebel wechselt, verliert ihr diesen Vorteil. Aber keine Angst: Ihr müsst lediglich einen der drei NPCs treffen, um wieder zurückzuwechseln und behaltet bereits ausgegebene Punkte. Der Talentbaum des Primalisten hat noch ein paar andere praktische passive Fertigkeiten: Gefundene Lebhafte Irrlichter erhöht die Menge der Irrlichter eines Typs im Viridischen Finsterwald um 10 %. Wenn ihr Kriegsschreie verwendet, können diese dank Heulen des Wolfes Truhen öffnen und Leichen vielleicht um zusätzliche Gegenstände erleichtern. Die brauchen sie sowieso nicht mehr, da ist Bescheidenheit fehl am Platz.
Ihr könnt Path of Exile direkt im Epic Games Store herunterladen und das Beste aus der Erweiterung Affliction herausholen.