
Leitfaden zu Skin Deep: 11 Tipps zur diskreten und witzigen Piratenentsorgung

Unser Leitfaden zu Skin Deep zeigt euch, wie ihr unbemerkt bleibt, eure Umgebung meisterhaft nutzt und die Weltraumpiraten auf immer beschämendere Arten ausschaltet – ohne selbst bei dem Versuch umzukommen. Denkt daran: Die Katzen, die ihr rettet, könnten neun Leben haben. Ihr habt nur eines. Hier erfahrt ihr alles, was ihr wissen müsst.

Die Macht des Pfeffers
Lauscher auf: In Skin Deep werdet ihr jede Menge abgefahrener Sachen finden. Vieles davon ist auch ziemlich nützlich. Aber nichts wird euch so gute Dienste leisten wie ganz gewöhnlicher Pfeffer.
Ihr habt richtig gelesen. Pfeffer zählt zu den stärksten und vielseitigsten Gegenständen, die ihr in Skin Deep finden könnt. Das klingt zwar ziemlich unwahrscheinlich, doch in Skin Deep sind es gerade die unwahrscheinlichsten Strategien, die am besten funktionieren.
In der Offensive ist Pfeffer kaum zu überbieten. Werft euren Gegnern eine Prise davon ins Gesicht, um sie zu betäuben, springt ihnen dann auf den Rücken und schleudert sie gegen andere Objekte, um gewaltigen Schaden anzurichten. Alternativ könnt ihr mit Pfeffer auch leicht entzündliche Wolken erzeugen, die ihr mit einem Feuerzeug oder Funken zur Explosion bringt – perfekt, um sämtliche anwesenden Piraten sekundenschnell zu vernichten.
Natürlich kann Pfeffer aber auch Nina Pasadena zum Niesen bringen, und ihre Nieser haben genug Wumms, um euch in die Höhe zu katapultieren. So erreicht ihr Vorsprünge oder gut versteckte Gegenstände, die sonst außer Reichweite liegen. Pfeffer findet ihr so gut wie überall in Skin Deep. Sogar Snackautomaten spucken ihn in unbegrenzten Mengen aus.

Euer Körper ist eine Waffe
In Skin Deep ist euer eigener Körper eine Waffe. Selbst in brenzligen Situationen könnt ihr so auch ohne Ausrüstung überleben. Haltet die Tab-Taste gedrückt, um das Kontextmenü zu öffnen, über das ihr Wunden heilen oder verschiedene Aktionen durchführen könnt, die keine weiteren Gegenstände benötigen.
Über das Kontextmenü kann Nina spucken, drohen, mit den Fingern schnipsen oder sich einfach auf den Boden legen. Spuckt ihr einem Gegner vor die Füße, erregt ihr seine Aufmerksamkeit. Ein Fingerschnipsen zieht Piraten in der näheren Umgebung an. Drohgebärden sorgen zuletzt dafür, dass euch so ziemlich alle im Raum bemerken.
Wenn ihr euch auf den Boden legt, könnt ihr rollen – eine ideale Methode, um einen Bereich schnell und unbemerkt zu durchqueren. Und ganz besonders nützlich, um bei einem Gefechtsalarm den Geschützen zu entgehen. Aber Achtung: Manche Aktionen – etwa das Nachladen eurer Waffen – können erst ausgeführt werden, wenn ihr wieder aufrecht steht.

Die dritte Lunge
Alle Agenten von MIAOCorp Insurance sind mit einer „Dritten Lunge“ („Third Lung“) ausgerüstet, mit der sie auch im luftleeren Raum atmen können. Während die Weltraumpiraten über sogenannte „Skullsaver“ verfügen, die allein anhand ihres Schädels ihren kompletten Körper rekonstruieren können, fehlt ihnen allerdings diese dritte Lunge. Genau das könnt ihr euch zunutze machen.
Nutzt Luftschleusen als Abkürzung zu anderen Bereichen des Raumschiffs oder um die Skullsaver besiegter Piraten zu entsorgen. Oder noch besser: Werft Objekte oder löst Explosionen aus, um Fenster zu sprengen und ganze Räume leerzusaugen – Piraten inklusive, versteht sich. In späteren Leveln werden erfahrenere Piraten die Fenster sperren. Deshalb verdient der Sicherungskasten bei eurer Einschätzung der Lage besondere Priorität.
In der Nähe der Luftschleusen findet ihr außerdem Druckregler. Wenn ihr damit herumspielt, öffnen sich die Tore und alle Piraten in der Nähe werden ins Weltall gesaugt. Ihr könnt danach sogar das Ventil mitnehmen und verfügt damit über ein weiteres Werkzeug, um nichtsahnende Piraten in die Falle zu locken.

Infostationen
Ihr habt die Orientierung verloren? Kein Problem, haltet einfach Ausschau nach einer Informationsstation! Auch wenn ein Schiff im absoluten Krisenmodus steckt, weil der stille Alarm ausgelöst und ihr aus eurem Kälteschlaf geweckt wurdet, funktioniert die Standardeinrichtung weiterhin.
Es steht zwar etwas mehr auf dem Spiel als sonst, doch ihr könnt euch immer noch eine kleine Verschnaufpause gönnen und an einer der vielen blauen Infostationen eure Route überprüfen. Auf diesen Bildschirme könnt ihr erkennen, wo alle Katzen, Menschen, Sicherungskästen und mehr verteilt sind. Außerdem verraten sie euch, wo sich Müllschächte und Toiletten befinden – perfekte Möglichkeiten, die Skullsaver der Piraten diskret zu entsorgen.

Zählt eure Kugeln
Der Moment, in dem ihr in Skin Deep eure erste Schusswaffe erhaltet, ist zweifellos aufregend. Allerdings werdet ihr schnell feststellen: Waffen sind nicht unbedingt stärkere Verbündete als viele der alltäglichen Gegenstände, die ihr an Bord findet. Nichtsdestotrotz haben Schusswaffen ihren Platz in eurem Arsenal verdient und sind dabei vielseitiger, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.
Klar, ihr könnt ganz klassisch Kugeln abfeuern, aber das ist noch längst nicht alles. Ihr könnt beispielsweise den Schlitten von Pistolen und anderen Waffen zurückziehen und so Patronen aus der Kammer entfernen. Diese Patronen lassen sich gezielt werfen, um Funken zu erzeugen, Explosionen auszulösen, Gegner von ihren üblichen Patrouillengängen wegzulocken und mehr. Und wenn das Magazin leer ist? Tja, dann werft einfach die Waffe selbst!
Sogar Patronenhülsen können vom Boden eingesammelt werden. Es lohnt sich, immer ein paar davon parat zu haben, falls ihr irgendwann etwas kaputtmachen oder eine Explosion auslösen wollt.

Fernleser
Die Weltraumpiraten in Skin Deep haben ein erstaunlich großes Mitteilungsbedürfnis in Form von Notizen. Vermutlich höher, als für eigene Gesundheit gut ist. An den Wänden der besetzten Raumschiffe findet ihr daher regelmäßig nützliche Hinweise. Das Beste daran: Ihr müsst nicht einmal sonderlich nahe herangehen. Dank eures Zoom-Objektivs („Zoom Lens“) wird das Lesen deutlich leichter.
Denkt an euer Zoom-Objektiv, um unnötige Tode zu vermeiden, weil ihr versucht, Passwörter oder Hinweise aufzuspüren, die ihr mit dem Zoom-Objektiv auch aus sicherer Entfernung lesen könnt. Ein simples Werkzeug, das euch definitiv das Leben retten kann.

Hebt die Schwertfische auf
Schwertfisch-Drohnen („Swordfish“) sind ein gängiges Sicherheitssystem an Bord der Raumschiffe, die ihr infiltriert. Anfangs sind sie einfach nur extrem lästig, doch mit etwas Übung könnt ihr sie taktisch zu eurem Vorteil nutzen. Wenn sie ein Ziel entdecken, schießen die Schwertfische direkt darauf zu. Ihre Klinge verhakt sich im Ziel und beim Versuch, sie zu entfernen, fliegt der Schwertfisch wie ein Geschoss zurück und explodiert.
Diese Explosion könnt ihr gezielt einsetzen, um Fenster zu sprengen, Objekte zu zerstören oder Piraten in die Luft zu jagen. Lasst euch einfach selbst von einem Schwertfisch treffen, öffnet das Heilmenü, um die Wunde zu versorgen, und seht zu, wie das Fischlein wie eine Rakete wegschießt. Das Zielen ist nicht ganz einfach, aber wegen der Größe der Explosion auch nicht wirklich wichtig.

Habt keine Angst vor dem Tod!
Der Tod gehört in Skin Deep dazu – gewöhnt euch einfach an ihn! Das bedeutet allerdings nicht, dass ihr ständig sterben und es erneut versuchen müsst, bis ihr es irgendwann schafft. Nein – damit ist gemeint, dass der Tod buchstäblich ein Werkzeug in eurem Arsenal ist.
Wenn eure Gesundheit auf null fällt, könnt ihr einen Auto-Defibrillator einsetzen, um euch selbst wiederzubeleben. Ganz nebenbei setzt ihr alle Piraten in der Nähe mit einem Elektroschock außer Gefecht. Euch hindert also nichts daran, einfach in einen Raum voller Schurken zu rennen, euch mit Kugeln spicken zu lassen und dann mit einer (elektro-)schockierenden Auto-Defibrillation wiederaufzuerstehen.

Fundbüro
Wenn ihr im Kreis lauft und verzweifelt den Katzenschlüssel sucht, der ganz sicher eben noch hier rumlag, solltet ihr beim Fundbüroautomaten („Lost and Found“) vorbeischauen.
Jedes Schiff verfügt über ein automatisches Fundbüro, das alle Gegenstände einsammelt, die ihr versehentlich liegengelassen habt. In Skin Deep ist der Despawn-Timer ziemlich kurz, es passiert daher leicht, dass ihr einen wichtigen Gegenstand Ignoriert (oder ablegt), kurz weiterzieht und ihn bei der Rückkehr nicht mehr vorfindet. Wenn ihr zum Beispiel die Ventile von den Druckreglern der Luftschleusen nicht mitnehmt, landen sie im Fundbüro. Werft daher auf jedem Schiff mindestens einmal einen Blick ins Fundbüro, um herauszufinden, was euch auf euren Erkundungstouren entgangen ist.

Vorbereitung ist alles
Sobald ihr alle Katzen am Ende eines Levels gerettet habt, schicken die Piraten Verstärkung. Euer letztes Ziel lautet dann: Alle Piraten an Bord des Schiffs ausschalten oder mit ihrer Andockkapsel fliehen. In der Regel erhaltet ihr zwar ein paar Waffe, aber für die Verstärkungstrupps braucht ihr keine Munition zu verschwenden.
Bevor die neuen Piraten an Bord kommen, bleibt euch ein wenig Zeit. Nutzt sie, um eine Falle vorzubereiten und alle auf einen Schlag zu erledigen. Lockt sie in einen Raum mit Fenstern und zerschlagt dann eines, um die Luft abzulassen. Die Piraten werden ins All gesogen und ihre Skullsaver gleich mit – und ihr habt die Mission in einem einzigen, sauberen Zug abgeschlossen.

Brecht die Regeln
Während ihr neue Schiffe erkundet, werdet ihr immer wieder auf Sicherheitshinweise stoßen. Diese Regeln haben den Zweck, gebrochen zu werden. Tatsächlich handelt es sich dabei um versteckte Tutorials, die euch zeigen, wie ihr alltägliche Gegenstände kreativ und effizient einsetzen könnt.
Warnt ein Schild zum Beispiel davor, mit Essen zu werfen, solltet ihr die Gelegenheit beim Schopfe packen und die nächsten Piraten mit essbaren Geschossen begrüßen. Wenn ein Objekt mit dem Hinweis „entzündlich“ versehen ist, sollte euch das nicht eine Warnung sein, sondern vielmehr eine Einladung zur kreativen Freude an der Pyrotechnik. Fast jeder Gegenstand hat mehrere mögliche Wechselwirkungen mit der Umgebung, verlasst euch also nicht nur auf ein oder zwei Lieblingsstrategien. Bleibt neugierig und lernt.
Wenn ihr diese elf Tipps befolgt, kann euch kein anderer Versicherungssoldat der MIAOCorp das Wasser reichen. Skin Deep hat allerdings noch weitaus fortgeschrittenere Strategien zu bieten, haltet also immer Ausschau nach neuen Gegenständen (und kreativen Kombinationen).
Skin Deep ist jetzt im Epic Games Store verfügbar.