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Subnautica 2 steckt voller Tiefseeabenteuer

J
Jason Rodriguez
14. Mai 2026
Subnautica 2 lädt euch dazu ein, die unter den Wellen eines fremden Planeten verborgenen Geheimnisse aufzudecken. Das neueste Spiel von Unknown Worlds Entertainment verspricht noch mehr Geheimnisse als seine Vorgänger – von längst vergessenen Vorfahren bis hin zu Gruppen von Kolonisten und Forschern, die scheinbar spurlos verschwunden sind.

Vergleiche mit dem ursprünglichen Subnautica und dessen Ableger Subnautica Below Zero sind vorprogrammiert. Was also könnt ihr von der Early Access-Phase von Subnautica 2erwarten? Lasst es uns herausfinden!
Subnautica 2: Was euch im Early Access erwartet 1
Das ursprüngliche Subnautica war eine ziemliche Überraschung, als es im Dezember 2014 im Early Access erschien. Das Spiel enthielt altbewährte Survival-Elemente, doch euer Charakter war in einer Ozeanwelt gestrandet, was bedeutete, dass die Spieler die meiste Zeit unter Wasser verbrachten.

In den folgenden Monaten und Jahren erhielt Subnautica Updates, die den Umfang und die Vielfalt des Spiels weiter ausbauten. Zum Beispiel wurde mit dem „Cyclops“-Update im Februar 2015 das riesige, namensgebende Unterwasserfahrzeug hinzugefügt, das bis in die tiefsten Tiefen tauchen konnte und dabei kleinere Fahrzeuge in seinem Inneren transportierte. Im September desselben Jahres ermöglichte das Seemotte-Update dem kleinen Tauchboot ein eigenes Upgrade-Panel sowie neue Module, die seine Fähigkeiten erweiterten. Dann, im August 2016, kam ein weiteres Fahrzeug namens „Krebs-Anzug“ hinzu – dessen Design und Funktion einem Mech ähnelten, einschließlich Armen, die greifen, bohren und Torpedos abfeuern können –, das die nächste atemberaubende Neuheit darstellte.

Vom Early-Access-Start von Subnautica bis zum offiziellen Release im Januar 2018 haben verschiedene Patches und Optimierungen das Spiel nach und nach zu einem unvergesslichen Sandbox-Erlebnis gemacht. Egal, ob ihr durch die verflochtenen Ranken des Kelpwaldes schwimmt oder euch auf den Weg zu einem abgelegenen Ort macht, um nach einem außerirdischen Artefakt zu suchen – irgendetwas Verborgenes und Wunderbares fällt euch bestimmt ins Auge.

Dasselbe gilt für Subnautica Below Zero, das sich nur für einen kürzeren Zeitraum im Early Access befand, nämlich von Januar 2019 bis Mai 2021. Der Subnautica-Ableger, der hauptsächlich in einer arktischen Umgebung spielte, enthielt schon von Anfang an mehrere Biome – wie zum Beispiel die „Twisty Bridges“, wo sich mit leuchtenden Korallen übersäte Unterwasserfelsen durch das gesamte Gebiet zogen. Die felsigen Felsspitzen ähnelten einem Ungetüm aus einer Lovecraft'schen Erzählung.

Spätere Updates haben das Kern-Gameplay weiter ausgebaut, wie zum Beispiel das „Snowfox“-Update im Mai 2019, das ein Fahrzeug für die Fortbewegung über Land und Eisschollen hinzufügte. Das „Spy Pengling“-Update vom Juni 2019 war ebenfalls ziemlich unvergesslich, da es den Spielern ermöglichte, mit einem ferngesteuerten Pinguin-Spielzeug Gebiete zu erkunden, die sonst unzugänglich waren. Und kurz vor der Veröffentlichung ermöglichte das „Seaworthy“-Update im Februar 2021 den Zugang zu „Sanctuary Zero“, einer verlorenen Basis der Architekten, was es perfekt mit der Hauptgeschichte verband.
Subnautica 2: Was euch im Early Access erwartet 2
Ihr könnt euch auf dasselbe Gefühl von Ehrfurcht (und Angst) freuen, wenn ihr in Subnautica 2 das Unbekannte erkundet. Obwohl die lang erwartete Fortsetzung bereits über einen Kreativmodus verfügt, in dem Spieler unbegrenzte Gesundheit und Sauerstoff haben (und sich keine Gedanken über Durst oder Hunger machen müssen), habe ich mich für den traditionelleren Überlebensmodus entschieden, als ich endlich die Gelegenheit hatte, das Spiel selbst auszuprobieren. Von Anfang an – nachdem ich mich aus einem abgestürzten Habitat gerettet hatte – befand ich mich mitten auf dem Ozean, mit nichts als einer Rettungskapsel als Orientierungspunkt. Wie die vorherigen Spiele der Reihe verfügt auch Subnautica 2 über keine Karte im Spiel, sodass ich mich auf den Kompass und die Blackbox-Markierungen verlassen musste, um mich zu orientieren.

Nach der Landung habe ich über das Terminal – im Grunde euer wichtigstes Hilfsmittel, um Missionen zu erhalten – mit dem Noetic Advisor kommuniziert und erfahren, dass mehrere Kolonisten versucht hatten, sich auf dem Planeten eine Existenz aufzubauen. Ich fing an, nach ihnen zu suchen, aber ohne Erfolg, denn alles, was sie zurückgelassen hatten, waren Datapads und Aufzeichnungen. Irgendwann erfuhr ich, dass in einem bestimmten Habitat 26 Menschen lebten, aber als ich dort ankam, waren sie verschwunden – vermutlich tot –, ihr Forschungszentrum war zerstört und komplett überflutet.

Je mehr Botschaften ich las und je mehr Audioaufnahmen ich mir anhörte, desto mehr beschlich mich ein ungutes Gefühl. Ich überlasse es euch, herauszufinden, was mich so verunsichert hat. 
Subnautica 2: Was euch im Early Access erwartet 3
Das Lösen von Rätseln ist nicht das Einzige, was Spieler in Subnautica 2 tun werden. Das Scan-and-Craft-System der Serie ist ebenfalls wieder am Start. Ihr müsst mehrere Teile eines Objekts (oder mehrerer Objekte) finden und scannen, bevor ihr mit den gesammelten Ressourcen weitere davon herstellen könnt. Das sorgt für einen natürlichen Upgrade-Kreislauf, während ihr weiter erkundet. Am Anfang musste ich mich zum Beispiel mit dem Survival-Multitool begnügen, mit dem man nur ein paar Mineralien sammeln konnte. Später fand ich ein Werkzeug, mit dem man große Ablagerungen wegsprengen konnte.

Der Wakemaker bot meinem Charakter zwar eine ordentliche Manövrierfähigkeit, doch das wurde schon bald vom Tadpole mit seinem Scout-Ray-Chassis in den Schatten gestellt. Stellt euch den Tadpole als eine Art Kreuzung aus Seemotte und Seebahn aus dem ursprünglichen Subnautica bzw. Subnautica Below Zero vor. Er ist klein und kompakt, und ihr könnt Module wie bei der Seemotte hinzufügen. Er verfügt jedoch auch über zusätzliche Chassis und Teile, die angebracht werden können, um ihn größer und funktionaler zu machen, ähnlich wie bei der Seebahn.

Nachdem ich weitere Mineralien, Nahrung, Wasser und alle möglichen scannbaren Gegenstände für Baupläne gefunden und gesammelt hatte, fing ich auch an, meine erste Basis zu bauen. Genau wie bei den vorherigen Spielen musste ich auch hier wieder den Habitat Builder nutzen. Langjährigen Fans dürfte das System bekannt vorkommen, denn man baut Korridore und Räume, fügt Verbesserungen wie Moonpools und Spinde hinzu und stattet sie mit Einrichtungsgegenständen wie Lampen und Dekorationen aus. Eine bemerkenswerte Neuerung ist jedoch die Nutzung von Wasserkraft. In Subnautica 2 könnt ihr eine Wasserkraftturbine an natürlichen Unterwasserströmungen errichten, um eure Anlagen mit Energie zu versorgen.

Alles in allem gibt es in Subnautica 2 schon während der Early-Access-Phase eine Menge zu erleben. Und das Beste daran: Das Spiel bietet einen Online-Ko-op-Modus für bis zu vier Spieler. Ihr könnt sogar euren Einzelspieler-Speicherstand in eine Mehrspieler-Sitzung umwandeln, an der eure Freunde teilnehmen können. Jetzt stehen euch Freunde zur Seite, die euch helfen können, während ihr Materialien sammelt und verzweifelt vor den hungrigen Leviathanen flieht, die den Meeresboden unsicher machen. Apropos helfen: Ihr könnt auch zur weiteren Entwicklung von Subnautica 2 beitragen, indem ihr Feedback gebt und miterlebt, wie sich das Spiel im Laufe der Zeit verbessert.

Subnautica 2 ist ab sofort als Early-Access-Titel im Epic Games Store erhältlich. Wenn ihr gerade erst mit eurem Abenteuer beginnt, empfehlen wir euch, unseren Subnautica 2-Leitfaden für Anfänger und den Leitfaden zum Bauen von Basen in Subnautica 2 zu lesen.