Neuigkeiten

Alles, was ihr über die Präzisionsschrotflinte Outlaw von VALORANT wissen müsst

B
Brittany Alva
22. Jan. 2024
Es ist schon schwierig, mit einem Präzisionsgewehr fertig zu werden, das seine Gegner aus großer Entfernung tödlich genau ausschaltet, oder einer Schrotflinte beizukommen, die ihren Zielen auf kurze Entfernung so gut wie immer mit einem Treffer den Garaus macht. Werden diese beiden Waffen jedoch kombiniert, entsteht ein Gewehr mit einer Reichweite und einer Durchschlagskraft, gegen das man kaum ankommt.

Lernt die neueste Waffe von VALORANT kennen: die Outlaw. Diese Präzisionsschrotflinte ist die erste neue Waffe für den wettkampforientierten 5-gegen-5-Shooter und verschafft sich im Waffenlager des Spiels einen eigenen Platz.

Die Outlaw: Fakten

Die Outlaw kostet 2.400 Credits und hat für ihren Preis jede Menge zu bieten. Sie fügt dem Kopf 238 Schaden, dem Körper 140 Schaden und den Beinen 119 Schaden zu. Diese Schadenswerte gelten für alle Entfernungen. Dank des hohen Durchschlagwerts kann sie auch durch Mauern und Kisten hindurch tödlichen Schaden verursachen.

Ihr Preis macht sie etwas zu teuer für einen „Sparkauf“, solange euer Agent nicht über sehr billige Fähigkeiten verfügt und ihr zufällig mehr Credits habt als der Rest eures Teams. Ihr Preis-Leistungs-Verhältnis ist zwar einwandfrei, kann aber dafür sorgen, dass es schwierig wird, sie zu kaufen. Sie verfügt außerdem über eine Schussrate von 100 %, ihre Kammer bietet Platz für zwei Patronen und sie kann mit weiteren 10 nachgeladen werden. Des Weiteren verfügt sie über ein Visier mit 2,5-fachem Zoom, das dem der Marshal entspricht.

In ihrer Kategorie gilt die Outlaw als Mittelklasse-Option zwischen der Marshal (950 Credits) und der Operator (4.700 Credits).

Tipps zur Handhabung der Outlaw

Schon der reine Schaden der Outlaw macht sie begehrenswert, doch es gibt ein paar Dinge, die ihr beachten solltet – es braucht etwas mehr als einfach nur zielen und schießen.

So bietet die Kammer der Outlaw beispielsweise nur zwei Patronen Platz, weshalb ihr bereits nach zwei Schüssen wieder nachladen müsst. Das entgeht natürlich auch euren Gegnern nicht. Die meisten Spieler werden sich auf euch stürzen, nachdem sie zwei (eindeutig erkennbare) Outlaw-Schüsse gehört haben, manche sogar schon nach dem ersten Schuss. Die Nachladezeit ist zwar nicht besonders lang ist, aber wenn eine gegnerische Jett in eure Richtung sprintet, zählt jede Sekunde. Ihr könnt die gleiche Idee natürlich auch zu eurem Vorteil nutzen, wenn ihr selbst jemanden wie Jett spielt und schnell eure Position wechseln könnt, um die Nachladezeit zu überbrücken.  
Alles, was ihr über die Präzisionsschrotflinte Outlaw von VALORANT wissen müsst – Zielen
Ein wichtiger Faktor, den ihr nicht außer Acht lassen solltet, sind ihre Kosten. Mit 2.400 Credits ist sie nämlich nur um 500 Credits billiger als erstklassige Optionen wie die Phantom oder die Vandal. Ihr Schaden und die hohe Feuerrate sind zwar verlockend, aber ihr solltet dafür keinen finanziellen Engpass riskieren. Dennoch kann die Outlaw eine ausgezeichnete Waffe sein, vor allem in der zweiten Runde, wenn ihr die Pistolenrunde gewonnen habt. (Seht euch unseren Leitfaden für optimiertes Wirtschaften in VALORANT an, um mehr darüber zu erfahren.) In vielen Fällen werden eine Sheriff oder eine Guardian ausreichen (und beide sind billigere Optionen).

Ihr könnt die Outlaw aber auch mit einer Pistole kombinieren, um eine bessere zweite Option als das Präzisionsgewehr Marshal parat zu haben. Dank ihres günstigen Preises könnt ihr euch zusätzlich eine Pistole mit mehr Patronen wie die Frenzy, die Ghost oder die Sheriff leisten, um eure Ausrüstung abzurunden. Damit seid ihr gut für den Nahkampf gerüstet, während euch die Outlaw auf größere Entfernungen zu Diensten ist. Diese Ausrüstung eignet sich gut für Karten wie Icebox mit langen Sichtkorridoren – vor allem, wenn ihr nicht genug Credits für eine Operator habt.

Die Outlaw erfordert einen ruhigen Finger am Abzug. Der größte Nachteil der Outlaw besteht darin, dass sie permanent nachgeladen werden muss. Und da sie extrem schnell schießt, kann es leicht passieren, dass ihr auf neue Patronen in der Kammer wartet, anstatt eure Gegner auszuschalten. Wenn euer erster Schuss verfehlt, solltet ihr euch ein paar Sekunden Zeit nehmen, genau zielen und es erst dann erneut versuchen. Außerdem könnt ihr schon vor dem ersten Schuss die Situation abwägen, um zu verhindern, dass die Gegner auf euch zustürmen.

Und schließlich können auch ein paar Übungsrunden mit der Outlaw nicht schaden, bevor ihr sie in gewertete Spiele mitnehmt. Sie ist eine gute Waffe, hat aber ihre Tücken, für die ihr ein Gefühl entwickeln solltet, bevor ihr sie zum ersten Mal in ein Match mitnehmt, bei dem euer Rang (und der Rang anderer) auf dem Spiel steht. Bekommt erst ein Gefühl für die Nachladegeschwindigkeit und den Intervall zwischen den Schüssen.

Die Outlaw ist eine Bereicherung für VALORANT und macht klar, was eine Waffe bedeutet, die gleichzeitig Präzisionsgewehr und Schrotflinte ist. Trotzdem ist sie nicht so übermächtig, dass sie immer die erste Wahl sein sollte. Falls ihr VALORANT ausprobieren wollt, holt es euch hier im Epic Games Store kostenlos.